Die besten PC-Spiele - Eure eigenen Top-Listen!

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MitSchmackes!
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Die besten PC-Spiele - Eure eigenen Top-Listen!

Beitrag von MitSchmackes! » 13. Jul 2018, 21:44

Jochen hat ja im Thread zu den "250 besten PC Spiele" der Gamestar erwähnt, dass persönliche Toplisten sehr viel interessanter seien, da sie mehr über den Menschen aussagen. Warum also nicht mal einen Thread dafür? Jeder schreibt seine Toplisten mit den individuell besten PC-Spielen. Wie ihr das macht, nach welchen Kriterien ihr das auswählt, bleibt euch überlassen. Schön wäre es nur, wenn noch 1-2 Zeilen zur Begründung je Spiel dazu kommen und nicht nur Namedropping betrieben wird. Vielleicht kommt ja, wenn man verschiedene Toplisten der Community zusammen nimmt, am Ende ein sehr viel differenzierteres Bild über die besten PC-Spiele zusammen.

Top 10: Die besten PC-Spiele - Gameplay

1. Jazz Jackrabbit: Was für viele Apogee in den 90ern war (siehe 10JK), war für mich Epic Megagames. Die hatten ganz tolle konsolige Spiele für den PC veröffentlicht. Allen voran natürlich Jazz Jackrabbit, eine Art Sonic-Klon mit Ballerfunktion. Neben Commander Keen und Rayman mein Lieblingsplattformer aus der Zeit.

2. Prince of Persia - Sands of Time: Ich denke, dass dieses Spiel bis heute die Blaupause für alle heutigen AAA-Abenteuerspiele darstellt. Was Bewegungen, Aufgaben und vor allem den Flow betrifft. Man ist ständig in Bewegung, dabei erreicht aber das Leveldesign im späteren Verlauf eine schöne Tiefe trotz der spielerischen Einfachheit. Was aber damals toll war: Die fließenden Wechsel zwischen Kletterpassagen und Kämpfen.
Auf der anderen Seite: Das Spiel hier kommt aus dem Jahr 2003. Und es zeigt, wie schrecklich wenig sich diese Art Spiele in den letzten 15 Jahren weiterentwickelt haben.

3. Freedom Planet: Von den modernen Indie Platformern der letzten Jahre gefällt mir Freedom Planet am besten. Man merkt die Wurzeln des Sonic-Leveldesign (ursprünglich wurde es als Sonic-Fangame entwickelt), diese werden durch das gute Leveldesign verstärkt. Es macht mir sehr viel Spaß, durch die Levels zu rasen und zu fliegen. Wiederspielwert kommen durch die verschiedenen Pfade in den einzelnen Levels.

4. Sim City 4: Ich bin kein sonderlicher Fan von Aufbaustrategie. Wenn ich jedoch eines spiele, dann eines ohne Kämpfe. Und was einfach genug ist um einzusteigen. Cities: Skylines ist mir beispielsweise schon wieder zu frickelig. Für mich gilt daher Sim City 4 als eines der wenigen Genre-Spiele, welche die Balance zwischen Einsteigerfreundlichkeit und späterer "Komplexität" (falls man davon sprechen kann) am besten hält. Hier hat mich das Genre der Aufbau-Strategiespiele bisher am besten abgeholt.

5. Tetrobot and Co.: Mit der kleinen Figur Psy erforscht der Spieler das Innere eines Roboters und muss ihn durch sehr clevere und zum Teil schwierige Rätsel reparieren. Vor allem die Tatsache, dass die Levels über mehrere Bildschirme verteilt sind, gibt den Aufgaben einiges an Tiefe, da man komplexer denken muss.

6. Castle of Dr. Brain: Dieses Spiel ist für meine heutige Liebe für Puzzle-Spiele verantwortlich. In diesem Sierra-Spiel ging es mal nicht um das Erleben einer Geschichte und sinnlose Tode, sondern dem Lösen unterschiedlicher Logikaufgaben. Durch die bunte Comic-Grafik konnte mich das als Kind mehr abholen als etwa MYST. Vor allem die unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen waren toll - und der Expert Level hatte seinen Titel mehr als verdient. :ugly:

7. Desperados: Rundenbasierte Strategiekämpfe! Western-Setting! Verschiedenste Lösungswege! Aus meiner Sicht gab es davor und danach kein so gut durchdachtes Spiel mehr als Desperados. Das planen und ausführen in den Missionen war so motivierend - und wenn er Plan dann aufging, so unglaublich befriedigend! Hier kam irgendwie alles zusammen. Für mich bis heute eines der stimmigsten Strategiespiele.

