Feierabendbier: Die E3 und die Sache mit der Ethik

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Rick Wertz
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Feierabendbier: Die E3 und die Sache mit der Ethik

Beitrag von Rick Wertz » 18. Mai 2019, 02:07

Im Podcast wurde die Abwesenheit Microsofts von der E3 als neue Sache dargestellt: Tatsächlich hatte Microsoft auch schon letztes Jahr keine echte Präsenz an der E3; es gab lediglich einen Stand für den Streaming-Dienst Mixer.

Dafür hatte die Xbox (wie dieses Jahr wieder) eigene Ausstellungsfläche im LA Live-Komplex nebenan, unabhängig von der ESA. Dort wurde auch die Pressekonferenz abgehalten, das Galen Center ist also schon länger nicht mehr im Spiel.

Und die ESA (welche die E3 abhält) versinkt wohl dank Intervention der Republikanischen Partei seit einiger Zeit im Chaos, mehr dazu findet sich hier: https://www.resetera.com/threads/variet ... e3.116327/

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Soulaire
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Re: Feierabendbier: Die E3 und die Sache mit der Ethik

Beitrag von Soulaire » 18. Mai 2019, 12:18

Mich hat die Annahme von euch sehr verwundert,dass Sony außerhalb der E3 auf jeden Fall in Erscheinung treten wird und neue Titel ankündigen wird. Ich dachte Sony hätte dies klar kommuniziert das dies nicht so ist. Da wäre im Normalfall schon längst etwas angekündigt bzw. etwas durchgesickert an Informationen.
Auch sehe ich nicht, dass Sony wegen den Beziehungen zu Third Party-Herstellern unbedingt eine E3 braucht. In den letzten Jahren wurden nämlich fast ausschließlich eigene exklusive Spiele gezeigt.

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Exley
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Re: Feierabendbier: Die E3 und die Sache mit der Ethik

Beitrag von Exley » 18. Mai 2019, 14:47

Ich muss leider sagen, dass ich in erster Linie den deutlich zu häufig vorgebrachten Einwurf seitens Jochen bzgl. ".... Spenden für krebskranke Kinder" ziemlich geschmacklos fand!
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Zoiglbier
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Re: Feierabendbier: Die E3 und die Sache mit der Ethik

Beitrag von Zoiglbier » 18. Mai 2019, 15:34

Exley hat geschrieben:
18. Mai 2019, 14:47
Ich muss leider sagen, dass ich in erster Linie den deutlich zu häufig vorgebrachten Einwurf seitens Jochen bzgl. ".... Spenden für krebskranke Kinder" ziemlich geschmacklos fand!
Naja, jeder der den Podcast etwas kennt weiß denk ich was Jochen damit meint. War es unglücklich ausgedrückt? Bestimmt. Aber normalerweise sollte klar sein, dass er niemanden verunglimpfen will (erst Recht nicht krebskranke Kinder).

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XfrogX
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Re: Feierabendbier: Die E3 und die Sache mit der Ethik

Beitrag von XfrogX » 18. Mai 2019, 18:28

Ich hätte kein Problem damit wenn man die pk zeitversetzt kommentiert. Dann aber bitte ohne vorher alles nachzuschauen. Weil mit euch gucken will ich ja wegen den Reaktionen. Sonst könnte man auch nen längeren sonntags Cast machen und fertig.

aber live muss es halt dafür nicht sein.

