Runde #175: Octopus Travolta

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oathlizard
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Re: Runde #175: Octopus Travolta

Beitrag von oathlizard » 13. Aug 2018, 00:13

Hätte nicht gedacht, dass das Urteil über das Ding so vernichtend wird, auch wenn ich mir selbst nie 'ne Switch dafür gekauft hätte. Aber wie immer ein toller, unterhaltsamer und informativer Podcast.

Nur sind mir während der letzten fünf Minuten beinahe zwei Äderchen geplatzt bei dem Versuch, NICHT sofort ins Forum zu laufen und zu schreiben, dass Final Fantasy VIII eigentlich doch der mit Abstand beste Teil der Reihe sei, dessen Neuerungen im Gameplay nicht nur effektiv das nervige Grinding reduzierten sondern auch Lächerlichkeiten wie Geld-Drops von Monstern clever ersetzten durch das Gehalt-System, in dem man durch ein immer besser werdendes Verständnis der Spielwelt und der Spielmechaniken das regelmäßige Gehalt erhöht.

Ich hätte dann vermutlich auch leider wieder damit angefangen, dass Final Fantasy VIII das durchdachteste und mutigste Story-Design aufwies, in welchem außerordentliche Storybeats nicht nur über Text und Visual Cues vermittelt werden, sondern auch durch Gameplay-Mechanik - in ner SideQuest - die optional war - und deren Bedeutung man sich auch noch selbst erschließen musste...

Ja, aber Gott sei Dank ist es immerhin schon über 15 Jahre her und da ich kein Fanboy mehr bin und emotional kaum noch an das Spiel gebunden bin, musste ich auch nicht sofort ins Forum rennen, um zu schreiben wie toll Final Fantasy VIII doch ist - ich hab immerhin ne Viertelstunde gewartet^^

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Andre Peschke
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Re: Runde #175: Octopus Travolta

Beitrag von Andre Peschke » 13. Aug 2018, 00:50

oathlizard hat geschrieben:
13. Aug 2018, 00:13
Ich hätte dann vermutlich auch leider wieder damit angefangen, dass Final Fantasy VIII das durchdachteste und mutigste Story-Design aufwies, in welchem außerordentliche Storybeats nicht nur über Text und Visual Cues vermittelt werden, sondern auch durch Gameplay-Mechanik - in ner SideQuest - die optional war - und deren Bedeutung man sich auch noch selbst erschließen musste...
Das war doch das mit Schwertern, in die Pistolen eingebaut waren, oder? Wo ein Typ mit Flokati-Kragen im Intro gegen einen anderen Typen im Trenchcoat mit Kreuzritter-Insignien kämpft? Ich glaube das war der Moment, wo 1999-Andre gesagt hat "Okay, das wird wohl Bullshit". :D

Hab seitdem nur VII nochmal angefangen, das wirklich immer noch ein nettes Spiel war.

Andre

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Desotho
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Re: Runde #175: Octopus Travolta

Beitrag von Desotho » 13. Aug 2018, 00:51

Nach dem Final Fantasy VIII Intro hätten sie als Spiel auch Fortnite bringen können und ich hätte es gemocht.
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oathlizard
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Re: Runde #175: Octopus Travolta

Beitrag von oathlizard » 13. Aug 2018, 01:32

Andre Peschke hat geschrieben:
13. Aug 2018, 00:50

Das war doch das mit Schwertern, in die Pistolen eingebaut waren, oder? Wo ein Typ mit Flokati-Kragen im Intro gegen einen anderen Typen im Trenchcoat mit Kreuzritter-Insignien kämpft?
Ja~, naja~ ... wenn man es so~ formuliert , klingt es vielleicht wirklich etwas bullshity :D :D

Aber in dem Fall kann ich für Freunde des etwas kruderen Humors zumindest das Final Fantasy VIII LetsPlay/Review von TheSpoonyOne aka Noah Antwiler empfehlen^^

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IceGrin
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Re: Runde #175: Octopus Travolta

Beitrag von IceGrin » 13. Aug 2018, 07:55

Final Fantasy VIII is aber mein lieblings ff...

