Mailbag 17: Wird man ja wohl noch fragen dürfen!

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SebastianStange
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Mailbag 17: Wird man ja wohl noch fragen dürfen!

Beitrag von SebastianStange » 6. Jul 2018, 16:48

Servus Leute,

für die Mailbag-Folge im August ist wie immer euer Input gefragt. Stellt uns eure Fragen! Habt keine Scheu! Wir sind allen Themen gegenüber offen, allerdings gibt es ein paar Regeln für diesen Thread. Sie lauten ...

1) Fasse dich kurz! Es hilft uns enorm, wenn ihr eure Fragen direkt auf den Punkt formuliert. Erklärungen und Ergänzungen könnt ihr gerne noch hinzufügen. Aber je griffiger und knackiger eine Frage ist, desto besser ist sie für den Mailbag-Podcast geeignet.

2) Bitte keine Diskussionen! Dieser Thread ist wirklich nur als Einwurf-Box für Fragen gedacht. Auch wenn ihr den Drang dazu verspürt, bitte unterlasst die Diskussion mit anderen Usern. Wenn euch eine der Theorien, Fragen oder Themen hier zu einer Diskussion inspiriert, öffnet gerne einen neuen Thread hier im Forum.

3) Sei hartnäckig! Wir können pro Folge nicht alle Fragen beantworten. Ist die von euch gestellte nicht dabei, spricht nix dagegen, sie im nächsten Thread erneut zu stellen. Hartnäckigkeit ist hier eine Tugend und fällt uns langfristig auf. Seid also nicht traurig, wenn wir eure Frage nicht drannehmen und stellt sie gegebenenfalls einfach mehrmals.

Tja und in diesem Sinne ... wir freuen uns auf eure Fragen und bedanken uns jetzt schon mal für eure Kooperation. Ihr seid toll!

Cheers,
Euer "The Pod"-Team

Lobo1980
Beiträge: 50
Registriert: 11. Nov 2016, 01:40

Re: Mailbag 17: Wird man ja wohl noch fragen dürfen!

Beitrag von Lobo1980 » 7. Jul 2018, 13:30

Wenn man über das Thema Jugendschutz bei Videospielen redet, hört man immer wieder von Leuten, das es doch auch gleichzeitig eine Be­vor­mun­dung von erwachsenden ist. Warum kann man solche Spiele, die nicht in Jugendhände gehören, nicht einfach ab 18 verkaufen?. Was ist euere Meinung dazu?

Dzelement
Beiträge: 1
Registriert: 7. Jul 2018, 15:02

Re: Mailbag 17: Wird man ja wohl noch fragen dürfen!

Beitrag von Dzelement » 7. Jul 2018, 15:06

Ich habe da auch mal eine Frage. Spielt ihr auch Brettspiele? Wenn ja welche? Wie regelmäßig? Habt ihr Favoriten? Würdet ihr in Betracht ziehen in einem Podcast mal Erfahrungen zu Brettspielen auszutauchen? Danke schonmal 😊

plastikhaufen
Beiträge: 49
Registriert: 31. Dez 2016, 13:32

Re: Mailbag 17: Wird man ja wohl noch fragen dürfen!

Beitrag von plastikhaufen » 8. Jul 2018, 00:36

Steady läuft schon eine Weile. Ein paar sind von Patreon sind gewechselt. Wie ihr selbst schon erwähntet, stimmt dann die Gesamtsumme nicht mehr. Ich fände es irgendwie cool, wenn man auf Eurer Seite beide Beträge und die Summe sehen würde. Ich freue mich irgendwie zu sehen, dass das Projekt so erfolgreich ist.

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Soulaire
Beiträge: 536
Registriert: 28. Mär 2016, 06:44

Re: Mailbag 17: Wird man ja wohl noch fragen dürfen!

