Meine aktuellen Probleme mit The Pod

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XfrogX
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von XfrogX » 10. Nov 2019, 23:53

Für mich sind viele der Punkte zwar nachvollziehbar aber ich sehe sie bei weitem nicht so hart. Aber finde trotzdem gut das sie mal angesprochen werden. Und lieber sie haben können daran heute schon anfangen mal drüber nachzudenken als wenn, was wohl der größte Kritikpunkt ist, man alles immer weiter laufen lässt.

Den das man sich wohl so eingespielt hat und alles ganz gut läuft scheint ja doch die sehr grobe und vereinfachte Zusammenfassung zu sein. Den sicher kann man alles logisch erklären und manches ist sicher Sachen im Hintergrund geschuldet, aber das heißt ja nicht das man daran nicht trotzdem arbeiten kann. Nicht immer, und selten wohl sofort aber wenn man davon weiß kann man zukünftige Entscheidungen sicher anpassen, wenn man es für berechtig hält.

Domi-Wan Kenobi
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Domi-Wan Kenobi » 11. Nov 2019, 10:29

Dann nutze ich auch mal die Gelegenheit um meinen immer größer werdenden Frust in hoffentlich nachvollziehbarer Kritik zu äußern. Ich bin Hörer der ersten Stunde und im ersten Jahr der Backer-Umstrukturierung auch auf diesen Zug aufgesprungen. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich persönlich das Jahr 2019 für THE POD als nicht mehr als durchschnittlich bewerten würde und die Gefahr sehe, nach noch so einem Jahr abzuspringen.

Viele Punkte wurden im Ausgangspost bereits angesprochen. Etwa die zu geringe Abwechslung bei den Moderationen. Diese führt für mich vor allem dazu, dass viele Formate ineinander verschwimmen und weniger trennscharf sind. Es macht kaum einen Unterschied ob ich einen Sonntagscast höre oder eine Wertschätzung oder ein Feierabendbier, wenn eh André und Jochen miteinander quatschen. Das führt dazu, dass viele Folgen nur noch an meinen Ohren vorbei laufen. Bei einigen Formaten bin ich tatsächlich ausgestiegen, auch weil mir der erweiterte Stamm an Leuten wenig bis gar nicht mehr zusagt. Auch weil diese nicht ihre eigenen unverwechselbaren Formate haben. Da empfinde ich den Verlust von Nina und ihren Formaten als wirklich sehr schmerzvoll. Auch weil Sie wirklich frischen jungen Wind in die Männerrunde gebracht hat.

Ehrlich gesagt kann ich auch nach dem Anhören diverser Weltherrschaften für mich nicht genau festhalten, wohin das Projekt in Zukunft wirklich gehen will. Welche inhaltliche Ausrichtung die Podcast abdecken wollen und wie man mit mehr Vielfalt das Thema Videospiele im Jahr 2020 begleiten möchte. Es fühlt sich an, als wäre the Pod gewachsen und gewachsen, hat aber dabei einen Schritt zurück gemacht was die inhaltliche Vielfalt anbelangt.

Wie hat es Jochen früher immer so treffend gesagt? »Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen« und ich hoffe das wird nicht passieren, weil dafür mag ich das Grundkonzept einfach zu sehen :(

Ich würde mich echt freuen im neuen Jahr wieder mehr Freude mit euch zu haben. Fühlt euch gedrückt.
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Andre Peschke
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Andre Peschke » 11. Nov 2019, 12:27

Domi-Wan Kenobi hat geschrieben:
11. Nov 2019, 10:29
Viele Punkte wurden im Ausgangspost bereits angesprochen. Etwa die zu geringe Abwechslung bei den Moderationen. Diese führt für mich vor allem dazu, dass viele Formate ineinander verschwimmen und weniger trennscharf sind. Es macht kaum einen Unterschied ob ich einen Sonntagscast höre oder eine Wertschätzung oder ein Feierabendbier, wenn eh André und Jochen miteinander quatschen. Das führt dazu, dass viele Folgen nur noch an meinen Ohren vorbei laufen. Bei einigen Formaten bin ich tatsächlich ausgestiegen, auch weil mir der erweiterte Stamm an Leuten wenig bis gar nicht mehr zusagt. Auch weil diese nicht ihre eigenen unverwechselbaren Formate haben. Da empfinde ich den Verlust von Nina und ihren Formaten als wirklich sehr schmerzvoll. Auch weil Sie wirklich frischen jungen Wind in die Männerrunde gebracht hat.
Nochmals vielen Dank für das Feedback.

Mal nur als Input: Die letzte Wertschätzung, die Jochen und ich zusammen gemacht haben, liegt ewig zurück - Sonntagscasts mal ausgenommen. Seb & Ich, Seb & Nina, Seb & Dom, Jochen und Seb... aber Andre & Jochen war da eigentlich die totale Ausnahme.

Und "eigene Formate": Wolfgang hat quasi fast nur eigene Formate mit Wortreich / Walkthrough. Sebastian hat das Magazin und "Wer macht denn sowas?" und den HW-Talk, auch wenn der eigentlich diese orange-goldene Farbe für "ultra rare" haben müsste. ^^

Dom hat Gänsehaut und hatte Geschichte machen, was aber ja zeitlich nicht gut fortführbar war.