Ne altbierfolge darüber wäre aber echt cool.
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Re: Runde #175: Octopus Travolta

Beitrag von Nachtfischer » 13. Aug 2018, 08:33

Das erinnert mich an die Forderung nach einem "Autokampf in doppelter Geschwindigkeit". Das ist natürlich eine Problemlösung unter dem Motto "Symptome statt Ursachen bekämpfen" vor dem Herrn. Ähnlich wie bei den Neuauflagen von Final Fantasy 7 und 8, die direkt mit Cheatbutton und Speed-Modus kommen. "Endlich das Spiel genießen..." indem man es ausknipst. Immerhin haben die Entwickler wohl erkannt, was spielerisch von ihren Werken zu halten ist.

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Re: Runde #175: Octopus Travolta

Beitrag von Desotho » 13. Aug 2018, 10:35

Das wird sicherlich auf dich zutreffen und die Meinung ist legitim.
Ich halte es jedoch für pauschalisiert. Ab und zu finde ich es sehr entspannend mal nen Podcast zu hören oder was zu schauen und nebenher ein wenig zu grinden.

Es gibt auch Spiele wie Diablo 1-3 die meiner Meinung nach fast nur aus Grind bestehen und es gibt Leute die finden das toll.
Zuletzt geändert von Desotho am 13. Aug 2018, 10:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Runde #175: Octopus Travolta

Beitrag von IceGrin » 13. Aug 2018, 10:39

Den speed button hat man sich in ff8 selber zusammen basteln können. Starke auf das aktuelle maximum koppeln und dann alle in den zustand zombie versetzen. Da haben die dann automatisch alles weggefressen. Uns heilefekt gabs gratis dazu!
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Re: Runde #175: Octopus Travolta

Beitrag von Nachtfischer » 13. Aug 2018, 11:30

Desotho hat geschrieben:
13. Aug 2018, 10:35
Ich halte es jedoch für pauschalisiert. Ab und zu finde ich es sehr entspannend mal nen Podcast zu hören oder was zu schauen und nebenher ein wenig zu grinden.
Das will dir auch niemand wegnehmen. Ich wüsste jetzt auch gar nicht, wie das meinem Post widerspricht. :)

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Re: Runde #175: Octopus Travolta

Beitrag von IceGrin » 13. Aug 2018, 12:47

Nachtfischer hat geschrieben:
13. Aug 2018, 11:30
Desotho hat geschrieben:
13. Aug 2018, 10:35
Ich halte es jedoch für pauschalisiert. Ab und zu finde ich es sehr entspannend mal nen Podcast zu hören oder was zu schauen und nebenher ein wenig zu grinden.
Das will dir auch niemand wegnehmen. Ich wüsste jetzt auch gar nicht, wie das meinem Post widerspricht. :)
Das ist wahrscheinlich das gleiche wie der easy mode in dark souls. Schaden würde es keinen aber die hard core fanbase regt sich trotzdem darüber auf.
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Re: Runde #175: Octopus Travolta

Beitrag von Joluli » 13. Aug 2018, 13:03

Mir geht es ähnlich wie euch. Bin jetzt nach 10-15 Spielstunden nach allen acht Anfangs-Kapiteln an einem Punkt, an dem ich keine Motivation aufbringen kann, weiter zu spielen.
Am schlimmsten finde ich die ewige Monotonie im Städte- und vor allem "-Level"-Design. Die linearen Schläuche zwischen den Städten sind unglaublich steril und bis auf zwei bis drei konstruierte Schatztruhen am Wegesrand, ist es immer nur ein Bangen auf den nächsten Zufallskampf. Das kann man eigentlich kaum Spielwelt nennen. Da hilft es auch leider nichts, dass der Grafikstil wirklich gut gelungen ist.
Auch den Punkt bezüglich des Aufwands, den man in den Kämpfen betreiben muss, kann ich gut nachvollziehen. Bei jedem Kampf muss man voll bei der Sache sein, um zu antizipieren, welche Angriffs-Typen effektiv sind, welche Kombo alle Gegner in den Bruch-Zustand versetzen kann, etc. Einfach Angriffe spamen ist nicht ratsam und FastForward oder Auto-Kampf gibt es nicht. Dadurch werden Grind-Einlagen und alle Random-Encounter für mich mental anstrengend. Auch ein Grund, warum ich vor "Müdigkeit" nicht mehr weiterspielen wollte.

