DCP Könnten wir das besser?

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Boïndil[SteiniMinni]
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DCP Könnten wir das besser?

Beitrag von Boïndil[SteiniMinni] » 14. Apr 2019, 19:28

Hallo also hier die Kurzfassung wenn ihr das nötige Geld hättet den DCP selber zu schmeißen wie würdet ihr das Ding veranstalten?
Die lange Version: da in dem Thread von dem DCP selber schon reichlich diskutiert wurde wobei ich in diesem Thread nur interessierter Leser war ist mir bei der Diskussion die Frage aufgekommen ob und wie man das besser machen könnte, also wenn ihr Ideen habt immer gern her damit, vielleicht liest ja jemand vom Game Verband mit und wir können denen wenigstens einen sinnvollen Tipp geben.

Da ich die Kritik von Wolfgang sehr richtig und gut finde an dem Preis muss isch etwas ändern. Aber Wolfgang sagte: er selber is auf dem Gebiet nicht kompetent genug um da mitzuentscheiden. (Oder irgendwie sowas) Ich wage nicht zu behaupten das ich die Kompetenz hätte den Preis neu zu designen aber ich denke zusammen könnten wir auf mindestens einen guten Vorschlag kommen.
Meine ersten Punkte wären die man denke ich auf jeden Fall überprüfen müsste ist:

1. Das von Wolfgang bereits angesprochene wie werden Spiele nominiert und von wem und unter welchen Voraussetzungen?

2. Wer kommt in die Juries?

3. Ich denke man müsste ganz dringend klären wollen wir Gelder der Politik und damit einhergehend auch die Politiker mit in den Gremien oder wie könnte man dieses Dilemma lösen?

4. Welche Kategorien haltet ihr für sinnvoll? Und welche davon sollen wie viel prozentual von dem Preisgeld bekommen (da das hier eine Utopie is können wir so viel Geld in die Hand nehmen wie wir wollen)

5. Wie viel Preisgeld insgesamt (siehe frage 3.)

6. Wie verleiht man den Preis? Weiterhin eine Gala? Oder vielleicht doch lieber nur den Livestream? Oder was ganz anderes?

7. Wenn Gala wer soll das moderieren also Comedians? „Influencer“? Entwickler? Nen PR Manager? Oder vielleicht auch sogar die Presse?

8. Wie weit muss was von dem eben geklärte öffentlich sein? Erwarten wir nen kompletten Striptease? Also wollen wir alle zahlen der Gelder die geflossen sind? Wollen wir wissen wer für was gestimmt hat? Reicht es uns zu wissen wie viele der Jury wie gestimmt haben? Was wollen wir sonnst noch alles öffentlich haben.

Und um das ganze nochmal klar zu stellen es geht nicht darum ob das was wir hier zussamenschustern realistisch machbar is in dem aktuellen System, es geht darum wie ihr mit sehr viel Geld diesen Preis von Grund auf neunstrukturieren würdet. Also mich würde einfach nur interessieren was ihr von so einem Preis erwartet?

Ps: Ich hoffe es ist alles klar und verständlich geschrieben und ohne all zu viele inhaltliche und orthografische Fehler.
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Desotho
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Re: DCP Könnten wir das besser?

Beitrag von Desotho » 14. Apr 2019, 20:15

Als Moderator würde ich Oliver Pocher engagieren und dafür sorgen dass er vor seinem Auftritt auch genug Hochprozentiges zu sich nimmt. Der Rest ergibt sich dann von alleine :)
El Psy Kongroo

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Boïndil[SteiniMinni]
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Re: DCP Könnten wir das besser?

Beitrag von Boïndil[SteiniMinni] » 14. Apr 2019, 21:07

Desotho hat geschrieben:
14. Apr 2019, 20:15
Als Moderator würde ich Oliver Pocher engagieren und dafür sorgen dass er vor seinem Auftritt auch genug Hochprozentiges zu sich nimmt. Der Rest ergibt sich dann von alleine :)
Ok nicht die Antwort die ich auf diese Wall of Text erwartet hatte aber ja das wäre zu mindestens nen witziges Event aber ich denke nicht das das der Branche oder dem Preis weiterhelfen würde.
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lnhh
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Re: DCP Könnten wir das besser?

Beitrag von lnhh » 14. Apr 2019, 21:36

Stefan Raab moderiert

Guenther Jauch uebergibt alle Preise

Jury macht Gamestar, MGames, ThePod, David Hain und Fabian Doehla.

Geld und Voting Ergebnisse transparent.

