[Wertschätzung/Viertelstunde] Tales of Vesperia

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Herobin
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[Wertschätzung/Viertelstunde] Tales of Vesperia

Beitrag von Herobin » 11. Jan 2019, 16:39

Die Tales of Reihe ist unter PC-Spielern ja leider nicht allzu bekannt, genießt aber eine recht eingeschworene Fangemeinde auf den Konsolen. Und in dieser Fangemeinde wird Tales of Vesperia oft als das beste Spiel der Reihe besungen, und das meiner Meinung nach aus einem guten Grund!
Der Grafikstil, der hier gewählt wurde, ist auch heute noch schön anzuschauen, obwohl das Spiel bereits 10 Jahre auf dem Buckel hat, und der Cast gehört zu den Interessanteren der Reihe, allem voran der Hauptcharakter. Wobei man hier zugegebenermaßen JRPG-Maßstäbe anlegen muss. Für westliche Rollenspielfans werden die Charaktere trotzdem vor Klischees triefen :)
In vielerlei Hinsicht ist es ein sehr klassisches JRPG mit einem kleinen, aber feinen Unterschied:
Einem meiner Meinung nach sehr genialen Kampfsystem, bei dem man einen Charakter seiner Party in einem Action-Kampfsystem direkt steuert, während der Rest der Party von einer rudimentär einstellbaren KI (Nutze hauptsächlich Fernangriffe, Greife immer die Gegner immer den wenigsten HP an usw.) gesteuert wird. Man kann jederzeit, auch innerhalb des Kampfes zwischen den Charakteren wechseln, je nachdem was die Situation erfordert. Und die Charaktere spielen sich alle recht unterschiedlich. Dazu kommt noch, dass laufend neue Fähigkeiten freigeschaltet werden, die es erlauben, dass eigene Kampfverhalten weiter zu optimieren, was auf den höheren Schwierigkeitsgraden (die man jederzeit anpassen kann) auch bitter nötig ist.
Es wurde in den Podcasts bei JRPGs ja oft angemeckert, dass man irgendwann die eine Taktik entwickelt, die man den Rest des Spiels nur immer wieder abwickelt. Das ist hier definitiv nicht der Fall.
Daher würde mich mal interessieren, was unsere Podcaster zu dem Spiel sagen.

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Re: [Wertschätzung/Viertelstunde] Tales of Vesperia

Beitrag von Desotho » 19. Jan 2019, 02:17

Das Kampfsystem gefällt mir bei den Tales Spielen immer nur solala bis gar nicht. Lustigerweise habe ich das vom letzten Star Ocean dagegen gemocht, obwohl die doch so ähnlich sind.
Also ich bin mit meiner einen Taktik auch durchgekommen bis auf einmal. Da war es glaube ich nicht so geil die ganze Zeit Feuerbälle zu schiessen :D

Warum ich die Dinger sehr mag: Story und Charaktere sind super und die Bösewichte nachvollziehbar.
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Re: [Wertschätzung/Viertelstunde] Tales of Vesperia

Beitrag von Herobin » 20. Jan 2019, 17:36

Weiß nicht welches Tales of du gespielt hast, denn gerade die älteren waren ja auch noch relativ simpel gestrickt vom Kampfsystem.
So sehr mir z.B. Tales of Symphonia von der Story und dem Worldbuilding her gefällt: Das KS macht mir heutzutage echt keinen Spaß mehr.
Die neueren Tales of (so ab Xillia) haben zwar gute Kampfsysteme, aber dafür sind die Spiele von der Story und vom Artdesign her ziemlich seelenlos geworden.
Daher gibt es für mich eigentlich nur den Sweet Spot zwischen Tales of Vesperia und Tales of Graces, den ich uneingeschränkt empfehlen würde.
Diese Spiele hatten auch noch eine feste Kameraperspektive, was ich tatsächlich als Pluspunkt sehe. Denn die Umgebungen sind da alle noch handgezeichnet und einfach wunderschön und zeitlos gestaltet (was sicherlich nicht zuletzt dem Comic-Look zu verdanken ist).