PS: Erst beschweren, dass Videospiele immer günstiger werden und der Wertverfall vieler Titel nach nur wenigen Wochen der Industrie nicht gut, aber dann jammern, wenn die NIntendo-Titel auf der Switch so preisstabil sind :D

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Terranigma
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Re: Runde #175: Octopus Travolta

Beitrag von Terranigma » 13. Aug 2018, 15:03

Desotho hat geschrieben:
13. Aug 2018, 10:35
Es gibt auch Spiele wie Diablo 1-3 die meiner Meinung nach fast nur aus Grind bestehen und es gibt Leute die finden das toll.
Ich würde aber sagen, dass die Spielmechanik in Diablo 3 zumindest einigermaßen Spass macht, eben auch weil so ein einzelner Kampf gegen einen Trash Mob in 2s beendet ist und sich ein gewisser Flow entwickelt. Der entwickelt sich bei JRPG alâ Final Fantasy VI, Octopath Traveler und Co allerdings nicht. Das dauert gerne mal 30s in denen null, nada und nichts passiert, die ich aber auch nicht umgehen kann. Ich habe früher auch gerne Musik gehört und nebenher Diablo 2 gespielt, aber könnte mir das nie bei einem JRPG vorstellen, weil die eigentliche Kampfmechanik dafür zu langsam und ermüdend ist.

Nach dem Podcast bestätigt sich leider auch mein Eindruck vom Spiel: eher meh. Mit einem spassigen Grind der fließt und einen gewissen Flow entwickelt kann ich je nach Stimmung gut leben, aber ich fand die Kämpfe in Octopath schon während der Demo ermüdend. Zufallskämpfe denen man nicht ausweichen kann, aber den Spielfluss unterbrechen, das hat mir ehrlich gesagt auch schon zu SNES-Zeiten null Spass gemacht und selbst zu SNES-Zeiten war man da weiter. Jochen zitiert zwar regelmäßig Final Fantasy VI, aber Lufia II (1995) - hoffnungslos unterschätzt! - hat viele der Mängel beseitigt und war einem Final Fantasy VI spielerisch um Meilen voraus: dort gibt es außer auf der Weltkarte keine Zufallskämpfe. Man sieht alle Gegner in Dungeons, Städten, usw. Man kann Kämpfen aus dem Weg gehen. Man hat außerhalb von Kämpfen einige Fähigkeiten um Kämpfe zu vermeiden, Rästel zu lösen, usw. Warum Octopath sich gerade an schlechten SNES-Mechaniken orientiert erschließt sich mir nicht.

Mh. Irgendwie bekomme ich jetzt nach dem Podcast wieder Lust auf Lufia II.
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Re: Runde #175: Octopus Travolta

Beitrag von MitSchmackes! » 13. Aug 2018, 15:56

Also was FF8 betrifft, bin ich auf Jochens Seite. Das war Murks! Das bis heute beste Final Fantasy ist natürlich die IX! Das war ein sooo kreatives und tolles Spiel. Selbst spielmechanisch haben die sich immer wieder was neues ausgedacht. Beispielsweise dieser Dungeon in der Mitte des Spiels wo mal alle Waffenstats ins Gegenteil verkehren und man am besten die Anfangswaffen braucht um da gut durchzukommen. :ugly: Aber vor allem die Präsentation, Heidewitzka! Das gehört bis heute zu den schönsten Teilen. Und es hatte endlich mal einen sympathischen, optimistischen und fröhlichen Helden. Sowas ist in JRPGs allgemein selten der Fall. Einen Helden mit den man richtig mitfiebern kann! Dazu diese vielen Dialogbattles zwischen Zidane und Steiner, die ganzen tollen Dialekte in der deutschen Version, zefix. Oder die Menge an Minispiele und Sidequests, sag ich. Und selbst das Progressionssystem hat Spaß gemacht über das ganze Spiel, zag ich.