Voigt
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Re: Feierabendbier: Die E3 und die Sache mit der Ethik

Beitrag von Voigt » 18. Mai 2019, 18:52

Wenn ihr keinen Bock auf Live-Kommentar habt, dann bitte zwingt euch nicht dazu. Egal wie beliebt es sei.
Insbesondere die Nachtdinger müssen ja echt nicht sein. Da ist zeitverzögert nachholen ein ganz guter Kompromiss denke.
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Leonard Zelig
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Re: Feierabendbier: Die E3 und die Sache mit der Ethik

Beitrag von Leonard Zelig » 18. Mai 2019, 19:55

Exley hat geschrieben:
18. Mai 2019, 14:47
Ich muss leider sagen, dass ich in erster Linie den deutlich zu häufig vorgebrachten Einwurf seitens Jochen bzgl. ".... Spenden für krebskranke Kinder" ziemlich geschmacklos fand!
Hat er nicht gesagt, dass er auch bei gewonnener Wette das Geld spenden würde? Außerdem ist der Feierabend-Podcast eine lockere Runde, in der es auch mal geschmacklos werden kann. Vielleicht würde ich anders darüber denken wenn ich kleine Kinder hätte, so mach ich mir mehr wegen anderer Sache Sorgen.
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Schlagerfreund
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Re: Feierabendbier: Die E3 und die Sache mit der Ethik

Beitrag von Schlagerfreund » 19. Mai 2019, 11:01

Fand den "Gag" auch nicht wirklich witzig und selbst wenn er lustig gewesen wäre zu oft wiederholt. Letztendlich hat Jochen sich in der Situation auch durchaus ein kleines Eigentor geschossen. Kann man auch so auffassen das Jochen es für absurd hält auch nur kleine Beträge für krebskranke Kinder zu spenden.

Sollte man aber jetzt glaube ich nicht überdramatisieren. Letztendlich war es für mich einfach ein ziemlich flacher Gag.

Stuttgarter
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Re: Feierabendbier: Die E3 und die Sache mit der Ethik

Beitrag von Stuttgarter » 19. Mai 2019, 11:17

Leute, bitte lasst wenigstens im Feierabendbier die political correctness mal stecken... Das Format soll bewusst das zurückbringen, was früher sonntags ganz normal war - und da gehören nunmal schwarzer Humor, Sarkasmus, bisschen Zynismus, hanebüchene Vergleiche und und und dazu. Das wurde im Lauf der Professionalisierung alles zurückgefahren - bitte lasst wenigstens dieses Format auf die Kacke hauen, ja? Hört es zur Not halt nicht...

(Oder hört Euch zum Vergleich mal die alten Sonntagspodcasts an, als in praktisch jeder zweiten ein echt harter Nazivergleich kam. Oder, das Highlight, sich André für heldenhafter als die Helfer nach 9/11 hielt, nachdem seine Katze nen Spiegel zerstört hat.)

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Andre Peschke
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Re: Feierabendbier: Die E3 und die Sache mit der Ethik

Beitrag von Andre Peschke » 19. Mai 2019, 11:53

Exley hat geschrieben:
18. Mai 2019, 14:47
Ich muss leider sagen, dass ich in erster Linie den deutlich zu häufig vorgebrachten Einwurf seitens Jochen bzgl. ".... Spenden für krebskranke Kinder" ziemlich geschmacklos fand!
Das war ja eine Referenz: Jedesmal, wenn wir irgendwo doch mal einen Key vom Hersteller bekommen haben, hat Jochen zuletzt wirklich an die Kinderkrebshilfe gespendet. Im Spide-Man-Thread im Weltherrschaftsforum hat er auch den Beleg gepostet, IIRC. Insofern war das sein Standardbeispiel für diese Wette.
Schlagerfreund hat geschrieben:
19. Mai 2019, 11:01
Kann man auch so auffassen das Jochen es für absurd hält auch nur kleine Beträge für krebskranke Kinder zu spenden.
Insofern wäre das halt auch eine völlig falsche Einschätzung. ^^

Andre

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Andre Peschke
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Re: Feierabendbier: Die E3 und die Sache mit der Ethik