8. A Boy and his Blob: Von der schönen Präsentation abgesehen, mag ich bei diesem Puzzle-Platformer die liebevollen Levels. Es macht so viel Spaß mit dem Duo die Welt zu erforschen und Rätsel zu lösen. Schade, dass es davon nie einen Nachfolger gab.

9. Raptor - Call of the Shadows: Eines dieser ewigen Klassiker. Eigentlich nur ein normales Top Down Schmup wie in den 90ern üblich. ABER: Der Score war gleichzeitig der Geldbeutel und somit konnte man immer stärkere Waffen und Rüstungen kaufen. Diese Form der Progression und der relativ freien Levelwahl sorgten für die nötige Langzeitmotivation. Man war immer gespannt, wie sich das Spiel mit der nächstbesten Waffe spielen würde.

10. Evoland 2: Von der Story her nichts besonderes. Aber gameplaytechnisch steckt hier so viel drin. Rundenbasierte RPG Kämpfe, strategische RPG Kämpfe, Action-RPG, Rätsel, Schmup-Passagen, und und und. Ein wundervoller Kommentar zu den letzten Jahrzehnten Computer- und Videospielgeschichte. Und durch die vielen unterschiedlichen Spielmechaniken, die alle okayisch bis gut integriert wurden, zieht der Titel auch seinen Reiz. Ich jedenfalls war immer gespannt, was sich die Entwickler für den nächsten Abschnitt einfallen haben lassen.


Eigentlich wollte ich noch meine Top 10 der PC Spiele mit der IMO schönsten Geschichte und/oder Atmosphäre schreiben, da muss ich aber nochmal genauer drüber nachdenken. Jetzt übergebe ich erstmal an euch. :)

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HerrReineke
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Re: Die besten PC-Spiele - Eure eigenen Top-Listen!

Beitrag von HerrReineke » 14. Jul 2018, 12:18

Puh, dann versuche ich mich auch mal ein einer eigenen Top-Liste. Zur Einordnung des Ganzen sei gesagt, dass ich mich bei Serien zur Vereinfachung darauf beschränkt habe jeweils nur den Serienteil zu nehmen, den ich am besten finde bzw. in Erinnerung habe; ansonsten wären teilweise mehrere Serienteile vertreten gewesen. Und deutlich am schwersten fällt mir die Einordnung bzw. die Wertung untereinander (sie sind halt oft nicht wirklich vergleichbar), weshalb ich dies nur grob gemacht habe. Dann mal los :D

TOP 5
SpoilerShow
Knights of the old Republic: Für mich tatsächlich das beste Rollenspiel. Zwar habe ich in der Elder-Scrolls-Reihe deutlich mehr Zeit verbracht (dazu später), aber für mich ist KotoR einfach das rundere Spiel - vermutlich aufgrund der besser austarierten Spielmechanik wegen des d20-Systems. Dazu dann noch das Star-Wars-Setting mit der wunderbar erzählten Story. Und natürlich die Möglichkeit richtig schön böse sein zu können :twisted: Teil 2 finde ich ebenfalls gut, aber da war die Bugplage kurz nach Release zu krass und hat bei mir und meinem kleinen Bruder dazu geführt, dass es nicht durchspielbar war. Jahre später habe ich das dann nachgeholt - ebenfalls toll, aber reicht nicht mehr ganz an die Faszination des ersten Teils ran, auch wenn es in einigen Punkten vermutlich ein objektiv besseres Spiel sein mag.

Mafia: Erinnert sich hier noch jemand an die Demo von Mafia? Im Prinzip war es einfach nur das Parkhaus-Level - weil ich aber nichts anderes hatte und mich bereits dieses Level so begeisterte, habe ich es sicherlich 50 - 100 mal gespielt. Zum Zeitpunkt des Mafia-Releases war ich jedoch erst 12 Jahre alt und so musste ich noch einige Jahre warten, bis ich es dann wirklich in Gänze spielen konnte. Aber es hat mich nicht enttäuscht sondern komplett eingefangen. Tolles Spiel!