Final Fantasy IX - Danach kommt erstmal lange nichts und dann Final Fantasy X! :P

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Re: Runde #175: Octopus Travolta

Beitrag von Desotho » 13. Aug 2018, 17:38

Terranigma hat geschrieben:
13. Aug 2018, 15:03
Ich würde aber sagen, dass die Spielmechanik in Diablo 3 zumindest einigermaßen Spass macht, eben auch weil so ein einzelner Kampf gegen einen Trash Mob in 2s beendet ist und sich ein gewisser Flow entwickelt. Der entwickelt sich bei JRPG alâ Final Fantasy VI, Octopath Traveler und Co allerdings nicht. Das dauert gerne mal 30s in denen null, nada und nichts passiert, die ich aber auch nicht umgehen kann. Ich habe früher auch gerne Musik gehört und nebenher Diablo 2 gespielt, aber könnte mir das nie bei einem JRPG vorstellen, weil die eigentliche Kampfmechanik dafür zu langsam und ermüdend ist.
Ich hatte meinen Spaß mit dem Kämpfen bei 75 Stunden Spielzeit. Von dem berühmten Flow habe ich dagegen bei Diablo 3 rein gar nichts mitbekommen.
Ist einfach nicht jeder gleich. Der eine mag das, der andere etwas anderes.
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Re: Runde #175: Octopus Travolta

Beitrag von Terranigma » 13. Aug 2018, 17:41

Desotho hat geschrieben:
13. Aug 2018, 17:38
Ist einfach nicht jeder gleich. Der eine mag das, der andere etwas anderes.
Dagegen sage ich nichts. Würde allgemein aber die Behauptung in den Raum stellen, dass im Durchschnitt mehr Menschen am Grind mit einem Actionkampfsystem alâ Diablo 3 ihren Spass haben als am Grind mit einem Rundenkampfsystem alâ Octopath Traveler.
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Re: Runde #175: Octopus Travolta

Beitrag von Nachtfischer » 13. Aug 2018, 17:48

Terranigma hat geschrieben:
13. Aug 2018, 17:41
Desotho hat geschrieben:
13. Aug 2018, 17:38
Ist einfach nicht jeder gleich. Der eine mag das, der andere etwas anderes.
Dagegen sage ich nichts. Würde allgemein aber die Behauptung in den Raum stellen, dass im Durchschnitt mehr Menschen am Grind mit einem Actionkampfsystem alâ Diablo 3 ihren Spass haben als am Grind mit einem Rundenkampfsystem alâ Octopath Traveler.
Dem würde ich zustimmen, aber weniger aufgrund des Gameplays an sich als dem Grad der Anspruchslosigkeit. Bei D3 muss ich zumindest noch Basismanöver korrekt ausführen. Die Maus auf den Gegner bewegen und klicken. Wenn ich gar nichts mache oder nur noch ohne hinzuschauen herumklicke, dann sterbe ich irgendwann dann doch, selbst an den Popcorn-Monstern. Bei JRPGs habe ich da wenig Chancen. Da reicht kontinuierliches X-Drücken und Warten.

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Re: Runde #175: Octopus Travolta

Beitrag von Jochen » 13. Aug 2018, 18:57

Nachtfischer hat geschrieben:
13. Aug 2018, 17:48
Bei JRPGs habe ich da wenig Chancen. Da reicht kontinuierliches X-Drücken und Warten.
Das kommt ganz aufs JRPG an. Bei Persona 5 beispielsweise kommst du damit nicht weit. Dort existiert der beschleunigte Auto-Kampf auch nicht für den normalen Content, sondern z.B. wenn du dich nochmal durch einen vor 20 Leveln schon gespielten Dungeon kloppen und mit dauernd X-Drücken nicht deine Zeit verschwenden willst. "On Level" bringt Attack-Attack-Attack gar nix.