Beitrag von Andre Peschke » 19. Mai 2019, 12:28

Soulaire hat geschrieben:
18. Mai 2019, 12:18
Mich hat die Annahme von euch sehr verwundert,dass Sony außerhalb der E3 auf jeden Fall in Erscheinung treten wird und neue Titel ankündigen wird.
Wir sind IIRC nur davon ausgegangen, das Sony irgendwas macht. Nicht zwingend mit neuen Titeln, sondern eben mit sowas wie Last of Us 2 etc - und sei es nur wie Nintendo als Videostream.
Voigt hat geschrieben:
18. Mai 2019, 18:52
Wenn ihr keinen Bock auf Live-Kommentar habt, dann bitte zwingt euch nicht dazu. Egal wie beliebt es sei.
Haben wir nicht vor, keine Sorge. Und so beliebt sind die ja nichtmal. Insbesondere Live ist ja fast keine Sau dabei.
Rick Wertz hat geschrieben:
18. Mai 2019, 02:07
Im Podcast wurde die Abwesenheit Microsofts von der E3 als neue Sache dargestellt: Tatsächlich hatte Microsoft auch schon letztes Jahr keine echte Präsenz an der E3; es gab lediglich einen Stand für den Streaming-Dienst Mixer.
Haha, da sieht man mal, dass wir ne ganze Weile nicht dort waren. ^^

Rick Wertz hat geschrieben:
18. Mai 2019, 02:07
Und die ESA (welche die E3 abhält) versinkt wohl dank Intervention der Republikanischen Partei seit einiger Zeit im Chaos, mehr dazu findet sich hier: https://www.resetera.com/threads/variet ... e3.116327/
Das finde ich ebenfalls sehr spannend, aber ich glaube nicht, dass es mit den E3-Abwesenheiten (entscheidend) zusammenhängt. Wenn Sony & Co. die E3 als wertvoll begreifen würden, dann wären sie trotzdem da. Das Verhältnis der Branche zur ESA ist ja nicht zum ersten Mal angespannt. Die E3 ringt seit einem Jahrzehnt mit ihrer Rolle in der Welt der Tradeshows und PAX/Gamescom etc haben das nicht besser gemacht. Das Hersteller via Twitch / Youtube und so weiter nun in der Lage sind, Millionen von Kunden mit einem Bruchteil des Geldeinsatzes ebenfalls zu erreichen, wird die Existenzberechtigung nochmal fragwürdiger. Das sind IMO alles viel schwerwiegendere Faktoren, bevor je irgendwer über die ESA nachdenkt.

Andre

Stasya
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Re: Feierabendbier: Die E3 und die Sache mit der Ethik

Beitrag von Stasya » 19. Mai 2019, 12:35

(Ich borge mir mal das Zitat, damit es am thematisch passend bleibt:)
Andre Peschke hat geschrieben:
19. Mai 2019, 11:53
Exley hat geschrieben:
18. Mai 2019, 14:47
Ich muss leider sagen, dass ich in erster Linie den deutlich zu häufig vorgebrachten Einwurf seitens Jochen bzgl. ".... Spenden für krebskranke Kinder" ziemlich geschmacklos fand!
Das war ja eine Referenz: Jedesmal, wenn wir irgendwo doch mal einen Key vom Hersteller bekommen haben, hat Jochen zuletzt wirklich an die Kinderkrebshilfe gespendet. Im Spide-Man-Thread im Weltherrschaftsforum hat er auch den Beleg gepostet, IIRC. Insofern war das sein Standardbeispiel für diese Wette.
Schlagerfreund hat geschrieben:
19. Mai 2019, 11:01
Kann man auch so auffassen das Jochen es für absurd hält auch nur kleine Beträge für krebskranke Kinder zu spenden.
Insofern wäre das halt auch eine völlig falsche Einschätzung. ^^

Andre

Also für mich als Neu-Backer klang das jetzt mehr nach "sinnvollen Wetteinsatz finden, der nicht -ich schick euch allen nen Kasten Bier- lautet" und danach hat er sich höchstens ungünstig ausgedrückt oder selbst in eine Sackgasse manövriert. So what *schulter zuck*

Mit Andres Erläuterung macht das natürlich noch mehr Sinn. (So weit habe ich es noch nicht geschafft nachzuhören :lol: )