Counter-Strike: Global Offensive: Der aktuelle Teil und inzwischen habe ich auch dort über 1000 Stunden auf dem Tacho. Keine Serie habe ich so zeitumfassend gespielt. Angefangen hat alles damit, dass der Vater meiner Kindergartenfreundin mir ca. Mai 2004 sein unbenutzes Half-Life schenkte :D Insbesondere auf LAN-Partys haben wir das damals hoch und runter gespielt. Insgesamt dürfte ich grob geschätzt 5000 Stunden in Counter-Strike aller Versionen zusammen haben. Eine gelungene Mischung aus Taktik und Geschwindigkeit sowie das einzige Spiel, dass ich mir als E-Sport-Titel anschaue.

Portal: Hat mich damals vollkommen geflashed.Für mich eine perfekte Kombination aus herausfordernden und kreativen Puzzles mit einer damals unglaublich faszinierenden neuen Spielmechanik. Und natürlich GladOS. "This was a triumph". Indeed :!:

Die Siedler 2: Für mich persönlich der beste Teil der Serie. Ich mag das Wege-Management, was ich dann in Teil 3 vermisst habe. Und Teil 7 ist zwar auch ein sehr gutes Spiel mit dem ich ordentlich Spaß hatte, aber da ist mir der Fokus zu kompetetiv. Ich mag es lieber eher etwas beschaulicher zu siedeln. Und Siedler 2 ist gut gealtert finde ich - man kann es immer noch gut spielen :)
TOP 6 - 10
SpoilerShow
Vampire: The Masquerade - Bloodlines: Was ein Rollenspiel! Habe hier auch das Regelwerk für das P'n'P davon liegen. Eine interessante Spielwelt und ein fantastisches Spiel. Leider sehr bugverseucht erschienen, aber ich habe lange genug gewartet, dass die Fanpatches das Schlimmste bereits ausgebügelt hatten. Und ich muss unbedingt noch einmal als Malkavianer durchspielen... :ugly:

The Elder Scrolls V: Skyrim: Was soll ich dazu groß sagen, es macht mir einfach unglaublichen Spaß durch diese Welt zu streifen. Ging mir bei Morrowind und Oblivion genau so - bei Morrowind habe ich die Hauptquest nie wirklich weiter als bis Balmora geschafft, bei Oblivion und Skyrim habe ich es "durchgehalten", aber die Nebenquest-Reihen waren einfach genialer. Insbesondere die der Dunklen Bruderschaft. Von allen dreien habe ich Skyrim gewählt, weil es mich am längsten gefesselt hat.

What remains of Edith Finch: Für mich das Spiel des Jahres 2017. Eine wunderbare Symbiose aus Geschichte und Gameplay die hier einfach Hand in Hand gehen. Traurig-schön und zugleich spielerisch leichtgängig. In gewisser Weise ein Konstrast wie geschmeidig es einem von der Hand geht die tragischen Schicksale nachzuspielen und damit zugleich ein wenig mehr mitzufühlen.

The Banner Saga: Schöne Welt, spannende Geschichte, Verluste die mir wirklich nahegehen, geniale Musik, dazu eine Spielmechanik die zumindest mich herausfordert ohne zu frustrieren. Teil 1 habe ich gewählt, weil es der denkwürdige Einstieg in diese Welt war - auch wenn ich Teil 2 spielmechanisch leicht besser finde. Und nun hoffe ich auf einen würdigen Abschluss :)