Ich finde alle genannten sind durchaus unverwechselbar?

Das im Feierabendbier vornehmlich Jochen und ich miteinander sprechen liegt daran, dass das Feierabendbier überhaupt nur entstanden ist, weil "ihr" (also, Menschen aus dieser Community) euch gewünscht habt, dass a) Jochen und ich mehr miteinander podcasten und b) idealerweise einfach wie in früheren Sonntagsfolgen einfach drauf los labern.

Das Nina ein Verlust ist, ist natürlich korrekt. :)

Ich will damit nicht widersprechen, sondern nur schauen, wo der Schuh wirklich drückt. Denn, aus den genannten Gründen, denke ich erstmal: "Hmmm, stimmt doch so nicht?". Also habe ich da entweder den falschen Blick drauf, oder vielleicht liegt der Grund für dein Empfinden doch woanders?

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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von lnhh » 11. Nov 2019, 12:46

Andre Peschke hat geschrieben:
11. Nov 2019, 12:27
Mal nur als Input: Die letzte Wertschätzung, die Jochen und ich zusammen gemacht haben, liegt ewig zurück - Sonntagscasts mal ausgenommen. Seb & Ich, Seb & Nina, Seb & Dom, Jochen und Seb... aber Andre & Jochen war da eigentlich die totale Ausnahme.

Und "eigene Formate": Wolfgang hat quasi fast nur eigene Formate mit Wortreich / Walkthrough. Sebastian hat das Magazin und "Wer macht denn sowas?" und den HW-Talk, auch wenn der eigentlich diese orange-goldene Farbe für "ultra rare" haben müsste. ^^

Dom hat Gänsehaut und hatte Geschichte machen, was aber ja zeitlich nicht gut fortführbar war.
Koennte da dran liegen, dass zumindest "Sebastians" Formate bis auf das Magazin im Grunde nicht existent sind.
Wobei Magazin (meine Vermutung) wohl fuer einige nicht interessant ist, da grobes Sammelformat, ohne festen, "zwangsweise" interessanten Inhalt.

Walkthrough immerhin 1x im Monat. Wortreich polarisiert stark und wird, reine Vermutung, auch von weniger Leuten "gerne" gehoert.
Andre Peschke hat geschrieben: [...] zeitlich nicht gut fortführbar war [...]
Scheint ja auch nen gaengiges Problem zu sein:
Git Gud, En Detail, Geschichtemachen, "Reportagen" etc. Ist jetzt keine Kritik, die Frage ist nur, warum "gar nicht" moeglich?
Aehnliches gilt auch fuer Hardwaretalk und Wer macht denn sowas. Zu beiden gibts wirklich ne Menge an Vorschlaegen hier im Forum - zu beidem kam ewig nichts. Liegt es nur an fehlenden Gespraechspartnern?

Nachgeforscht hingegen erscheint fast zu oft :ugly:

Ich habe auch das Gefuehl, dass der vermeintliche Drang zur sehr "intellektuellen" Besprechung von Spielen teils nicht gefaellt / zu anstrengend ist.

Obiges ist jetzt alles nur grobe Vermutung und entspricht teils rein meinen eigenen Gefuehlen - kann daher auch kompletter Mist sein.
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Axel
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Axel » 11. Nov 2019, 12:49

Andre Peschke hat geschrieben:
11. Nov 2019, 12:27
Also habe ich da entweder den falschen Blick drauf, oder vielleicht liegt der Grund für dein Empfinden doch woanders?
Ich denke, dass hier die Sonntagscasts ein wenig der Blick verschieben. Da die ja das wöchentlich dominierende Format sind. Und da ist es ja in der Tat meistens so: Entweder Andre + Jochen, häufig auch noch + Seb. Aber wenn Du oder Jochen mal nicht Urlaub habt, heißt es eher selten Jochen + Seb oder Andre + Seb allein.

Was ja auch mal nett wäre für Sonntagscasts:
Seb + Wolfgang, Andre + Dom, Dom + Wolfgang, Andre + Wolfgang, etc. Also das man auch mal Wolfgang und Dom mehr einbindet. Und wenn es je einmal im Monat nen Sonntagscast entweder mit Wolfgang oder Dom gibt. Das würde aber dieses dominierende Format ein wenig auflockern. Das wären für beide nur 6 Sonntagscasts im Jahr. Sollte doch möglich sein. :) Also das jeder, der hinter der Paywall zu hören ist gelegentlich auch mal vor der Paywall mitmacht. Würde auch mehr awareness beispielsweise für die Bezahlinhalte schaffen. Auch mehr Gäste, die regelmäßig neue Einblicke bringen, wären schön.

Also ich denke, dass das Empfinden zum Gesamtprojekt auch ein wenig an der derzeitigen Schwäche bzw. personell mangelnde Abwechslung des Sonntagscasts liegt.