Jetzt ist mir doch glatt entfallen, was ich eigentlich schreiben wollte... :think:

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Exley
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Re: Feierabendbier: Die E3 und die Sache mit der Ethik

Beitrag von Exley » 19. Mai 2019, 12:55

Ich verfolge euer Projekt und eure diversen Formate nun schon einige Jahre und mir ist der Umstand, dass ihr unter bestimmten Voraussetzungen Spenden an die Kinderkrebshilfe tätigt, sehr wohl bewusst.
Es ging mir entgegen der Meinung einiger Spezialisten auch keineswegs um irgendeine Form von political correctness.
Ich melde mich generell nur relativ selten überhaupt hier im Forum zu Wort. Wenn ich es in der Vergangenheit getan habe, dann aus überwiegend positivem Antrieb, um Lob und Begeisterung mitzuteilen.
In diesem speziellen Fall habe ich mich allerdings über die Art und Weise wie Jochen dieses Thema innerhalb der Folge mehrfach aus der Schublade gezogen hat, schlichtweg geärgert!
Es hatte für mich je öfter es aufkam immer mehr etwas von gönnerhafter Arroganz und das fand ich in diesem Zusammenhang extrem unangenehm und auch als Gag weder witzig noch passend.
Mir ist völlig Bewusst, dass das allein meine subjektive Wahrnehmung ist und weiter nichts!
Aber genauso wie ich euch Lob und Anerkennung ausspreche, möchte ich auch offen sagen können, wenn ich etwas als ärgerlich empfinde.
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Soulaire
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Re: Feierabendbier: Die E3 und die Sache mit der Ethik

Beitrag von Soulaire » 19. Mai 2019, 13:18

Andre Peschke hat geschrieben:
19. Mai 2019, 12:28
Soulaire hat geschrieben:
18. Mai 2019, 12:18
Mich hat die Annahme von euch sehr verwundert,dass Sony außerhalb der E3 auf jeden Fall in Erscheinung treten wird und neue Titel ankündigen wird.
Wir sind IIRC nur davon ausgegangen, das Sony irgendwas macht. Nicht zwingend mit neuen Titeln, sondern eben mit sowas wie Last of Us 2 etc - und sei es nur wie Nintendo als Videostream.


Andre
Selbst das würde mich sehr überraschen....

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Andre Peschke
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Re: Feierabendbier: Die E3 und die Sache mit der Ethik

Beitrag von Andre Peschke » 19. Mai 2019, 13:53

Exley hat geschrieben:
19. Mai 2019, 12:55
Aber genauso wie ich euch Lob und Anerkennung ausspreche, möchte ich auch offen sagen können, wenn ich etwas als ärgerlich empfinde.
Darfst du doch. Ich will nur Kontext anbieten. Dein Eindruck ist dein Eindruck. Ich teile ihn logischerweise nicht, sonst hätte ich in der Folge was dazu gesagt. Aber Kommunikation ist ein Minenfeld. ^^
Soulaire hat geschrieben:
19. Mai 2019, 13:18
Selbst das würde mich sehr überraschen....
Mich würde weder das eine noch das andere überraschen, muss ich sagen. Kann gut sein, dass sie alles in ein eigenes Event packen. Kann sein, dass sie ein bisschen was machen, vielleicht sogar nur "behind closed doors" für Journalisten. Oder einfach gar nix, weil nix rauskommt dieses Jahr. Richtig überraschen würde mich da nix. Minimal überrascht wäre ich am ehesten, wenn sie die Anwesenheit so vieler internationaler Berichterstatter komplett auslassen und nichtmal im Hotel um die Ecke ein paar Termine abspulen. Aber wie im Podcast gesagt: Eine eigene Show mit Fokus auf Influencer könnte zB längst das effektivere Modell sein. Wenig Überraschung also in jede Richtung. Meine Prognose war da halt eher davon geprägt, dass Sony so lange immer auf der E3 vertreten war und sonst nicht der wendigste unter den Öltankern ist, so dass meine Erwartung wäre, dass man nicht von 100 auf 0 abbremst, sondern noch irgendwie ein bisschen macht. ^^