Deus Ex: Habe ich auch erst viele Jahre später nachgeholt, nachdem man mir so oft sagte, wie toll es denn sei. Und die spielerische Freiheit hat mich auch dann noch fasziniert. Dazu das Szenario und die Verschwörungstheorie-Geschichte - beides trifft genau meinen Nerv :D
TOP 11 - 20
SpoilerShow
Anno 1404: Für mich aufgrund des Settings der beste Teil, auch wenn ich Anno 2070 ebenfalls sehr gerne gespielt habe - und es spielerisch in einigen Punkten sogar besser fand (ewig lange Produktionsketten die unter Wasser starteten!). Angefangen hatte es bei mir mit Anno 1602, womit ich vermutlich die meiste Spielzeit verbracht habe. Die Tage erst nochmal angeworfen und gemerkt, dass es immer noch ganz gut ausschaut aber die Benutzerfreundlichkeit inzwischen in einigen Punkten nicht mehr ganz up to date ist :ugly:

The Witcher 3: Teil 1 und 2 habe ich beide mehrfach versucht zu spielen und zu mögen und es hat einfach nicht geklappt. Mit Teil 3 habe ich deshalb sehr lange gehadert (auch, weil mir das Kampfsystem für meinen Geschmack eher suspekt war). In irgendeinem Sale vor ca. 1,5 Jahren war es dann dran und hat mich dazu gebracht es direkt inkl. der DLCs (eigentlich ja anständige Add-Ons) durchzuspielen. Hier sind es vor allem die Story und die schöne Welt die mich bei der Stange gehalten haben.

RollerCoaster Tycoon: Meine Liebe zu diesem Spiel begann als Vollversion auf einer Heft-CD der CBS (eine der wenigen Dinge, für die die CBS jemals gut war, aber ich war jung und brauchte Spiele!). Einen Freizeitpark bauen ist einfach spannend und es ist zugleich nicht so extrem schwer gewesen, dass ich es damals nicht schon hinbekommen hätte :lol:

Her Story: Dieses Spiel ist für mich einfach eine sehr kreative und innovativ erzählte Detektivgeschichte. Fand es spannend mich so langsam von Videoschnippsel zu Videoschnippsel vorwärts zu hangeln und der Wahrheit immer näher zu kommen. Dazu die schauspielerisch gute Leistung von Viva Seifert, die dem Ganzen die nötige Emotionalität gegeben hat.

Child of Light: Eigentlich ja eine Märchenerzählung, aber wie ich finde eine sehr gelungene. Zusammen mit anständigem Gameplay und einem schönen Artdesign ein Spielchen, dass ich sehr genossen habe.

Bioshock Infinite: Mit den Unterwasser-Bioshocks bin ich irgendwie nie richtig warm geworden. Aber hier hat mich das abgehobene (höhö) Setting direkt eingefangen. Dass das Shooter-Gameplay eher okayig ist stört mich nicht, weil ich es eher für die Welt und die Geschichte gespielt habe. Also war alles gut :)

The Stanley Parable: Ein verrückter Geniestreich. Einfach faszinierend das zu spielen. Muss man einfach ausprobieren und

Civilization V: DAs einzige 4x-Spiel mit dem ich wirklich lange Spaß hatte, obwohl sich 4x-Strategie für mich immer so verlockend anhört. Keine Ahnung, warum es bei anderen nie so richtig geklappt hat, aber hier funktionierts auch für mich :)

Minecraft: Heute bin ich ziemlich raus, aber angefangen hatte meine Begeisterung mit Beta 1.1 (Ende 2010). Und dann bin ich bis kurz nach Launch der Vollversion sehr viel damit unterwegs gewesen - also ca. dem Release von Skyrim :lol: Finde es einfach sehr launig gemütlich was aufzubauen - idealerweise mit ein paar Freunden. Die Modbarkeit hat es - jedenfalls grafisch - auch nochmal deutlich aufgewertet.

XIII: Die Umsetzung eines Comics im Spiel mit seinen typischen Elementen wie z.B. Geräuschen als Textboxen... Einfach genial gemacht, dazu die spannende Geschichte, die gute Mischung aus Ballern und Schleichen. Ich würde mir bis heute sehnlichst einen tauglichen Nachfolger wünschen...
Honorable Mentions (alphabetisch)
SpoilerShow
- Age of Empires 2
- Enderal (die Skyrim-Mod)
- Firewatch
. Into the Breach
- Life is Strange
- Orwell
- Prison Architect
- Stardew Valley
- Stronghold
- The Witness
- Tyranny
So, das war nun eindeutig genug Wall of Text. Mir fallen durchaus noch weitere Spiele ein, die ich super fand und ganz viele Klassiker, die es sicherlich verdient hätten hier aufzutauchen - aber die habe ich im Zweifel einfach nie gespielt :lol:
Zuletzt geändert von HerrReineke am 15. Jul 2018, 08:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Metalveteran
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Registriert: 29. Okt 2016, 02:20

Re: Die besten PC-Spiele - Eure eigenen Top-Listen!