Beitrag von Soulaire » 9. Jul 2018, 20:50

Täuscht es oder wird beim Medium Videospiel viel mehr auf den Verkaufs-Erfolg geachtet als bspw. beim Film?
Beim Film habe ich nämlich das Gefühl, dass es mehr um den Film an sich geht und weniger ob es sich für den Macher rentiert hat oder ob der Film oft geschaut wurde.
Beim Spiel hingegen geht es viel mehr um Zahlen. So spiegelt die Zahl der Spieler die ein Spiel gleichzeitig auf Steam spielen für viele schon die Qualität eines Spieles wieder.
Auch werden Triple AAA-Titel oder oft verkaufte Indie Games fast immer besser bewertet, auch wenn sie qualitativ nicht unbedingt besser sind als weniger gut verkaufte Spiele.
So werden offensichtliche Mängel bei gut verkauften Spielen wie einem PUBG verschwiegen, nur weil es sich eben gut verkauft hat. Und fragwürdige Design-Entscheidungen werden mit der Wirtschaflichkeit begründet und von der breiten Masse akzeptiert.
Würdet ihr diese Beobachtung teilen und denkt ihr, dass man wie beim Film irgendwann merken wird, dass der Verkaufserfolg nicht ausschlaggebend für die Qualität ist?

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Scyence
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Re: Mailbag 17: Wird man ja wohl noch fragen dürfen!

Beitrag von Scyence » 10. Jul 2018, 12:09

Wie steht ihr dazu, in anderen Podcasts/Sendungen aufzutreten?
Die Spielemedienlandschaft ist ja groß und durch Gastauftritte kann man sicherlich neue Hörer dazu gewinnen.
Ich denke da auch an so etwas wie Game Fights bei den Rocketbeans, quasi ein Debattierclub zu Videospielen, wo ihr mit eurer kritischen Art mal schön den Laden aufmischen würdet.

Voigt
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Re: Mailbag 17: Wird man ja wohl noch fragen dürfen!

Beitrag von Voigt » 10. Jul 2018, 12:18

Da wollte ich die Fragen zum Mailbag 16 schon stellen, dann habt ihr die so früh im Monat aufgenommen, dass ich gar nicht dazu kam in dem Thread zu schreiben. Dann halt erst jetzt hier. ^^

Repost #1
Ich wollte mal fragen, welche Rolle ihr als schwieriger empfindet bei euren Wertschätzungsformaten: Ist es schwieriger kluge Fragen zum Spiel zu stellen, was man nicht so gut kennt, oder ist es schwieriger auf jene Fragen zu antworten?

Beim Antworten hat man ja den größten Sprechanteil und muss aufpassen dass man sich nicht verrennt, dafür erzählt man von einem Spiel was man gut kennt, und muss *eigentlich* nur gestellte Fragen beantworten.


Repost #2
Sebastian meinte ja er vermisst etwas den Kollegenkreis auf so sozialer Art, aber denkt ihr es fehlt auch etwas mit Kollegen über aktuelle Spiele zu reden. Insbesondere wenn ihr etwas testet, bzw. für eine Wertschätzung spielt? Oder wart ihr da früher etwas zurückgezogen mit fremden Meinungen, bis ihr den Test fertig geschrieben hattet? Siehe Gespräch mit André über Frostpunk.

Die Frage hat auch etwas einen Hintergedanken, basierend auf Sebastians Vorschlag, fände ich mehr Vorabgespräche zu Wertschätzungen cool. Ihr habt ja keinen Zeitdruck, und könnte ja einfach mit der Community vorab reden, und weiteren Input zu Spielen besorgen. ist natürlich immer die Frage ob ihr das wollt.

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AluinKali
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Re: Mailbag 17: Wird man ja wohl noch fragen dürfen!

Beitrag von AluinKali » 11. Jul 2018, 03:19

Habt ihr mal nachgedacht, regelmäßig einen Gast in die "auf ein Bier" Episoden einzuladen? Ein anderer Podcaster, Journalist oder jemand aus der Spieleindustrie könnte eine nette Ergänzung zu eurem Trio sein und vielleicht ein paar erhellende Einsichten einbringen.
https://goodgametogo.de Der Videospiel Club

drillsergeant
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Re: Mailbag 17: Wird man ja wohl noch fragen dürfen!

Beitrag von drillsergeant » 11. Jul 2018, 22:00

Hallo zusammen,

wie motiviert Ihr Euch für oder was motiviert Euch zu einem zweiten oder sogar mehrmaligen Durchspielen eines Titels, abseits vom journalistischen Interesse? Ich denke dabei sowohl an den sofortigen zweiten Durchlauf, als auch als auch an die von Jochen erwähnte "jährliche New-Vegas-Session".

Letztere leite ich mir ab aus einem Zitat "nicht jeder holt einmal im Jahr New Vegas aus dem Schrank."

Wie geht es Euch in dem Kontext, wenn ein Spiel eine schlechtere Grafik hat? Grindet ihr in allen Durchläufen gleichermaßen, oder ggf. nur im ersten oder zweiten

zwometer
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Re: Mailbag 17: Wird man ja wohl noch fragen dürfen!