2 Millionen Preisgeld -> groessere Foerdersummen unabhängig vom Preis

Livestream plus Gala

Es darf kein Truberbrook 2.0 geben. Gewinnen muessen die objektiv guten Spiele

Die Yerlis brauchen nen Panel mit Andre
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IpsilonZ
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Re: DCP Könnten wir das besser?

Beitrag von IpsilonZ » 14. Apr 2019, 21:40

lnhh hat geschrieben:
14. Apr 2019, 21:36
Stefan Raab moderiert
(...)
Wirklich? den männlichen Ina Müller, der sich wohl kaum nen blöden Spruch verkneifen können wird über Kellerkinder, Nerds und Muttis die ihnen das Essen vor den Computer bringen? Das wird lustig... :D

edit: sorry, das war jetzt auch wenig konstruktiv. Ist für mich aber echt schwer zu sagen, da glaube ich der Spagat zwischen Idealismus und Zweckmäßigkeit sehr schmal ist. Zum Beispiel will man natürlich jemanden aus dem Gamesbereich auf der Bühne, gleichzeitig hat es aber wohl Gründe, warum man wenigstens dort versucht im Mainstream bekannte Persönlichkeiten solche Shows moderieren zu lassen.

edit 2: ein schmaler Spagat... nun ja. :D
Zuletzt geändert von IpsilonZ am 14. Apr 2019, 21:43, insgesamt 2-mal geändert.

lnhh
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Re: DCP Könnten wir das besser?

Beitrag von lnhh » 14. Apr 2019, 21:41

Was waere der DCP ohne kleinen Skandal? ;)
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Soulaire
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Re: DCP Könnten wir das besser?

Beitrag von Soulaire » 14. Apr 2019, 21:42

Ohne gute Spiele wird die Veranstaltung weiterhin belanglos bleiben. Auch wenn ich nicht sagen will, dass man es nicht auch so verbessern könnte.

lnhh
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Re: DCP Könnten wir das besser?

Beitrag von lnhh » 14. Apr 2019, 21:43

Dann macht man den halt alle zwei Jahre.
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HG_Christopher
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Re: DCP Könnten wir das besser?

Beitrag von HG_Christopher » 14. Apr 2019, 21:44

Boïndil[SteiniMinni] hat geschrieben:
14. Apr 2019, 19:28
Hallo also hier die Kurzfassung wenn ihr das nötige Geld hättet den DCP selber zu schmeißen wie würdet ihr das Ding veranstalten?
Die lange Version: da in dem Thread von dem DCP selber schon reichlich diskutiert wurde wobei ich in diesem Thread nur interessierter Leser war ist mir bei der Diskussion die Frage aufgekommen ob und wie man das besser machen könnte, also wenn ihr Ideen habt immer gern her damit, vielleicht liest ja jemand vom Game Verband mit und wir können denen wenigstens einen sinnvollen Tipp geben.

Da ich die Kritik von Wolfgang sehr richtig und gut finde an dem Preis muss isch etwas ändern. Aber Wolfgang sagte: er selber is auf dem Gebiet nicht kompetent genug um da mitzuentscheiden. (Oder irgendwie sowas) Ich wage nicht zu behaupten das ich die Kompetenz hätte den Preis neu zu designen aber ich denke zusammen könnten wir auf mindestens einen guten Vorschlag kommen.
Meine ersten Punkte wären die man denke ich auf jeden Fall überprüfen müsste ist:

1. Das von Wolfgang bereits angesprochene wie werden Spiele nominiert und von wem und unter welchen Voraussetzungen?

2. Wer kommt in die Juries?

3. Ich denke man müsste ganz dringend klären wollen wir Gelder der Politik und damit einhergehend auch die Politiker mit in den Gremien oder wie könnte man dieses Dilemma lösen?

4. Welche Kategorien haltet ihr für sinnvoll? Und welche davon sollen wie viel prozentual von dem Preisgeld bekommen (da das hier eine Utopie is können wir so viel Geld in die Hand nehmen wie wir wollen)

5. Wie viel Preisgeld insgesamt (siehe frage 3.)

6. Wie verleiht man den Preis? Weiterhin eine Gala? Oder vielleicht doch lieber nur den Livestream? Oder was ganz anderes?

7. Wenn Gala wer soll das moderieren also Comedians? „Influencer“? Entwickler? Nen PR Manager? Oder vielleicht auch sogar die Presse?