Beitrag von Metalveteran » 14. Jul 2018, 12:58

Na gut, setz ich mal die rosarote Nostalgiebrille auf... da fehlt zwar einiges, aber ich wollte mich auf 10 ältere PC-Titel beschränken, sonst wird die Liste nie fertig (und es liest dann auch keiner mehr)

10 - Duke Nukem 3D. Der erste Shooter den ich komplett durchgespielt habe. Und der erste Shooter der mir gefallen hat, mit Doom und Quake konnte ich zu dem Zeitpunkt noch nichts anfangen. Es lag auch an nem Kumpel, der mich jeden Tag nach der Arbeit besucht hat um weiterzuzocken. Damals sogar noch umständlich mit Digital-Gamepad, und der andere "Spieler" hat das Waffenwechseln und rauf-runter schauen übernommen. Ich weiss bis heute nicht, warum wir das nicht einfach mit Maus und Tastatur gespielt haben :D

9 - Half Life. Man war das ein Shooter. Nicht einfach nur simpel Maps abgrasen und Schlüsselkarten suchen. Es gab eine richtige Story, die zumindest für damalige Verhältnisse umfangreich war und nicht nur "Hier Shotgun, da Monster" beinhaltete. Und eine Karte wie aus einem Guss (die kurzen Ladepausen hab ich nie als störend wahrgenommen). Grafisch auch richtig gut.

8 - No One Lives Forever. (Beide Teile) Der nächste Fall von "Man war das ein Shooter". Wieder mit Story, sogar umfangreicher als es noch bei HL der Fall war. Fast schon sowas wie ein interaktiver Film. Und endlich mal kein stummer Kerl als Protagonist sondern eine Frau mit Charisma. Zudem witzige Gadgets und generell sehr humorig.

7 - Empire Earth. Groß, größer, Empire Earth. Age 1+2 haben wir zwar auch gespielt, aber EE war die LAN-Offenbarung. Von der Antike ins Atomzeitalter. Quasi ein Echtzeit-Civilization. Wird von einigen Kumpels immernoch gespielt, die haben dafür sogar ihre alten PCs aufbewahrt. Nur für Empire Earth!

6 - Tie Fighter. Zwar keine Filmsequenzen, aber der gleiche Wow!-Effekt wie Wing Commander 3, weil Star Wars! Man hat zwar die "falsche" Seite gespielt, aber als Spiel war es einfach so viel besser als das (ebenfalls großartige) X-Wing.

5 - Wing Commander 3. 1+2 liefen auf meinem alten 286er nicht besonders gut, daher hatte ich damit nicht so meinen Spaß. Bei Teil 3 hatte ich dann aber endlich einen passenden Rechner. Filmsequenzen in Computerspielen - einfach nur Wow! Zudem Luke Skywalker als Blair und Tom Wilson als Maniac, fantastisch.

4 - Freelancer. Elite in schön, dazu mit Story. Wird heute immernoch alle Nase lang mal angeworfen. Die Maussteuerung war zwar anfänglich etwas ungewohnt (sowas spielt man mit Joystick!), ging dann aber doch sehr schnell in Fleisch und Blut über. Und wenn ich drüber schreibe hab ich direkt wieder Bock drauf! :D

Für die Top 3 hat sich dann auch der Letzte im Freundeskreis einen PC gekauft! :D

3 - NHL (jede PC-Version). EA Sports. It's in the Game. Was für ein fantastisches Spiel! Nuff said.

2 - Quake 3 Arena. Geile Grafik, geile Maps, geiles Waffengefühl. Und fordernde Bots, falls die WG mal keine Lust hatte und lieber Platz 1 gespielt hat :D

1 - Diablo 2 - Lord of Destruction. Ich will ein Remake in zeitgemäßer Grafik und (ein paar wenigen) Komfortfunktionen. Meine Assassine hat alles platt gemacht, der Mönch aus D3 ist kein Ersatz. Ganz D3 ist kein Ersatz!