Außerdem fehlt es an spaßigen Folgen! Mir haben eure 1-2 Quizfolgen sehr gefallen. Warum das nicht alle 3, 4 Monate mit Quizfragen aus der Community? Ihr schaut nicht in den Thread und Dominik sammelt die Fragen oder so.
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Domi-Wan Kenobi
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Domi-Wan Kenobi » 11. Nov 2019, 14:02

Andre Peschke hat geschrieben:
11. Nov 2019, 12:27
Mal nur als Input: Die letzte Wertschätzung, die Jochen und ich zusammen gemacht haben, liegt ewig zurück - Sonntagscasts mal ausgenommen. Seb & Ich, Seb & Nina, Seb & Dom, Jochen und Seb... aber Andre & Jochen war da eigentlich die totale Ausnahme.

Und "eigene Formate": Wolfgang hat quasi fast nur eigene Formate mit Wortreich / Walkthrough. Sebastian hat das Magazin und "Wer macht denn sowas?" und den HW-Talk, auch wenn der eigentlich diese orange-goldene Farbe für "ultra rare" haben müsste. ^^

Dom hat Gänsehaut und hatte Geschichte machen, was aber ja zeitlich nicht gut fortführbar war.
Ok ich versuch mich mal heranzutasten. (Auch wenn ich glaube, die tiefliegenden Gründe kann man immer besser im Gespräch herausfiltern. Zumindest bin ich im Gespräch besser geschult als schriftlich^^)

Leider ist bei mir der Funke in Richtung Sebastian und Wolfgang nie wirklich übergesprungen bzw. irgendwann erloschen. Sebastians Magazin ist das einzige Format das ich ungehört immer aus der Podcast App lösche. Vor allem weil mir das Produkt gar nicht zusagt. Andere Formate von ihm sind einfach nicht existent in 2019 gewesen. Hardwaretalk (28.01.2019), Wer macht den sowas? (09.04.2019). Jeweils eine Folge dieses Jahr, hat für mich auch die orange-goldene Farbe für "ultra rare" verdient. Und damit findet Sebastian letztlich in der öffentlichen Hörerschaft, abseits seiner internen Arbeit kaum statt. Und immer wieder fällt mir in Sonntagspodcast auf, dass ihr drei für mich nicht gut harmoniert. Ausdrücklich möchte ich hier die Borderlands 3 Folge loben. Da hat mir Sebastian wirklich sehr sehr gut gefallen. Gebt dem Mann mehr zu tun.

Ein allgemeines Problem dass ich vielleicht habe ist auch, dass Jochen, André, Sebastian und Wolfgang eine Geschmacksrichtung sind. Dom, Nina und Dennis wirklich frischen Wind reingebracht haben, jetzt aber aufgehört haben oder zu wenige Formate haben. Sie geben dem Projekt zwar eine weitere Facette, aus meiner Sicht aber leider zu wenig. Ich hätte mir da mehr Diversität gewünscht. Das Projekt bewegt sich eher zur Seite anstatt mit frischen Ideen und neuen Stimmen wieder voran zu gehen. Ohne die internen Abläufe zu kennen, entsteht bei mir auch das Gefühl dass The Pod aktuell etwas Ziel und Strukturlos ist und einfach zu sehr vor sich hingepodcastet wird und das Projekt im eigenen Saft schwimmt.

Ich will eure Arbeit echt nicht schlecht reden und euer Projekt mies machen, aber es könnte so viel mehr sein. Und gerade diese Aufbruchstimmung fehlte in 2019 dann doch etwas.
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Soulaire » 11. Nov 2019, 15:00

Domi-Wan Kenobi hat geschrieben:
11. Nov 2019, 14:02
Jochen, André, Sebastian und Wolfgang eine Geschmacksrichtung sind.
ich frage mich ernsthaft wie man auf so etwas kommt :roll:

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Soulaire
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Soulaire » 11. Nov 2019, 15:03

lnhh hat geschrieben:
11. Nov 2019, 12:46


Wortreich polarisiert stark und wird, reine Vermutung, auch von weniger Leuten "gerne" gehoert.

reine Vermutung in der Tat, die ich persönlich als haltlos ansehe. Gerade weil es polarisiert hören es sich doch viele interessiert an.
Wortreich wurde übrigens auch schon in diesem Thread positiv herausgehoben.

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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Guthwulf » 11. Nov 2019, 15:06

Hmm... die Personenkonstellationen in den Podcasts und die Anzahl unterschiedlicher Formate sind für mich eher kein Problem. Ja, ich persönlich kann mit Wolfgang nix anfangen und höre auch Sebastians Magazin nicht, weil mich das Format nicht interessiert... Ich finde außerdem, dass sich die Hoffnung, dass mit Sebastian neue obskure (gerne japanische) Ecken der Spieleunterhaltung reinkommen, sich bisher nicht so recht erfüllt hat. Er ist abseits seiner eigenen Formate eher bei den Mainstreamtiteln dabei und musste/wollte sogar seinen Podcast zu Yakuza 0 ohne Gesprächspartner als Monolog machen. Aber man kann es eben nicht jedem Recht machen und ich hab ja immer noch mehr als genug zum Hören.