8. Wie weit muss was von dem eben geklärte öffentlich sein? Erwarten wir nen kompletten Striptease? Also wollen wir alle zahlen der Gelder die geflossen sind? Wollen wir wissen wer für was gestimmt hat? Reicht es uns zu wissen wie viele der Jury wie gestimmt haben? Was wollen wir sonnst noch alles öffentlich haben.

Und um das ganze nochmal klar zu stellen es geht nicht darum ob das was wir hier zussamenschustern realistisch machbar is in dem aktuellen System, es geht darum wie ihr mit sehr viel Geld diesen Preis von Grund auf neunstrukturieren würdet. Also mich würde einfach nur interessieren was ihr von so einem Preis erwartet?

Ps: Ich hoffe es ist alles klar und verständlich geschrieben und ohne all zu viele inhaltliche und orthografische Fehler.
1. Von den Devs bzw Publishern selbst (das nichts untergeht) UND von einer Experten Jury, die sich auch auskennt in der jeweiligen Kategorie - weil Geld nicht die Rolle spielt, bezahlt die Jury bitte! Aktuell ist das nicht der Fall egal ob DCP oder DEP!

2. Nur die, die auch die Spiele selbst spielen können bzw dies auch tun. Mir egal ob es einfach nur Spieler/innen sind oder Journalisten/Influencer (gerne auch jährlich wechseln). Nein keine Spieleentwickler - denn aktuell sind viele in der Jury seit Jahren, die auch dann etwas gewinnen (auch wenn das nur von aussen so ausschaut)

3. Wenn Geld von der Politik drin ist, was es aktuell ist, wollen die auch gerne mitmachen, dies ist aber SEHR schwierig, da die Politiker Eigeninteressen verfolgen. Wie z.b. Ist ein Spiel bereits gefördert. Da liegt es natürlich nahe auch dies zu wählen, denn es wäre ja eine Bestätigung, wieso man die Förderung gegeben hat, so ein schöner Preis.
- Meiner Meinung, lasst sie doch gerne den Award eröffnen und auch gerne 5 Min Grußwort ausrichten, aber ansonsten bitte nichts.

4. Braucht es überhaupt Geld, wenn es die Förderung von 50mio gibt? Kommt auf den Preis an, was er darstellen soll. Ein Kunstpreis, ein Förderpreis, eine Auszeichnung für gute Leistung oder sogar Erfolg? Warum darf in Deutschland kaum ein erfolgreiches Spiel ausgezeichnet werden? Kategorien die in meinen Augen wichtig sind und natürlich auch abweichen können je nach Art des Preise:
- Nachwuchs/Newcomer (1. Kommerzielles Spiel) bzw Debutgame Award
- Beste Deutsches PC/Konsolen Spiel
- Bestes Deutsches Mobile Game (ja bitte auch mit F2P)
- Bestes Gamedesign
- Beste Graphik/Artstyle
- Beste technische Leistung
- Bester Sound/Musik
- Beste neue geschöpfte IP (eben nicht Sequels oder einfach eine FilmIP Umsetzung)
- Bestes Kinder- und Jugendspiel (zusammen, denn die Übergänge sind echt klein)
- Bestes Seriousgame (find ich schon cool, da ich glaube, dass es sonst untergehen kann bzw keine Chance hat) - Bafta nennt es so schön "Games beyond Entertainment" - also einfach einen ernsten Hintergrund haben.
- Beste Games Innovation (Hard und Software aber auch Businessmodelle oder Vertriebswege)
- Spiel mit der besten Aussenwirkung aus Deutschland in der Welt (eine Art Botschafteraward für die Deutsche Spielebranche in der Welt)
- Bester Deutscher Entwickler
- Bester Deutscher Publisher
- Sonderaward für spezielle Leistungen für die Deutsche Gamesbranche


5. wie Punkt 4. kommt drauf an welcher Preis. Ist es ein Nachwuchspreis ist 10-50k Euro pro Kategorie total ok. Das ist ein Haufen Geld für ein junges Studio oder eben noch Nachwuchsawards (ich will sogar mehr Indies sehen nicht nur Studis)

6. Kommt auf die Art des Preises an. Ich bin der Meinung, die Entwickler und die Games sollen im Mittelpunkt stehen und nichts anderes. Aber wie gesagt, definition des Awards müsste es erst geben um darauf eine gute Antwort zu geben.

7. Kommt auch wieder auf den Preis drauf an. Was soll er sein? Nicht jeder Youtuber ist auch ein guter Moderator. Mein Wunsch ist ganz einfach, ich möchte eine Person, die auch Games mag und versteht, denn dann wird es auch nicht soviel Fremdschämen wie bei Schöneberger oder eben Müller kommen zu bestimmten Themen.