Ein ordentliches JRPG nutzt solche Mechaniken ähnlich wie ein Open-World-Spiel die Schnellreise: Zum Abkürzen eines ohnehin bekannten Weges bzw. trivial gewordenen Contents. Und das fehlt Octopath halt sehr schmerzlich, weil der Content weit vor Spielende trivial wird. Das ist aber weniger ein Problem des Kampfsystems, in dem genug taktische Möglichkeiten stecken würden - sondern (wie auch im Podcast erwähnt) des mangelhaften Gegner- und Encounter-Designs.

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Re: Runde #175: Octopus Travolta

Beitrag von Varus » 13. Aug 2018, 19:17

Auch von mir nochmal ein großes Lob für die Folge, hab da schon länger drauf gewartet. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte mal eine Folge hier wirklich als Entscheidungshilfe für einen Kauf genutzt habe. :think: Octopath wollte ich echt toll finden, hatte aber schon nach dem merkwürdig steifen Übergang zwischen Primrose und Olberic in der Demo ein sehr mulmiges Gefühl. Nach allem was ihr über die Story und die fast nicht-vorhandene Interaktion zwischen den Charakteren bin ich nun sicher, dass ich damit wenig Spaß hätte. Schade drum, das Kampfsystem fand ich eigentlich echt nett und ihr ward ja auch zunächst positiv gestimmt. Dann hoffe ich mal, dass ein eventuelles Novempath Travellers auf der genialen Präsentation und dem Kampfsystem aufbaut und eine gute Story und forderndere Encounter einbauen.
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MitSchmackes!
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Re: Runde #175: Octopus Travolta

Beitrag von MitSchmackes! » 13. Aug 2018, 19:25

Nachtfischer hat geschrieben:
13. Aug 2018, 17:48
Bei JRPGs habe ich da wenig Chancen. Da reicht kontinuierliches X-Drücken und Warten.
Ein wenig harsch, würde ich meinen. Selbst (oder gerade) bei einem sehr altbackenen Spiel wie Dragon Quest wirst Du mit dieser "Taktik" nicht weit kommen. Da man mit den niedrigleveligen Charakteren eben nichts aushält. Da reicht es schon, wenn ein Standardgegner im Wut-Modus mal einen saftigen Gruppenangriff austeilt. Wenn man da nicht rigoros auf einen Mindest-HP achtet, ist schnell Ende. Und gerade bei DQ ist das wirklich ärgerlich. Du kannst halt nur im Dorf an der Kirche speichern. Bei einem Tod wirst Du da zwar wieder gespawnt, musst aber den ganzen Weg von vorn latschen UND hast zudem auch noch die Hälfte der Kohle verloren. Auch das Wiederbeleben von Charakteren ist anfangs nur an der Kirche möglich und kostet ein heiden Geld. Allein dieser Kniff sorgt recht gut dafür, dass man umsichtiger spielt und beispielsweise vor einer hammerschwingenden Katze oder diesen fiesen Fledermäusen, die einem einiges an negativen Statuseffekten aufhalsen, durchaus Respekt haben kann. Besonderns wenn beide gemeinerweise als Paar auftauchen.
Ist eigentlich ein schönes Beispiel mit welch einfachen Mitteln Dragon Quest dafür sorgt, dass die Standardkämpfe nicht zu öde werden.

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Re: Runde #175: Octopus Travolta

Beitrag von Varus » 13. Aug 2018, 19:30

Als besseres JRPG-Kampfsystem würde ich auch auf Persona 5 verweisen. Weil ich auf Octopath verzichtet hatte, aber in JRPG-Stimmung war, habe ich einen zweiten Durchlauf da gestartet. Diesmal konsequent auf dem hohen Schwierigkeitsgrad und da stellen auch die stärkeren Standardgegner lange eine Herausforderung dar. (Mittlerweile schon wieder 65h versenkt :))
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