Andre

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Re: Feierabendbier: Die E3 und die Sache mit der Ethik

Beitrag von Exley » 19. Mai 2019, 14:06

Kommunikation ist ein Minenfeld
Weise Worte, gelassen ausgesprochen! ;)
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Tengri Lethos
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Re: Feierabendbier: Die E3 und die Sache mit der Ethik

Beitrag von Tengri Lethos » 13. Jun 2019, 21:09

Ich hab heute erst die Folge gehört und musste sehr lachen, als André sich etwas "out of the box" von Arkane gewünscht hat. Are we happy now? :ugly:

Ansonsten ist mir noch aufgefallen, dass André und Jochen sich zwar Spiele wünschen, die einfach eine Story fortschreiben ohne Rücksicht auf Neuanfänger in einer Reihe etc. aber zumindest Jochen dieselbe Praxis bei den Marvel Filmen kritisiert. Und da ist es ja nicht annähernd so, dass man Filme nicht verstehen würde, wenn man die Vorgänger nicht kennt.
Ganz ehrlich: Seid 2008 sind 23 Marvel Filme erschienen. Wenn ich mit jedem Marvel Film von 3 Stunden Zeitinvestition ausgehe, und annehme, dass man jeden Tag ca. 2 Stunden Freizeit hatte sind das bei allen Filmen 0,8 % der Freizeit. Ich kann es daher für mich nicht nachvollziehen, wenn man sagt, dass man die Filmreihe doof findet, weil man das Gefühl hat, man verpasst ständig Anspielungen. Diese Anspielungen hätte man sich mit minimalen Zeitaufwand gut erschließen können. Dann ist es wohl doch eher so, dass Comicverfilmungen scheinbar nichts für einen sind (vielleicht ja auch nur von Marvel), was ja auch ok wäre. Aber es dann schlecht finden wegen eines Konzepts, dass man sich prinzipiell für Spiele wünschen würde? Find ich soweit widersprüchlich.

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Andre Peschke
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Re: Feierabendbier: Die E3 und die Sache mit der Ethik

Beitrag von Andre Peschke » 13. Jun 2019, 22:17

Tengri Lethos hat geschrieben:
13. Jun 2019, 21:09
Ich hab heute erst die Folge gehört und musste sehr lachen, als André sich etwas "out of the box" von Arkane gewünscht hat. Are we happy now? :ugly:
Mal schauen... vielleicht? Das sie was ganz Neues machen: Geil. Was sie da machen...abwarten.
Tengri Lethos hat geschrieben:
13. Jun 2019, 21:09
Aber es dann schlecht finden wegen eines Konzepts, dass man sich prinzipiell für Spiele wünschen würde? Find ich soweit widersprüchlich.
Man kann ja das Konzept begrüßen und dann trotzdem die individuelle Erfahrung damit als Späteinsteiger negativ erleben. Ich bezweifle, dass Jochen diese Kehrseite bei seinem Wunsch ausgeblendet hat. Hier ist er nur nicht bereit die Investition zu machen, sich den Background zu erschließen, weil die Filme für ihn zu "meh" sind, würde ich tippen. Das finde ich daher nicht so widersprüchlich.

Andre

Tengri Lethos
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Re: Feierabendbier: Die E3 und die Sache mit der Ethik

Beitrag von Tengri Lethos » 15. Jun 2019, 16:50

Andre Peschke hat geschrieben:
13. Jun 2019, 22:17


Man kann ja das Konzept begrüßen und dann trotzdem die individuelle Erfahrung damit als Späteinsteiger negativ erleben. Ich bezweifle, dass Jochen diese Kehrseite bei seinem Wunsch ausgeblendet hat. Hier ist er nur nicht bereit die Investition zu machen, sich den Background zu erschließen, weil die Filme für ihn zu "meh" sind, würde ich tippen. Das finde ich daher nicht so widersprüchlich.