Ich stimme aber natürlich zu, dass mehr Diversität gut wäre. Insb. eine weibliche Nachfolge für Nina wäre toll. Dafür muss man aber natürlich auch erstmal Leute bzw. wenigstens Gäste finden. Das kann man schwer beeinflussen. Ich würd mir daher in erster Linie wünschen, das der vorhandene Stamm an Podcastern sich wieder ein bissel mehr traut, die eigene Komfortzone zu verlassen und ins kalte Wasser zu springen. So schön es ist, das ihr nur Spiele spielt und Themen besprecht, auf die ihr auch Bock habt... kann genau das aber eben auch dazu führen, das man es sich zu sehr in seiner eigenen Welt gemütlich macht und in Routine abrutscht. Die Komfortzone verlassen kostet natürlich auch wieder mehr Zeit, da man dann vermutlich bissel mehr recherchieren und probieren muss. Dennoch könnte es davon m.E. noch ein bissel mehr geben (siehe VR, eSports, Multiplayer, Spiele wie Smash Bros oder gar der Versuch sich mal mit MOBA's, AlltagsSIM's oder ähnlichem zu beschäftigen).
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Textsortenlinguistik » 11. Nov 2019, 15:49

Um hier mal der Combobreaker zu sein: Ich bin wegen André, Jochen & Seb Backer und freue mich daher sehr, dass die drei mich mehrmals die Woche in diversen Konstellationen mit Podcasts versorgen. :dance:

Ich brauche ehrlich gesagt keine feuilletonistische Besprechung durch möglichst viele Autoren.

Und ob der Aufhänger jetzt "Aber warum?", "Feierabendbier" oder "Wertschätzung" ist, am Ende sitzen 2-3 Leute vorm Mikro und plaudern über Videospiele. :)
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Andre Peschke
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Andre Peschke » 11. Nov 2019, 17:08

Domi-Wan Kenobi hat geschrieben:
11. Nov 2019, 14:02
Und damit findet Sebastian letztlich in der öffentlichen Hörerschaft, abseits seiner internen Arbeit kaum statt.
Das beißt sich alles ein wenig, finde ich. Der Funke ist bei dir bzgl. Seb nie übergesprungen und sein Magazin ignorierst du. Was ok ist. Aber dann findet dir Seb wieder zu wenig statt? Es ist auch nicht ewig her, dass er mit mir zusammen die Peter-Molyneux-Reihe gemacht hat - und das hervorragend, IMO.

Domi-Wan Kenobi hat geschrieben:
11. Nov 2019, 14:02
Ein allgemeines Problem dass ich vielleicht habe ist auch, dass Jochen, André, Sebastian und Wolfgang eine Geschmacksrichtung sind. Dom, Nina und Dennis wirklich frischen Wind reingebracht haben, jetzt aber aufgehört haben oder zu wenige Formate haben.
Dom hat in diesem Jahr glaube ich deutlich mehr gemacht, als in der Zeit zuvor. Und Nina und Dennis sind jetzt weg, ja. Aber wir haben Nina ja überhaupt erst im Dezember 2018 verpflichtet und so richtig aktiv wurde sie dann erst im Laufe von 2019. Also, wie kann das bisher ein besonders lahmes Jahr gewesen sein? Das der Weggang ein Loch hinterlässt, das wir erstmal füllen müssen - logisch. Aber da isses ein bisschen zu früh, um in dieser Richtung bereits den Stillstand zu beklagen.

Wir hatten solche Threads schon öfter. Das "Problem" ist, dass sie meistens auf ein "für mich persönlich ist X uninteressant" hinauslaufen, während aber viele andere dieses X total super finden. Die einen wollen mehr Entertainment, die anderen weniger. Die einen wollen mehr Fokus auf Gameplay, die anderen nicht. Noch ein Beispiel hierzu: "Aber warum?" haben wir angefangen, weil sich hier darüber beklagt wurde, dass ich zwar ständig am Rande erwähne, was ich alles angespielt habe, aber dazu keine weiteren Ausführungen kamen. Das ist ein weiteres Format, dass wir direkt in Reaktion auf Community-Feedback entworfen haben. Als ich mal eine Weile nicht zu vielen Spiele-Eskapaden gekommen bin, gab es sogar recht viele Nachfragen, warum denn nicht endlich eine neue Folge erscheint. Hier im Thread wurde es als eher nutzlose Resteverwertung gesehen. Man schaue auf den "Eure VR-Ignoranz kotzt mich an"-Thread für ein weiteres Beispiel: VR-Besitzer wollen mehr VR. Der Rest der Hörer winkt dankend ab. Die einen hassen Wortreich, die anderen lieben es und sagen, unsere anderen Inhalt stinken ab dagegen (siehe den Post vom Threadersteller).

Bei "wenig Gäste" zum Beispiel: Wir hatten in letzter Zeit Maurice Weber, Paul Kautz, Heinrich Lenhardt, Christian Schiffer und Jan Klose (übrigens: Im Grunde ein Post-Mortem) zu Gast. Mit Christoph Petersen ist im Filmpodcast auch ein neuer Stammgast dabei. All das u.a. auch, weil wir selbst festgestellt haben, dass wir davor eine recht lange Strecke mit relativ wenig Gästen gegangen sind. Das ist einer der Kritikpunkte, denen ich zB an sich zustimme, aber es löst in mir die Frage aus: Wurden diese Bemühungen dennoch nicht gesehen?