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Nachtfischer
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Re: Die besten PC-Spiele - Eure eigenen Top-Listen!

Beitrag von Nachtfischer » 14. Jul 2018, 17:26

Juhu, Listen! Ändert sich wahrscheinlich alle paar Monate etwas, aber wie auch immer. :)

10. King of Dragon Pass: Im weitesten Sinne eine stärker erzählende Variante von Crusader Kings Wie gesagt toll und absolut einzigartig. Und das einzige narrativ getriebene Spiel auf meiner Liste.

9. Atlas Reactor: Es gibt keine bessere rundenbasierte Umsetzung der Hero-Strategie (MOBAs und Co.). Es gab allerdings mal eine (dazu unten mehr).

8. Oasis: Minesweeper meets Civ mit vielen großartigen Ideen, die seiner Zeit weit voraus waren. Wurde vor Jahren nochmal als "Defense of the Oasis" auf iOS neu aufgelegt. Heute leider schwer zu bekommen.

7. Invisible, Inc.: Das bessere XCOM. Statt HP-Säckchen, die sich weh tun bis jemand stirbt, dreht sich hier alles um Information, deren Aufdeckung, Nutzung und Einplanung.

6. Tropic Euro: Digitale Online-Umsetzung des fantastischen "Role-Selection"-Brettspiels Puerto Rico, die auf Spielbarkeit und Effizienz getrimmt wurde.

5. Prismata: Das kommt also dabei heraus, wenn man StarCraft, Schach, Magic: The Gathering und Dominion mit einer gehörigen Portion eigener Ideen und jahrelangen Design-Iterationen (und einer "state of the art" KI) vermengt. Ein unvergleichliches Strategiespiel, das viel mehr Aufmerksamkeit verdient als es bekommt.

4. Auro: A Monster-Bumping Adventure: Ein skill-basiertes Roguelike ohne HP, Erfahrungspunkte oder Items. Stattdessen eine extrem elegant designte Kernmechanik rund um Positionierung und Räumlichkeit. Und nebenher wurde mal eben die "Single-Player-Ladder" erfunden, die zig Probleme klassischer "Highscore"-Modelle behebt. Ein Vorreiter.

3. Portal: Muss man wohl nicht mehr viel zu sagen. Das wohl beste Puzzle-Spiel überhaupt. Hier stimmt praktisch alles.

2. Aerena: Hier nun also das beste rundenbasierte "MOBA" aller Zeiten, das jedoch leider nicht mehr online ist. Unzählige interessante Helden mit grundverschiedenen Fähigkeiten duellierten sich auf fokussiert designten Maps, auf denen jedes einzelne Feld bedeutsam war. Schön war's! :')

1. Gwent: In meinen Augen momentan die absolute Speerspitze, was Strategiespiele angeht. Tief und doch zugänglich. Kompetitiv valide und doch immer wieder neu. CD Projekt gelingen hier - getragen von einer Vielzahl fundierter Design-Entscheidungen - gleich mehrere Spagate. Wenn die große Generalüberholung im Oktober das Ding noch besser macht - halleluja!

piko
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Re: Die besten PC-Spiele - Eure eigenen Top-Listen!

Beitrag von piko » 14. Jul 2018, 22:54

Meine Alltime-Top 10, Stand jetzt.

10. StarCraft: Broodwar
Ein grandioses RTS, das für mich die Einstiegsdroge in die Welt des E-Sport war. War einige Zeit gut süchtig und habe intensiv die koreanische Szene verfolgt. Die Kampagne von BW erzählt noch immer eine fantastische Geschichte - trotz der offensichtlichen technischen Limitierungen.

9. Pro Evolution Soccer 6
Als ich noch jung war, war dies für einige Jahre mein Lieblingsgame. Kein Fußballspiel konnte mich danach wieder so fesseln wie das hier.

8. Might and Magic III: The isles of Terra
Mein allererstes Rollenspiel, allein deshalb muss es in dieser Liste auftauchen. Spiele es immer noch alle paar Jahre mal durch.