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Re: [Wertschätzung/Viertelstunde] Tales of Vesperia

Beitrag von Desotho » 21. Jan 2019, 09:16

angespielt: Tales of the Abyss, Tales of Hearts, Tales of Symphonia
durchgespielt: Tales of Vesperia, Tales of Graces F, Tales of Xillia 1 & 2, Tales of Zestiria, Tales of Berseria

Ist halt (logischerweise) meine Meinung dazu. Ich bin bei dem Kampfsystem froh wenn es mir möglichst wenig auf den Keks geht, denn gut finde ich es halt nicht. Gleichzeitig fand ich es interessant wie ein so frappierend ähnliches Kampfsystem wie bei Star Ocean mir dann gefallen hat (da war dann leider der Rest nicht so geil).
Am besch.... fand ich in der Hinsicht Zestiria das mir nach 50 Stunden noch neue Aspekte en masse über die Obelisken reindröseln wollte. Konnte ich eigentlich gut ignorieren bis zu diesem blöden Kampf mit dem Zeitlimit =P
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Re: [Wertschätzung/Viertelstunde] Tales of Vesperia

Beitrag von Herobin » 21. Jan 2019, 12:36

Hey, das hier ist ein Forum. Natürlich sind das Eigenmeinungen, von daher unnötig das zu erwähnen ^^
Bin gerade nur etwas überrascht, dass dir das Kampfsystem einerseits nicht zu gefallen scheint, du andererseits aber etliche Teile der Reihe gespielt hast.
Finde ja, die Tales of Spiele muss man im Schwierigkeitsgrad immer etwas höher einstellen, damit man Spaß an dem KS und den Möglichkeiten entwickelt. Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen dient der Schwierigkeitsgrad hier ja auch nicht nur dem Selbstzweck, sondern bietet handfeste Belohnungen. Im Fall von Vesperia ist das mehr Grade, was man von den Kämpfen erhält, was zugegebenermaßen... auch nicht so toll ist, wenn man nicht gerade vorhat das Spiel im New Game Plus zu spielen. Bei Graces gab es aber mein ich sogar mehr Erfahrungspunkte und höhere Dropchancen für seltene Items.
Den Hauptcharakter spielen ist ja in allen Tales of Spielen der "einfachste" Weg, da sie sich in der Regel sehr einfach steuern, Gegner leicht betäuben können und selber viel aushalten. Aber der effektivste (und spaßigste) Weg ist es eben nicht immer, da andere Charaktere mehr Schaden, bessere Flächenangriffe, Fernkampf usw. bieten. Mir hat es z.B. noch nie soviel Spaß gemacht einen Magier zu spielen wie in Tales of Graces mit Malik. Der hat ja das sehr geniale System, dass deine normalen Angriffe (mit einer Art Bumerangschwert) die Zauberzeit aller Zauber verkürzen, die in derselben Kombo gewirkt werden, wodurch er sich sehr aktiv spielt. Und dadurch, dass du später mehr Kombopunkte bekommst, ändert sich der Spielstil auch sehr stark. Dagegen dann Tales of Symphonia mit Genis: Du drückst auf die Taste für den Blitzzauber und wartest dann eine gefühlte Minute bis er gecastet wird (oder hämmerst auf die b-Taste damit es ein bißchen schneller geht)... urgs. In Vesperia gibt es immerhin ein Combosystem nur mit Zaubern, also jeder Zauber verkürzt die Zeit des nächsten, sodass du erst einen schnellen (Novizen-)Zauber castest und dann erst höhere.

Star Ocean habe ich selbst nicht gespielt, von daher kann ich den Vergleich leider nicht ziehen. Bei dem Spiel haben mich immer die Screenshots abgeschreckt, wo die Charaktere wie lebendige Puppen aussahen. Gaaaaaaanz tief im uncanny valley bei mir.

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