Beitrag von zwometer » 11. Jul 2018, 22:26

Kurzfassung:
Was haltet ihr davon, zu Beginn eines Podcasts kurz genauer herzuleiten, wie es zu diesem Podcast kam?

Länger:
Mich interessiert es unheimlich, wie das "Vorspiel" eines Podcasts aussieht. Klar, bei Mailbag oder dem Sonntagspodcast gibt es da wahrscheinlich einen gewissen Standardablauf, aber insbesondere bei Folgen mit Interviewpartnern frage ich mich immer, wie ihr den gefunden habt, wie viel Kommunikation es im Vorfeld gab, gibt es Abmachungen über die Dauer? Gibt es Tabus, die vorher besprochen wurden? Gab es Bedingungen für die Zustimmung des Interviewten? Auch im Hinblick der vollständigen Transparenz finde ich das relevant.

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Dakan
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Re: Mailbag 17: Wird man ja wohl noch fragen dürfen!

Beitrag von Dakan » 12. Jul 2018, 12:56

Warum gibt es eigentlich noch kein Spiel in dem das Ziel des Hauptcharakters verlieren ist?

Man stelle sich eine Welt wie die der Marvel Kinofilme vor. Wenn es die ganzen Superbösewichte nicht gäbe, müssten die Helden sich ja mit "echten Problemen" wie korrupten Politikern, gewissenlosen Medienmogulen, etc auseinandersetzen. Das wollen diese natürlich nicht also bräuchten sie einen Superschurken, der die Helden beschäftigt, aber nicht tötet, weil man am lebenden Held mehr verdient. Der Spieler wäre in dem Fall der "angestellte Superschurke" und müsste sich überlegen wie er die Helden anlockt und den Kampf dominiert und verliert, ohne das besagter Held es mitbekommt. Das heißt am Ende "gewinnt" der Spieler zwar, weil er sein Ziel erreicht, für die ingame-Welt verliert er jedoch immer. Es wäre also das Spielen mit einer gigantischen Täuschung, die dem Spieler ein Gefühl des "Evil Genius" geben sollte.

MBM
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Re: Mailbag 17: Wird man ja wohl noch fragen dürfen!

Beitrag von MBM » 12. Jul 2018, 23:27

Guten Abend euch!
Ich höre gerade nochmal die Folge 84, welche Spiele ihr entwickeln würdet und bin etwas bei der ganzen NS-Soldaten-Geschichte hängen geblieben. Da wart ihr der Meinung, es müsse auch Spiele geben, die einen mal vor wirklich unangenehme Situationen stellen. In dem Fall war es die Erschießung vor einem Massengrab, um Schuldgefühle zu entwickeln.

The Last of Us soll nun als großes Oberthema den Hass haben und daher auch in seiner Erscheinungsform möglichst gewaltätig und abstoßend wirken.

Losgelöst, ob Hass in Spielen generell unterrepräsentiert ist: Welche Emotionen sollten durch diverse Spiele eurer Meinung nach überhaupt mal oder noch häufiger beim Konsumenten hervorgerufen werden?

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STSdigger
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Re: Mailbag 17: Wird man ja wohl noch fragen dürfen!

Beitrag von STSdigger » 14. Jul 2018, 13:00

Hallo!

Habt Ihr schon darüber nachgedacht, Euch mit anderen Podcastern (z.B. Stay Forever, Insert Moin, ...) zusammenzutun und eine alternative gemeinsame Patreon (oder vergleichbare) Finanzierung anzubieten? Eine Art Netflix für Podcasts also, bei der ich als Unterstützer dann auch nicht das Gefühl hätte, viele Angebote aus Zeitmangel gar nicht hören zu können, sondern mir meine Rosinen herauszupicken würde. 8 oder 9 Euro pro Monat beispielsweise für The Pod und Stay Forever könnte ich mir vorstellen, was zwar weniger als 2 x € 5,- Einzelunterstützung, aber immerhin insgesamt 3 oder 4 Euro mehr als bisher wären. Dass damit ein höherer administrativer Aufwand verbunden ist, ist mir klar.

Bis dann
Von Pong bis One, C64 bis iPad - seit über 40 Jahren Mitspieler

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Re: Mailbag 17: Wird man ja wohl noch fragen dürfen!