8. Ich würde liebend gern wissen, wieso die Jury für bestimmte Spiele gestimmt hat um vor allem es zu verstehen und dann bitte kein Marketingsatz, den der Entwickler bzw Publisher geschrieben hat. Wie gesagt, ich würde liebend gern auch einfach sehen, wie lange jedes Jurymitglied das Spiel gespielt hat, ist mir auch wichtig bei Reviews auf Steam, etc... macht es halt glaubwürdig. Wieviel Geld ein Projekt gekostet hat, interessiert mich nicht, man kann viel Geld investieren oder auch mit kleinem Budget wunder voll bringen.

Du wolltest eine Antwort... ;)

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Heretic
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Re: DCP Könnten wir das besser?

Beitrag von Heretic » 15. Apr 2019, 11:54

Spontane Überlegungen:

- Nominiert sind alle eingereichten deutschen Spiele, die in einem vorher festgelegten Zeitraum erschienen sind.
- Genre und Alterseinstufungen spielen keine Rolle.
- Preisgelder nur für Indies und Newcomer, den Großen muss die Ehre reichen. ;)
- Die Herren und Damen Politiker halten sich mitsamt ihrer unzureichenden Fachkenntnisse dezent im Hintergrund.
- Die Moderation sollte unaufdringlich und zweckdienlich sein und die Preisträger in den Vordergrund stellen.
- Kein Comedians, die von der Materie keinen blassen Schimmer haben.
- Wenn Promis, dann Leute, die ebenfalls spielen. Z. B. Smudo.
- Wenn's musikalische Einlagen geben soll, dann spielebezogen. Dafür braucht's ja nicht ein ganzes Orchester.
Zuletzt geändert von Heretic am 15. Apr 2019, 15:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Boïndil[SteiniMinni]
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Re: DCP Könnten wir das besser?

Beitrag von Boïndil[SteiniMinni] » 15. Apr 2019, 13:04

Heretic hat geschrieben:
15. Apr 2019, 11:54
- Preisgelder nur für Indies und Newcomer, den Großen muss die Ehre reichen. ;)
Soweit erstmal klar und verständlich aber woran machen wir indie Studios fest?
Dann sind in der Wall of Text von HG_Christopher einige sehr gute Überlegungen drin besonders das die Jury bezahlt werden muss oder zumindest ne Aufwandsentschädigung bekommen muss finde ich Gold wert.
Außerdem muss und ja das is weil die ja bezahlt werden Pflicht jeder in der Jury alle spiele zu ner mindest Stundenzahl gespielt haben.
Ich finde auch deine Kategorien sehr gut allerdings würde ich um die Gala villeicht noch etwas interessanter zu machen einen Negativ Award mit beisteuern also sowas wie „Schlimmster Spieletrend“ oder „Faulste Entwickler“(also die die seit längsten nichts mehr rausgebracht haben oder angekündigt haben) oder auch schlicht nur „Schlechtestes Spiel“ das würde die ganze Geschichte etwas aufheitern ohne das sich nen Skandal entwickeln muss.
Ich werde mich mal heute Nachmittag hinsetzten und alle meine eigenen Gedanken zu meinen Fragen hier rein schreiben
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Heretic
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Re: DCP Könnten wir das besser?

Beitrag von Heretic » 15. Apr 2019, 13:53

Boïndil[SteiniMinni] hat geschrieben:
15. Apr 2019, 13:04
Soweit erstmal klar und verständlich aber woran machen wir indie Studios fest?
Im meinte Independent im Sinne der Finanzierung. Also Spiele ohne Publisher im Hintergrund.

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Sakesleg
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Re: DCP Könnten wir das besser?

Beitrag von Sakesleg » 15. Apr 2019, 14:08

Die Jury für alle Kategorien besteht einzig und alleine aus Jörg Luibl.

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Boïndil[SteiniMinni]
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Re: DCP Könnten wir das besser?