Es gibt eine Reihe von Punkten in diesem Thread, denen ich easy zustimmen kann. Mehr zu lernen über Gameplay um bessere Analyse leisten zu können, ist ein fortwährender Prozess. Da bin ich auch konstant bemüht, mich weiterzuentwickeln. Und das Feedback ist insofern interessant, weil ich eigentlich gesagt hätte: Die Celeste-Wertschätzung leistet da schon eigentlich viel mehr, als die allermeisten anderen Reviews, indem Timings, Sprungkurven, Anspruchsebenen im Design, Verknüpfung von Spielelementen etc mindestens kurz angerissen werden. Besser Kommunizieren: Gilt das gleiche (wobei selbst da ja unterschiedliche Ansprüche herrschen: Vielen sind wir zu soft geworden, die wollen mehr hart formulierte Meinung. Das im OP erwähnte Gespräch mit Teut Weidemann -> Da wurde Jochen im zugehörigen Thread mehrheitlich dafür gelobt, dass er Teut sehr deutlich auf den Zahn gefühlt hat etc).

Könnten wir auch wieder mehr neues Ausprobieren? Stimme ich grundsätzlich auch zu. Wobei ich da auch wieder sagen würde: Der letzte neue Versuch liegt mit dem Peter-Molyneux-Dreiteiler nicht so weit zurück. Das haben wir zwar unter "En Detail" eingeordnet, weil wir ohnehin schon Probleme haben all die Formate auf der Webseite ordentlich abzubilden (jede Kritik an der Webseite erhält zB sicher auch unsere Zustimmung^^), aber da haben wir nun auch was neues ausprobiert. Wir haben "Aber Warum?" (das auch erst 2019 gestartet ist) in sich schon mehrfach variiert, indem Seb und Jochen eigenen Input geliefert haben. Wir haben mit dem Filmpodcast, Git Gud (ja, fällt weg, aber zeigt ja dennoch, dass wir dieses Jahr neue Dinge entwickelt haben) und Heft in die Hand weitere neue Formate hinzugefügt. Das Feierabendbier ist ebenfalls im Grunde 2019 gestaartet (genau genommen Dez 2018). Ich habe mit Helge in Nachgeforscht mal einfach eine Doppelfolge zum Lesen wissenschaftlicher Studien aufgenommen. Wir haben beim 10-Dollar-Goodie angefangen, Themenfolgen zu machen, anstatt unweigerlich über's Kochen zu reden. ^^ Da passierte in diesem Jahr schon auch was - und das sind nur die Sachen, die tatsächlich erschienen sind. Die Frage die sich mir stellt ist also: War das tatsächlich noch zu wenig, dass man Stillstand konstatiert? Oder trifft es nicht die Schwerpunkte, die sich der Einzelne wünscht?

Neue Formate rauszustellen erfordert zudem einen gehörigen Voraufwand, wenn es darum geht, diesen Rahmen zu definieren. Wenn wir einfach anfangen, mal Ideen rauszuschubbsen, haben wir danach die nächste Diskussion, wie sehr unsere Qualität in den Keller gegangen ist.

So. Wäääh. Doch den großen Rechtfertigungs-Post geschrieben. Sorry dafür. Ich les das wirklich mit Interesse und offenem Verstand. Man sitzt nur in meiner Position immer davor und denkt sich: "Ja... ABER!!!" ;) Ab jetzt les ich erstmal nur noch mit. :D

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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von echtschlecht165 » 11. Nov 2019, 17:17

Textsortenlinguistik hat geschrieben:
11. Nov 2019, 15:49
Um hier mal der Combobreaker zu sein: Ich bin wegen André, Jochen & Seb Backer und freue mich daher sehr, dass die drei mich mehrmals die Woche in diversen Konstellationen mit Podcasts versorgen. :dance:

Ich brauche ehrlich gesagt keine feuilletonistische Besprechung durch möglichst viele Autoren.

Und ob der Aufhänger jetzt "Aber warum?", "Feierabendbier" oder "Wertschätzung" ist, am Ende sitzen 2-3 Leute vorm Mikro und plaudern über Videospiele. :)
So würde ich das unterschreiben.
Auch funktioniert das audioformat für mich nicht wirklich gut, wenn's um pure Wissensvermittlung geht, oder auch sowas wie das Magazin ist viel zu zeitaufwendig zu hören für die paar News.
Geschrieben habe ich das in wenigen augenblicken aufgefasst, was im podcastformat 30min dauert.
Mit den aufwändigen Reportagen geht's mir ähnlich. Wenn ich sowas schriftlich habe, kann ich schwierige Passagen mehrmals lesen, zurückblättern und uninteressanteres oder Dinge, die ich schon weiss, überblättern.
Bei Podcasts ist sowas beinahe unmöglich, deshalb funktionieren bei mir fast nur die unterhaltenden Formate, wo es mir wirklich hauptsächlich drum geht, dass 2-4 sympathische Leute über etwas reden, dass ich auch gerne mache.
Ob da jetzt alles haarklein und bis ins Detail korrekt ist, ist eigentlich Nebensache für mich.
Zuletzt geändert von echtschlecht165 am 11. Nov 2019, 17:19, insgesamt 1-mal geändert.
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limericks
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von limericks » 11. Nov 2019, 17:18

Guthwulf hat geschrieben:
11. Nov 2019, 15:06
Ich stimme aber natürlich zu, dass mehr Diversität gut wäre. Insb. eine weibliche Nachfolge für Nina wäre toll.
Kulturelle Diversität nicht vergessen. Spielejournalismus ist nach wie vor "weiß", gerade in Deutschland, dabei würden sich Spielethemen aus verschiedenen kulturellen Perspektiven sicher spannend beurteilen lassen.