Beitrag von toxic_garden » 14. Jul 2018, 14:31

bei Menschen, die sich beruflich mit Musik beschäftigen, ist es ja häufig so, dass man bei jedem Kauf denkt "kann ich das auflegen?" oder "lohnt sich eine Rezension darüber?". Ist es bei euch ähnlich? Könnt ihr tatsächlich noch Spiele "privat" kaufen, ohne eine potentielle Podcast-Folge dazu im Hinterkopf zu haben?
Mein Name ist Guybrush und ich verkaufe diese feinen Lederjacken.

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Early
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Re: Mailbag 17: Wird man ja wohl noch fragen dürfen!

Beitrag von Early » 14. Jul 2018, 20:01

Habt ihr früher auch Wirtschaftssimulationen wie Kaiser, Hanse, Fugger, Vermeer, 1869 oder Winzer gespielt? Warum gibt es so etwas heutzutage eurer Meinung nicht mehr? Das ganze Genre hatte doch auch einen gewissen Casual-Anspruch, der sicherlich auch heute noch sein Publikum finden würde. Manchmal denke ich nostalgisch an die alten Zeiten mit diesen Spielen zurück. Für mich hat haben die Wi-Sims ihren Charme mit der Anno-Serie und dem The-Sims-artigen Die Gilde (ab Teil zwei) irgendwie verloren. Meiner Meinung nach haben diese Varianten das Spielsystem unnötig verkompliziert und unübersichtlich gemacht.

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Lansbury
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Re: Mailbag 17: Wird man ja wohl noch fragen dürfen!

Beitrag von Lansbury » 15. Jul 2018, 17:12

Hallo an alle,

hier hauptsächlich neue, aber auch eine alte Frage von mir:

1. Sind Casual-Spiele eigentlich nicht das Beste, das der Branche passieren kann?

Man kann gut und gerne, und auch zurecht, draufhauen. Aber sollte nicht sogar der härteste Core-Gamer dankbar sein, dass es nach wie vor dieses Leuchtturm-Segment gibt, das die Popularität des Mediums stetig fördert? Gerade da diese Titel seit Jahrzehnten spürbar mehr Spieler anlocken, ist Casual doch, mit all seinen Schwächen, eigentlich eher ein notwendiges Übel, da eine steigende Popularität des Mediums, letztendlich jedem Spieler zugutekommt. Denn je größer der Markt, umso mehr Raum für Innovation, neuen Studios, Spielen etc.

Selbst der mittlerweile etablierte Indie-Markt wäre in dieser Vielfalt undenkbar, wenn die großen Studios nicht hart, über Jahrzehnte hinweg, statistikgetriebene und langweilige Schemata gefahren hätten, und sich eben aus diesen Gründen auch gerne wiederholen und sich daher wenig trauen.

Bildet AAA nicht die Vorhut ab, die zwar immer direkt auf die Nase bekommt, aber letztendlich den Weg für das gesamte Medium freikämpft? Denn Casual hat bisher in jedem Medium den Weg zu größeren Visionen geebnet, da es bei anspruchsvollen, unabhängigeren Schöpfern, immer eine gewisse Notwendigkeit der Verbesserung herausfordert.

2. Wie ist eure Haltung zum Faktor Zeit in Spielen, fernab von der Spieldauer? Seien es Zeitdruck durch Countdowns, Cooldowns, Tag/Nacht-Wechsel etc.
Gerade bei Letzterem ist es ja sinnvoll, wenn du eine Quest natürlicherweise nur bei Nacht erledigen kannst. Ich sehe da gleichzeitig aber eher eine Dissonanz, da man nach 200 mal Tag/Nacht durch Erkundung, Nebenquests etc., quasi 200 Tage aufgewandt hat, obwohl man eigentlich ein akutes, oftmals weltengefährdendes Problem zu lösen hätte. Und geben so Dinge wie Zeitdruck einen Mehrwert, außer das Gelernte quasi wie in einem Überraschungstest abrufen zu müssen? Was stört euch? Was gefällt euch daran? Was könnte man besser darstellen oder sogar aussparen?

3. Wie seht ihr die Behandlung von Religion in Spielen? Gerne auch mal Folge dazu, vielleicht auch mit Christian Schiffer, der sich ja in einem Artikel des Deutschlandfunk darin geäußert hat und meinte, dass sogar das Heilen an Schreinen religiösen Inhalt hat. Auch das Zitat: Religion ist in vielen Spielen, so eine Art Reparaturbetrieb für sein Seelenheil, aber oft auch für sein körperliches Heil. Religiöse Elemente tragen einfach zum Visuellen bei, das ist so, weil die religiöse, materiale Kultur einfach viel fürs Auge bietet."