Andre
Dann kann man das aber auch so sagen oder? Ich sage ja auch nicht: "die Nachgeforscht Reihe finde ich doof, weil da auf einige Grundlagen Bezug genommen wird, die in vorherigen Folgen gelegt wurden" (Ich habe bewusst das Beispiel gewählt, weil ich Nachgeforscht und auch der Ansatz, grundlegende Dinge nach einer Erklärung als Grundlagenwissen vorauszusetzen, super finde) umwenn dann von euch das Angebot kommt, die vorherigen Folgen nachzuholen, darauf zu entgegnen "Die vorherigen Folgen finde ich aber jede für sich auch schon doof". Dann sage ich doch lieber gleich, dass ich die einzelnen Folgen für nicht erlebenswert halte und deshalb auf die Reihe verzichte.

Was ich verstehe ist, dass es ein doofes Gefühl ist, spät zur Party zu kommen...aber wenn ich dann die Möglichkeit habe mit sehr überschaubarem zeitlichem Aufwand (und von intellektuellen Aufwand will ich bei den Marvel Filmen auch nicht sprechen) das nachzuholen, ich es aber nicht mache, dann kann ich ja auch sagen, dass es mir nicht mal 0,8 % meiner Freizeit wert ist. Oder anderes gefragt an Dich, der ja einen Großteil / Alle (?) MCU Filme gesehen hat: Kannst Du Dir vorstellen, dass jemand einen Avengers Film gut findet, auch wenn er vorher Iron Man, Hulk, Thor etc. allesamt doof fand?

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Andre Peschke
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Re: Feierabendbier: Die E3 und die Sache mit der Ethik

Beitrag von Andre Peschke » 15. Jun 2019, 17:37

Tengri Lethos hat geschrieben:
15. Jun 2019, 16:50
Dann kann man das aber auch so sagen oder?
Klar, kann man. Aber mal im Ernst: Es ist das Feierabendbier. Eine Reihe bei der wir sogar i.a.R. kurz nochmal erwähnen, dass es durchaus sein kann, dass wir da einfach mal Unsinn raushauen. Ganz generell produzieren wir pro Woche locker 6-7+ Stunden Podcasts. Da wird immer und überall mal ne Formulierung dabei sein, die vielleicht nicht so präzise ist, die vielleicht nicht so sauber ist, wie sich das alle wünschen würden. Da muss ich ganz generell sagen: Es braucht da ein wenig guten Willen vom Hörer, nicht bei jeder Zuspitzung hier und unsauberen Aussage dort die Fassung zu verlieren. Und beim Feierabendbier sollte es nun wirrrrrrrrklich drin sein.
Tengri Lethos hat geschrieben:
15. Jun 2019, 16:50
Oder anderes gefragt an Dich, der ja einen Großteil / Alle (?) MCU Filme gesehen hat: Kannst Du Dir vorstellen, dass jemand einen Avengers Film gut findet, auch wenn er vorher Iron Man, Hulk, Thor etc. allesamt doof fand?
Verstehe den Zusammenhang nicht, aber: Ja. Ich finde gerade alles vor "Avengers" hatte durchaus auch noch viel mehr Probleme (dafür aber auch mehr Eigenständigkeit), als alles was danach kam (der erste Captain America war IMO sogar ziemlich scheiße, das Ende von "Iron Man" ... naja... bei "Hulk" noch schlimmer, wenn sie Abomination aus dem Hut zaubern - das war auf Batman v Superman - Niveau). Bei "Incredible Hulk" haben inzwischen ja viele sogar vergessen, dass es den gab und Mark Ruffalo noch nicht Hulk war. Von den Phase-1-Filmen mag ich eigentlich außer "Avengers" nur "Thor" wirklich gerne. Insofern, ein eindeutiges: Ja.

Andre

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