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Axel
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Axel » 11. Nov 2019, 17:54

Andre Peschke hat geschrieben:
11. Nov 2019, 17:08
Bei "wenig Gäste" zum Beispiel: Wir hatten in letzter Zeit Maurice Weber, Paul Kautz, Heinrich Lenhardt, Christian Schiffer und Jan Klose (übrigens: Im Grunde ein Post-Mortem) zu Gast. Mit Christoph Petersen ist im Filmpodcast auch ein neuer Stammgast dabei. All das u.a. auch, weil wir selbst festgestellt haben, dass wir davor eine recht lange Strecke mit relativ wenig Gästen gegangen sind. Das ist einer der Kritikpunkte, denen ich zB an sich zustimme, aber es löst in mir die Frage aus: Wurden diese Bemühungen dennoch nicht gesehen?

Könnten wir auch wieder mehr neues Ausprobieren? Stimme ich grundsätzlich auch zu. Wobei ich da auch wieder sagen würde: Der letzte neue Versuch liegt mit dem Peter-Molyneux-Dreiteiler nicht so weit zurück. Das haben wir zwar unter "En Detail" eingeordnet, weil wir ohnehin schon Probleme haben all die Formate auf der Webseite ordentlich abzubilden (jede Kritik an der Webseite erhält zB sicher auch unsere Zustimmung^^), aber da haben wir nun auch was neues ausprobiert. Wir haben "Aber Warum?" (das auch erst 2019 gestartet ist) in sich schon mehrfach variiert, indem Seb und Jochen eigenen Input geliefert haben. Wir haben mit dem Filmpodcast, Git Gud (ja, fällt weg, aber zeigt ja dennoch, dass wir dieses Jahr neue Dinge entwickelt haben) und Heft in die Hand weitere neue Formate hinzugefügt. Das Feierabendbier ist ebenfalls im Grunde 2019 gestaartet (genau genommen Dez 2018). Ich habe mit Helge in Nachgeforscht mal einfach eine Doppelfolge zum Lesen wissenschaftlicher Studien aufgenommen. Wir haben beim 10-Dollar-Goodie angefangen, Themenfolgen zu machen, anstatt unweigerlich über's Kochen zu reden. ^^ Da passierte in diesem Jahr schon auch was - und das sind nur die Sachen, die tatsächlich erschienen sind. Die Frage die sich mir stellt ist also: War das tatsächlich noch zu wenig, dass man Stillstand konstatiert? Oder trifft es nicht die Schwerpunkte, die sich der Einzelne wünscht?
Zwei Punkte dazu, bevor Du nur noch mitliest:

Die „neuen Gäste“ kamen ja eher erst in den letzten Wochen. Ich glaube vieles der Kritik hier beläuft sich eher auf langfristige Gefühle. Erfahrungsgemäß muss sowas auch erstmal wachsen. Und wie ich weiter oben schon schrieb, ich glaube auch das der Sonntagscast viel Raum einnimmt. Merkt man ja auch in den Diskussionen im Forum: Die Folgen hinter der Schranke werden häufig sehr viel weniger kommentiert als die Sonntagscasts. Also scheint IMO die Aufmerksamkeit vor allem auf den Sonntagscast zu liegen. Auch wenn das unfair ist. Vielleicht die Sonntagscast inhaltlich mehr auf die Prozesse der Paywall-Folgen abstimmen?

Zum zweiten Punkt: Ihr habt sehr viel ausprobiert. Das ist auch echt super und ich habe mich beispielsweise sehr drüber gefreut. Beispielsweise das Molyneux Special oder zuletzt die Pilotfolge mit Paul (setzt das fort!!!!!!111111111). Und auch der Filmpodcast sowie über Aber Warum freue ich mich, wie Du weißt, wie ein kleiner Andre zu Weihnachten.