Beitrag von Boïndil[SteiniMinni] » 15. Apr 2019, 14:46

Boïndil[SteiniMinni] hat geschrieben:
14. Apr 2019, 19:28
1. Das von Wolfgang bereits angesprochene wie werden Spiele nominiert und von wem und unter welchen Voraussetzungen?
Ich denke das die Spiele von jedem nominiert werden können. Also von Jury Mitgliedern von Publishern, Entwicklern, Presse oder von Fans, so fallen möglichst wenig spiele unter den Tisch.
Boïndil[SteiniMinni] hat geschrieben:
14. Apr 2019, 19:28
2. Wer kommt in die Juries?
Ich denke wenn man wie HG_Christopher vorschlägt
HG_Christopher hat geschrieben:
14. Apr 2019, 21:44
[...]weil Geld nicht die Rolle spielt, bezahlt die Jury bitte! Aktuell ist das nicht der Fall egal ob DCP oder DEP![...]
Die Mitglieder bezahlt, dann könnte man Pressemitglieder nehmen, außerdem Experten in den Jeweiligen Kategorien als letztes würde ich noch Leute aus der Branche nehmen die mit den eingereichten spielen nicht verbandelt sind. Evtl. noch ein paar Youtuber oder Twitch streamer oder auch E-Sportler denn die haben alle auch Ahnung von der Materie und meistens sogar relativ starke Meinungen und da die nen Image zu verlieren haben hoffe ich die sind auch neutral.
Boïndil[SteiniMinni] hat geschrieben:
14. Apr 2019, 19:28
3. Ich denke man müsste ganz dringend klären wollen wir Gelder der Politik und damit einhergehend auch die Politiker mit in den Gremien oder wie könnte man dieses Dilemma lösen?
Also wenn wie gesagt Geld keine Rolle spielt dann denke ich müssen wir die Politiker da raus halten und auch ihr Geld, allerdings denke ich das die mit der Zeit daran ein Interesse zeigen werden und darum würde ich von Anfang an sagen lass die ihre 5-10 Minuten reden halten um die einzelnen Kategorien ein zu leiten.
Boïndil[SteiniMinni] hat geschrieben:
14. Apr 2019, 19:28
4. Welche Kategorien haltet ihr für sinnvoll? Und welche davon sollen wie viel prozentual von dem Preisgeld bekommen (da das hier eine Utopie is können wir so viel Geld in die Hand nehmen wie wir wollen)
Da würde ich einfach mal ganz dreist die von HG_Christopher übernehmen
HG_Christopher hat geschrieben:
14. Apr 2019, 21:44
[...]
- Nachwuchs/Newcomer (1. Kommerzielles Spiel) bzw Debutgame Award
- Beste Deutsches PC/Konsolen Spiel
- Bestes Deutsches Mobile Game (ja bitte auch mit F2P)
- Bestes Gamedesign
- Beste Graphik/Artstyle
- Beste technische Leistung
- Bester Sound/Musik
- Beste neue geschöpfte IP (eben nicht Sequels oder einfach eine FilmIP Umsetzung)
- Bestes Kinder- und Jugendspiel (zusammen, denn die Übergänge sind echt klein)
- Bestes Seriousgame (find ich schon cool, da ich glaube, dass es sonst untergehen kann bzw keine Chance hat) - Bafta nennt es so schön "Games beyond Entertainment" - also einfach einen ernsten Hintergrund haben.
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- Spiel mit der besten Aussenwirkung aus Deutschland in der Welt (eine Art Botschafteraward für die Deutsche Spielebranche in der Welt)
- Bester Deutscher Entwickler
- Bester Deutscher Publisher
- Sonderaward für spezielle Leistungen für die Deutsche Gamesbranche
[...]
Außerdem würde ich auch noch eine Kategorie einbauen von wegen Schlechtester Publisher, oder Auslöser des größten Shitstorms oder irgendwie sowas.
Boïndil[SteiniMinni] hat geschrieben:
14. Apr 2019, 19:28
5. Wie viel Preisgeld insgesamt (siehe frage 3.)
Ich denke so 1,4-2 mio müssen reichen und ich würde sagen so im Schnitt 100.000-150.000 pro Kategorie sind wahrscheinlich schon fast zu viel. Ich würde auf die New Comer und Indies (ich definiere das genau so wie Heretic, also Solo vom Studio selber finanziert.)
Dann müssen die teuer zu finanzierenden Kategorien höher belohnt werden also Grafik is im Durchschnitt halt teuer und darum muss dieses Risiko meiner Meinung nach belohnt werden.
Boïndil[SteiniMinni] hat geschrieben:
14. Apr 2019, 19:28
6. Wie verleiht man den Preis? Weiterhin eine Gala? Oder vielleicht doch lieber nur den Livestream? Oder was ganz anderes?
Ich denke ne Gala is unfassbar wichtig für die außendarstellung um gegen die Klischees halt anzuwinkeln von wegen wir Gamer stinken alle und wissen nicht wie wir uns anzuziehen haben etc. Und durch Bengals können wir halt zeigen das wir das eben doch können etc.
Boïndil[SteiniMinni] hat geschrieben:
14. Apr 2019, 19:28
7. Wenn Gala wer soll das moderieren also Comedians? „Influencer“? Entwickler? Nen PR Manager? Oder vielleicht auch sogar die Presse?
Ich würde den einzelnen Spielen die Nominiert sind mehr Zeit geben also halt wie eben schon gesagt erst dürfen Politiker was sagen und die Kategorien vorstellen. Anschließend würde ich sagen können Presse Influencer oder Comedians die Nominierten vorstellen. Allerdings müssen die zu mindestens schonmal nen Spiel gespielt haben.
Boïndil[SteiniMinni] hat geschrieben:
14. Apr 2019, 19:28
8. Wie weit muss was von dem eben geklärte öffentlich sein? Erwarten wir nen kompletten Striptease? Also wollen wir alle zahlen der Gelder die geflossen sind? Wollen wir wissen wer für was gestimmt hat? Reicht es uns zu wissen wie viele der Jury wie gestimmt haben? Was wollen wir sonnst noch alles öffentlich haben.
Also ich denke es is ganz wichtig das öffentlich is wie viel die Jury Mitglieder bekommen, außerdem müssen die Kriterien die nen Spiel in die engere Auswahl (also die die man nachher auf der Bühne vorstellt) haben klar kommuniziert werden müssen. Es muss Protokoll geführt werden bei den Jury Sitzungen Sodas man im Anschluss die Ergebnisse nachvollziehen kann. Ich würde die Abstimmungen anonym halten aber man muss nach vollziehen können wer genau in welche Jury sitzt und was ihn dafür Qualifiziert.
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Andre Peschke
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Re: DCP Könnten wir das besser?