Wie ist das Medium Spiel eurer Meinung nach bisher damit umgegangen? Welche Anlehnungen oder sogar Botschaften waren in euren Augen sogar eher problematisch?

4. Wie "unfair" darf ein Spiel sein? Und wie definiert ihr Unfairness? Das Leben spielt auch manchmal wie es will und es kann dir gerne mal eine unvorhergesehene Gefahr in den Rücken fallen, die du nicht kommen siehst. Aber wo hört es auf legitim zu sein, da es ja eine reale Komponente des Lebens ist, und wo endet es in Ablehnung? Ist die eigentliche Hürde, dass der Spieler ständig mit Kontrolle verwöhnt wird und damit nicht umgehen will? Gibt es gar eine gute Unfairness, die sogar einen immersiven Mehrwert hat? Oder ist es ein rein subjektiver Faktor, je nach Auffassung des Einzelnen?

5. Wie ist eure Haltung zu Remakes? Sollte man Klassiker ausschließlich rein in seiner Urform bestehen lassen, oder ist es ein legitimes Mittel, um alte Spiele selbst für neuere Spieler oder, entschuldigt den Begriff, die "Grafikhuren" unter uns, schmackhaft zu machen und zu erhalten? Fauler Move um alte, aber gute Ideen der Vergangenheit, weiter zu melken? Oder seht ihr bei manchen Beispielen sogar eine ehrliche und spürbare Vision dahinter, die sogar funktioniert und einen Mehrwehrt hat?

6. Wie muss man sich das Sommerloch in einer Spieleredaktion vorstellen, wenn die Releases abebben und die E3 mit allen Berichterstattungen abgehandelt ist? Dreiviertel des Jahres wird man vom Zeit- und Leistungsdruck permanent in die Pflicht genommen, um dann eine unglaubliche Entschleunigung zu erfahren, die spielerisch und damit gleichzeitig auch redaktionell sehr wenig hergibt. Als Gegenbeispiel auch gerne ein kurzer Einblick, wie der Alltag in Zeiten der Releaseflut im Herbst/Winter aussieht.

TriBoon
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Re: Mailbag 17: Wird man ja wohl noch fragen dürfen!

Beitrag von TriBoon » 15. Jul 2018, 23:14

Hallo zusammen

KI verkauft sich nicht- höre ich immer wieder, auch von Euch. Was müsste eine KI mitbringen, damit das anders wird? Welche Art von Spielen würde am ehesten von einer guten KI profitieren? Siehe z.B. Alien Isolation- ein Gegner/KI. In dem Spiel "siehst" Du die KI- ist das etwas, was den Durchbruch bringen könnte? Wenn man den Gegenspieler sieht und nicht abschätzen kann, was er gleich tun wird?

Gruss
Tri

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IceGrin
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Re: Mailbag 17: Wird man ja wohl noch fragen dürfen!

Beitrag von IceGrin » 16. Jul 2018, 18:03

Auch wenn es eher ne sehr kurze frage ist: Seht ihr euch eigentlich beim aufnehmen? Wie viel interagiert ihr "hinter den Kulissen" wärend dem aufnehmen?
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La-Li-Lu-Le-Lo
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Re: Mailbag 17: Wird man ja wohl noch fragen dürfen!

Beitrag von La-Li-Lu-Le-Lo » 17. Jul 2018, 12:46

Kurz und knackig:
Was haltet ihr von Blade Runner und Blade Runner 2049?
Für mich sind beide Filme was ganz besonderes und gehören zu meinen Lieblings Filmen.

Rokki
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Re: Mailbag 17: Wird man ja wohl noch fragen dürfen!

Beitrag von Rokki » 17. Jul 2018, 17:20

Mich interessiert wie und ob Spielzeit vor allem als festangestellter Redakteur (zB bei der Gamestar)
als Arbeitszeit abgerechnet wird und wo gespielt wird. Zuhause oder im Büro. Und ob es da in der Spielemedienlandschaft Unterschiede gibt.
Gerade bei größeren Rollenspielen kommt da ja schon einiges an Zeit zusammen, wenn man einen zB einen Test abliefern soll.
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