Aber ich kann auch verstehen, wenn viele das vielleicht nicht so wahrnehmen in all den vielen, vielen Folgen die ihr sonst noch veröffentlicht. Viele sagen ja, dass sie mit den Hören nicht mehr hinterherkommen und da auch nicht mehr in ihren Feeds durchblicken. Liest man hier seit 1-2 Jahren nahezu wöchentlich. Wie man dem Abhilfe schaffen kann? Weiß ich nicht. Vielleicht auf der Homepage die einzelnen Formate und Specials optisch mehr voneinander unterscheiden?
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CarZ
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von CarZ » 11. Nov 2019, 18:00

Andre Peschke hat geschrieben:
11. Nov 2019, 17:08
Wir hatten solche Threads schon öfter. Das "Problem" ist, dass sie meistens auf ein "für mich persönlich ist X uninteressant" hinauslaufen, während aber viele andere dieses X total super finden. Die einen wollen mehr Entertainment, die anderen weniger. Die einen wollen mehr Fokus auf Gameplay, die anderen nicht.
Deswegen habe ich ja im Ausgangspost erwähnt, dass mir bei jedem Punkt irgendjemand widersprechen wird. Ist halt so, wenn die Zuhörerschaft so groß ist und wenn das Projekt mal Entertainment, mal Wissensvermittlung, mal Diskussion und mal irgendwo dazwischen ist. Ihr habt wahrscheinlich dadurch so eine diverse Zielgruppe, dass jede Änderung einem großen Teil schlecht aufstoßen würde.

Hab auch mitbekommen, dass das Feierabendbier als Reaktion auf "die Community" entworfen wurde, aber ich würde mich da halt nicht als Teil dieser Community sehen. Wirkt auf euch wahrscheinlich sehr unfair, wenn die Community A will, ihr uns A gebt, und dann jemand aus der Community sagt, ich wollte A nie.

Letztendlich hatte ich mit dem Titel "MEINE aktuellen Probleme..." darauf gehofft, nicht den nächsten Thread aufzumachen, in dem jeder mal kurz seine Meinung raushaut, was ihn oder sie gerade stört. So habe ich jetzt das Gefühl, dass der Post gar nicht mehr hilfreich für euch ist.

"Hier im Thread wurde es als eher nutzlose Resteverwertung gesehen." Hier möchte ich nochmal relativieren. So böse war das ganz sicher nicht gemeint. Mir ging es nur darum, dass das Konzept nicht NEU ist und deshalb für mich als neues Format nicht funktioniert.

"Und das Feedback ist insofern interessant, weil ich eigentlich gesagt hätte: Die Celeste-Wertschätzung leistet da schon eigentlich viel mehr, als die allermeisten anderen Reviews, indem Timings, Sprungkurven, Anspruchsebenen im Design, Verknüpfung von Spielelementen etc mindestens kurz angerissen werden." Hier greift wahrscheinlich die unfaire Erwartungshaltung meinerseits. Ich lese keine Spieleteste mehr, daher kann es gut sein, dass ihr viel mehr macht als die Konkurrenz. Aus meiner Sicht als Entwickler ist es halt immer noch viel zu wenig. Es ist dann für mich das, was ihr früher als "Wasserkopf-Kind-Diskussion" bezeichnet habt.

"Das im OP erwähnte Gespräch mit Teut Weidemann -> Da wurde Jochen im zugehörigen Thread mehrheitlich dafür gelobt, dass er Teut sehr deutlich auf den Zahn gefühlt hat etc" Das kann ich nicht mal im Ansatz nachvollziehen aber agree to disagree. Würde mich mal interessieren, ob die Reaktion auch so positiv gewesen wäre, wenn es nicht um "Free to Play", dem Hassthema einiger Spieler schlechthin, gegangen wäre.

"Könnten wir auch wieder mehr neues Ausprobieren? Stimme ich grundsätzlich auch zu. Wobei ich da auch wieder sagen würde: Der letzte neue Versuch liegt mit dem Peter-Molyneux-Dreiteiler nicht so weit zurück" Finde ich sehr interessant, weil ich glaube, dass wir hier einem fundamentalen "Problem" näherkommen. Aus eurer Creator-Perspektive mag das ein Experiment sein, es kommt aber für mich nicht so an. Es hat mich einfach an Jochens Reportage zu Trip Hawkins, einer Diskussion in 10JK zu dem Molyneu-Interview, und den Sonntagspodcast zu Entwickler-Persönlichkeiten erinnert. Von daher nichts wirklich neues für mich. Ich fand das Molyneux En Detail übrigens richtig gut, nur sehe ich den Experiment-Teil nicht.

"Wir haben "Aber Warum?" (das auch erst 2019 gestartet ist) in sich schon mehrfach variiert, indem Seb und Jochen eigenen Input geliefert haben." Aber inwiefern ist das ein Experiment oder ein neues Element? Es hat sich doch nur geändert, wer kurioses Spiel X vorstellt. Für mich als Zuhörer macht das überhaupt keinen Unterschied.