Beitrag von Andre Peschke » 15. Apr 2019, 15:02

Boïndil[SteiniMinni] hat geschrieben:
15. Apr 2019, 13:04
Außerdem muss und ja das is weil die ja bezahlt werden Pflicht jeder in der Jury alle spiele zu ner mindest Stundenzahl gespielt haben.
Was würde man sich da denn vorstellen? Mal zur Veranschaulichung: In meiner Zeit in der Jury hatten wir in einer einzelnen Kategorie bis zu 40 Titel. Selbst wenn wir gnädig rechnen und sagen, es sind nur 20 durch...irgendeine Vorauswahl, die im Grunde aber existierende Probleme vielleicht nur vorverlagert: Sind 2 Stunden pro Spiel genug? Dann ist das eine 40-Stunden-Woche. Wenn ich die Jury dafür bezahlen will - und in der Jury sitzen ja nicht unbedingt die Praktikaten... was würde das kosten? 1000 Euro p.P.? Bei so manchem der Jurymitglieder vermutlich noch nichtmal genug.

Wie viele Juroren muss man am Ende bezahlen, damit die Sichtung wirklich machbar ist?

Kurz: Es gibt einen Grund, warum praktisch alle Preise in dem Bereich auf ehrenamtliche Juroren setzen. Es wäre ziemlich teuer - insbesondere, wenn man einen Mindestsoll an Stunden verlangen möchte. Ich fände es auch optimal. Aber ich seh schon die Beschwerden, weil die Bezahlung der Jury ein weiteres Indiegame finanzieren könnte.

Plus: IMO ist das mit den Juroren meistens ein Zeitproblem. Fast alle die ich so kenne, die wollten einen guten Job machen, hatten aber einfach keine Zeit. Auch wenn die Geld bekämen... die Freiberufler könnten das vielleicht wie einen weiteren Job planen, aber die ganzen Festangestellten die ihre Juryarbeit neben dem normalen Job noch unterbringen müssen...die würden IMO die gleichen Abkürzungen nehmen (müssen).

Andre

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Re: DCP Könnten wir das besser?

Beitrag von Soulaire » 15. Apr 2019, 16:16

Ich finde es sollte selbstverständlich sein, dass man die ausgewählten Spiele als Juror auch spielt und bewerten kann. Egal ob man dafür entlohnt wird oder nicht. Wenn man darauf keinen Bock oder keine Zeit hat, dann ist man ganz einfach ungeeignet für die Jury.
Sonst könnte man auch noch die Vorlaufzeit um die Spiele zu spielen erhöhen oder bei der Vorauswahl weniger Spiele auswählen.
Eine Jury, die diese Spiele gar nicht spielt halte ich aber für die schlechteste Option.

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Re: DCP Könnten wir das besser?