7. The Elder Scrolls 5: Skyrim
Ein großes, dummes Spiel. Aber nirgends macht das sinnlose Erforschen irgendwelcher Höhlen mehr Spaß. Morrowind mag aufgrund seiner Eigenartigkeit den größeren historischen Wert besitzen, für mich bleibt aber Skyrim das beste Spiel der Reihe, weil es so unglaublich atmosphärisch ist.

6. Ghouls'n'Ghosts
Es ist schwer, es ist ekelhaft, es ist fantastisch.

5. Portal / Portal 2
Die beiden musste ich einfach zusammenfassen. Teil 1 bietet eine sehr kompakte Spielerfahrung, ich kann mich noch gut erinnern, wie geflasht ich damals war. Teil 2 ist riesig, hätte mMn an einigen Stellen auch ein wenig straffer ausfallen können. Allein wegen der genialen Grundidee und Glados ist Portal aber ein Meilenstein.

4. Trackmania Nations Forever
Seit einigen Jahren spiele ich sehr gerne realistische Rennspiele, ich besitze sogar ein ganz passables Lenkrad. Doch mit keinem Racer habe ich mehr Zeit verdödelt, als mit Nadeos Bastelkasten. Vor allem online war der Kampf um Hundertstelsekunden grandios.

3. Worms: Armageddon
In der Jugend habe ich mit Freunden ganze Wochenenden vor diesem Spiel verbracht. Ein irrer Spaß.

2. The Witcher 3: Wild Hunt
Ja, die Hauptstory hat ihre Macken. Und ja, manche Designentscheidungen sind fragwürdig. Aber kein RPG hat mich jemals so tief reingezogen wie dieses hier. Ein Spiel, das das Attibut "erwachsen" wirklich verdient. Zudem sieht es immer noch unfassbar schön aus.

1. StarCraft II
Ich habe in kein Spiel mehr Zeit investiert. Ich war auch in keinem Spiel jemals besser, habe es immerhin in die Master-League geschafft. Kein E-Sport hat mich über Jahre so gut unterhalten, in keiner Szene war ich jemals so drin. SC2 bietet so unendlich viel Spaß. Kampagne, Co-Op, Custom Games, Arcade und natürlich die Ladder lassen niemals Langeweile aufkommen. Zudem patcht Blizzard noch immer aktiv und seit ca. 2016 haben sie endlich die meisten Designmacken ausgemerzt. Mehr Freude als jetzt hat SC2 noch nie gemacht. Zudem ist es F2P, wer also schon immer mal neugierig darauf war, möge jetzt zugreifen.

Honorable mentions (nur einige, ich könnte locker 50 nennen):
SpoilerShow
- Moon patrol (Mein erstes Spiel überhaupt.)
- Ski or die
- Microprose Formula One Grand Prix
- Commander Keen IV
- Street Fighter II
- Baldur's Gate II
- Mafia 1
- Crusader Kings II
- Diablo 2 & 3
- Life is strange
- DIRT Rally
- Assetto Corsa
- Saints Row IV
- Hellblade: Senua's sacrifice
- Bioshock: Infinite
- Cities: Skylines
Zuletzt geändert von piko am 14. Jul 2018, 22:55, insgesamt 1-mal geändert.

Raptor 2101
Beiträge: 412
Registriert: 22. Mai 2016, 19:50

Re: Die besten PC-Spiele - Eure eigenen Top-Listen!

Beitrag von Raptor 2101 » 14. Jul 2018, 22:55

MitSchmackes! hat geschrieben:
13. Jul 2018, 21:44
7. Desperados: Rundenbasierte Strategiekämpfe! Western-Setting! Verschiedenste Lösungswege! Aus meiner Sicht gab es davor und danach kein so gut durchdachtes Spiel mehr als Desperados. Das planen und ausführen in den Missionen war so motivierend - und wenn er Plan dann aufging, so unglaublich befriedigend! Hier kam irgendwie alles zusammen. Für mich bis heute eines der stimmigsten Strategiespiele.

So wie du Desperados beschreibst, bekomm ich das nicht mit meiner Realität in Übereinstimmung. Das war doch das "Commandos im Western", in Echtzeit und so ...

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