Beitrag von Boïndil[SteiniMinni] » 15. Apr 2019, 17:06

Andre Peschke hat geschrieben:
15. Apr 2019, 15:02
Boïndil[SteiniMinni] hat geschrieben:
15. Apr 2019, 13:04
Außerdem muss und ja das is weil die ja bezahlt werden Pflicht jeder in der Jury alle spiele zu ner mindest Stundenzahl gespielt haben.
Was würde man sich da denn vorstellen? Mal zur Veranschaulichung: In meiner Zeit in der Jury hatten wir in einer einzelnen Kategorie bis zu 40 Titel. Selbst wenn wir gnädig rechnen und sagen, es sind nur 20 durch...irgendeine Vorauswahl, die im Grunde aber existierende Probleme vielleicht nur vorverlagert: Sind 2 Stunden pro Spiel genug? Dann ist das eine 40-Stunden-Woche. Wenn ich die Jury dafür bezahlen will - und in der Jury sitzen ja nicht unbedingt die Praktikaten... was würde das kosten? 1000 Euro p.P.? Bei so manchem der Jurymitglieder vermutlich noch nichtmal genug.

Wie viele Juroren muss man am Ende bezahlen, damit die Sichtung wirklich machbar ist?

Kurz: Es gibt einen Grund, warum praktisch alle Preise in dem Bereich auf ehrenamtliche Juroren setzen. Es wäre ziemlich teuer - insbesondere, wenn man einen Mindestsoll an Stunden verlangen möchte. Ich fände es auch optimal. Aber ich seh schon die Beschwerden, weil die Bezahlung der Jury ein weiteres Indiegame finanzieren könnte.

Plus: IMO ist das mit den Juroren meistens ein Zeitproblem. Fast alle die ich so kenne, die wollten einen guten Job machen, hatten aber einfach keine Zeit. Auch wenn die Geld bekämen... die Freiberufler könnten das vielleicht wie einen weiteren Job planen, aber die ganzen Festangestellten die ihre Juryarbeit neben dem normalen Job noch unterbringen müssen...die würden IMO die gleichen Abkürzungen nehmen (müssen).

Andre
Ok ja die Probleme sehe ich jetzt wo du es sagsts auch, dann wäre nen weiterer Vorschlag das man den Tester der USK dafür bezahlt das der ne Präsentation von allen Titeln zusammenstellt denn, da das Spiel aus Deutschland kommt, müssten die ja auf jeden Fall nen USK Siegel haben, oder? Darauf basierend könnte man ja dann ne Vorauswahl von 5-7 Spielen erstellen die dann alle mindestens 1-2 Stunden getestet werden. Und diejenigen die es durchspielen haben dann evtl. eine andere stimmgewichtung?! (Keine Ahnung wie genau das machbar wäre, aber ich denke das wäre dann nur gerecht.) Aber weil ich dieses Problem schon im Hinterkopf hatte würden sich die Jury Mitgliedern aus Spiele Journalisten ja noch mehr anbieten weil die einen gewissen Teil ja evtl. schon gespielt haben?! Aber ja selbstverständlich is das nen bisschen utopisch aber man kann ja zu mindestens ne Aufwandsentschädigung zahlen wie bei anderen Ehrenamtlichen Jobs, wenn das nicht jetzt schon getan wird.
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Re: DCP Könnten wir das besser?

Beitrag von Andre Peschke » 15. Apr 2019, 17:28

Boïndil[SteiniMinni] hat geschrieben:
15. Apr 2019, 17:06
wäre nen weiterer Vorschlag das man den Tester der USK dafür bezahlt das der ne Präsentation von allen Titeln zusammenstellt denn, da das Spiel aus Deutschland kommt, müssten die ja auf jeden Fall nen USK Siegel haben, oder?
Das geschieht bereits. Die Jury kann sich bei ihren Sitzungen die Titel von USK-Mitarbeitern präsentieren lassen. Zumindest war das in meiner Zeit so. Fand ich aber unzureichend, wenn man selbst nicht ordentlich viel gespielt hat.

Andre

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Re: DCP Könnten wir das besser?

Beitrag von HG_Christopher » 15. Apr 2019, 19:08

Boïndil[SteiniMinni] hat geschrieben:
15. Apr 2019, 13:04
Heretic hat geschrieben:
15. Apr 2019, 11:54
- Preisgelder nur für Indies und Newcomer, den Großen muss die Ehre reichen. ;)
Soweit erstmal klar und verständlich aber woran machen wir indie Studios fest?
Dann sind in der Wall of Text von HG_Christopher einige sehr gute Überlegungen drin besonders das die Jury bezahlt werden muss oder zumindest ne Aufwandsentschädigung bekommen muss finde ich Gold wert.
Außerdem muss und ja das is weil die ja bezahlt werden Pflicht jeder in der Jury alle spiele zu ner mindest Stundenzahl gespielt haben.
Ich finde auch deine Kategorien sehr gut allerdings würde ich um die Gala villeicht noch etwas interessanter zu machen einen Negativ Award mit beisteuern also sowas wie „Schlimmster Spieletrend“ oder „Faulste Entwickler“(also die die seit längsten nichts mehr rausgebracht haben oder angekündigt haben) oder auch schlicht nur „Schlechtestes Spiel“ das würde die ganze Geschichte etwas aufheitern ohne das sich nen Skandal entwickeln muss.
Ich werde mich mal heute Nachmittag hinsetzten und alle meine eigenen Gedanken zu meinen Fragen hier rein schreiben
Negativ Award? NEIN! Sry - geht gar nicht. Naja wie willst du "Große und Kleine" unterscheiden. Es gibt viele Kleine die im Geld schwimmen - solange die Preisgelder Zweckgebunden sind, also investieren in neue Games, finde ich das ok. Ausgrenzungen finde ich nicht wirklich gut. Vor allem wird ja auch verlangt von den Großen solche Awards zu unterstützen.

HG_Christopher
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Re: DCP Könnten wir das besser?

Beitrag von HG_Christopher » 15. Apr 2019, 19:20

Andre Peschke hat geschrieben:
15. Apr 2019, 15:02
Boïndil[SteiniMinni] hat geschrieben:
15. Apr 2019, 13:04
Außerdem muss und ja das is weil die ja bezahlt werden Pflicht jeder in der Jury alle spiele zu ner mindest Stundenzahl gespielt haben.
Was würde man sich da denn vorstellen? Mal zur Veranschaulichung: In meiner Zeit in der Jury hatten wir in einer einzelnen Kategorie bis zu 40 Titel. Selbst wenn wir gnädig rechnen und sagen, es sind nur 20 durch...irgendeine Vorauswahl, die im Grunde aber existierende Probleme vielleicht nur vorverlagert: Sind 2 Stunden pro Spiel genug? Dann ist das eine 40-Stunden-Woche. Wenn ich die Jury dafür bezahlen will - und in der Jury sitzen ja nicht unbedingt die Praktikaten... was würde das kosten? 1000 Euro p.P.? Bei so manchem der Jurymitglieder vermutlich noch nichtmal genug.

Wie viele Juroren muss man am Ende bezahlen, damit die Sichtung wirklich machbar ist?

Kurz: Es gibt einen Grund, warum praktisch alle Preise in dem Bereich auf ehrenamtliche Juroren setzen. Es wäre ziemlich teuer - insbesondere, wenn man einen Mindestsoll an Stunden verlangen möchte. Ich fände es auch optimal. Aber ich seh schon die Beschwerden, weil die Bezahlung der Jury ein weiteres Indiegame finanzieren könnte.

Plus: IMO ist das mit den Juroren meistens ein Zeitproblem. Fast alle die ich so kenne, die wollten einen guten Job machen, hatten aber einfach keine Zeit. Auch wenn die Geld bekämen... die Freiberufler könnten das vielleicht wie einen weiteren Job planen, aber die ganzen Festangestellten die ihre Juryarbeit neben dem normalen Job noch unterbringen müssen...die würden IMO die gleichen Abkürzungen nehmen (müssen).

Andre
Sry aber als ich in der Förderung gesessen war beim FFF Bayern habe ich ALLE Anträge nicht nur durchgelesen sondern auch die Demos, Alphas gespielt, deren Kalkulation durchgerechnet. Genauso hab ich auch beim DEP in der Jury über Jahre hinweg alle Spiele gezockt. Auch als ich bei dem IMGA Awards war habe ich alle Spiele, die spielbar waren gezockt. Ja scheiss arbeit aber nur so kann ich auch eine ernsthafte Jury Arbeit machen. Deshalb habe ich auch gesagt nehm Journalisten oder Freiwillige Gamer. Ganz ehrlich, die sind wahrscheinlich unabhängiger als so mancher "Experte". Deshalb auch nur einmal in die Jury und nächstes Jahr austauschen. Vielleicht macht man ja auch einfach ein "Bootcamp" - Die Jury wird in ein nettes Hotel mit Vollverpflegung eingesperrt und spielt zusammen.... nur so als doofe Idee. Ging ja um Geld spielt keine Rolle! Aber dass über Jahre Spiele nicht gespielt werden, find ich ein Unding ;)

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