" Wir haben mit dem Filmpodcast, Git Gud (ja, fällt weg, aber zeigt ja dennoch, dass wir dieses Jahr neue Dinge entwickelt haben) und Heft in die Hand weitere neue Formate hinzugefügt. Das Feierabendbier ist ebenfalls im Grunde 2019 gestaartet (genau genommen Dez 2018). Ich habe mit Helge in Nachgeforscht mal einfach eine Doppelfolge zum Lesen wissenschaftlicher Studien aufgenommen. Wir haben beim 10-Dollar-Goodie angefangen, Themenfolgen zu machen, anstatt unweigerlich über's Kochen zu reden." Das ist eigentlich schwer wegzuargumentieren, wenn du es so aufzählst und ich kann absolut verstehen, warum es dann auf euch so wirkt, als würdet ihr ganz viel neues probieren. Für mich fällt das 10-Dollar-Goodie weg (weil nunmal 5$-Backer), der Filmpodcast ist für mich einer klassischen Wertschätzung viel zu ähnlich (und Spiele-Verfilmungen finde ich generell unfassbar uninteressant. Da ist es schon ein Riesenkompliment an dich und Christoph, dass ich sie trotzdem höre), das Feierabendbier kann schonmal nichts neues sein, weil es als Rückkehr zu den Wurzeln gedacht ist, und die Themenreihe in Nachgeforscht hat mir sehr gut gefallen, ist aber doch genau das, was ich in diesem Format erwarte (ein Experte wird zu wissenschaftlichen Themen gefragt, die entfernt mit Spielen zusammenhängen). Ein sehr guter und passender Inhalt für das Format aber für mich weit von einem Experiment entfernt. Heft in die Hand ist tatsächlich ein schönes neues Format (hab mir da aber noch keine endgültige Meinung gebildet, weil noch zu wenige Folgen existieren).
"Die Frage die sich mir stellt ist also: War das tatsächlich noch zu wenig, dass man Stillstand konstatiert?" So gemein das klingt, für mich ja. Gerade wenn ich mir die Relation von meiner Meinung nach neuen Formaten zu eingestellten/pausierten Formaten, die ich für innovativ halte, anschaue.

"Wenn wir einfach anfangen, mal Ideen rauszuschubbsen, haben wir danach die nächste Diskussion, wie sehr unsere Qualität in den Keller gegangen ist." Kann ich mir bei gekennzeichneten Prototypen nicht wirklich vorstellen, aber ihr werdet eure Community besser kennen als ich. Es gibt ja auch andere mögliche Lösungen, wie z.B. die Prototypen erstmal an eine kleine Testmenge zu schicken. Dann kriegt ihr euer Feedback, ohne dass sich die "Casual"-Hörer belästigt fühlen.

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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von lnhh » 11. Nov 2019, 18:18

Axel hat geschrieben:
11. Nov 2019, 17:54
Merkt man ja auch in den Diskussionen im Forum: Die Folgen hinter der Schranke werden häufig sehr viel weniger kommentiert als die Sonntagscasts.
Koennte auch dadran liegen, dass es immer noch kein "Subforum" mit "automatisch" erstelltem Thread pro Folge gibt.
Ich bin mir sicher, wenn nur der Rahmen schon da waere, mehr Leute flott ihre Meinung teilen wuerden.
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von VikingBK1981 » 11. Nov 2019, 19:00

Textsortenlinguistik hat geschrieben:
11. Nov 2019, 15:49
Um hier mal der Combobreaker zu sein: Ich bin wegen André, Jochen & Seb Backer und freue mich daher sehr, dass die drei mich mehrmals die Woche in diversen Konstellationen mit Podcasts versorgen. :dance:

Ich brauche ehrlich gesagt keine feuilletonistische Besprechung durch möglichst viele Autoren.

Und ob der Aufhänger jetzt "Aber warum?", "Feierabendbier" oder "Wertschätzung" ist, am Ende sitzen 2-3 Leute vorm Mikro und plaudern über Videospiele. :)
Dem kann ich nur zustimmen. Klar hätte ich nichts dagegen, wenn mehr Inhalte kommen. Ich möchte aber auf keinen Fall weniger der "Gründe" hören. Dann könnte ich nämlich auch einfach einen anderen Podcasts hören.

Wo ich aber den anderen zustimmen muss ist, ich will auch mehr Sebastian mehr Hardware.
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von Rick Wertz » 11. Nov 2019, 19:55

Textsortenlinguistik hat geschrieben:
11. Nov 2019, 15:49
Um hier mal der Combobreaker zu sein: Ich bin wegen André, Jochen & Seb Backer und freue mich daher sehr, dass die drei mich mehrmals die Woche in diversen Konstellationen mit Podcasts versorgen. :dance:

Ich brauche ehrlich gesagt keine feuilletonistische Besprechung durch möglichst viele Autoren.

Und ob der Aufhänger jetzt "Aber warum?", "Feierabendbier" oder "Wertschätzung" ist, am Ende sitzen 2-3 Leute vorm Mikro und plaudern über Videospiele. :)
Das kann ich auch nur unterschreiben. Wolfgangs Format höre ich ebenfalls immer wieder gerne, aber mehr brauche ich eigentlich nicht.

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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von XfrogX » 11. Nov 2019, 21:11

Finde dieses es sollte mehr x mit y und z weniger total egal.
Es geht doch eigentlich wohl etwas mehr darum unterschiedliche Formate zu haben. Ja seb hat mit Hardware und war macht den sowas wohl gleich zwei Sachen wo es schwierig ist Gäste zu finden. Vielleicht sollte man dann dort überdenken ob man es nicht anders produzieren kann, oder vielleicht was anderes dazu nehmen.

Aber ich höre immernoch alle gerne. Und scheine auch einer der weniger zu sein der wirklich alles hört. Hab im premium Bereich noch 7 folgen ungehört und bei den Sonntags folgen ein paar alte wobei ich da irgendwann mal aus ordnungsgründen alle die mich nicht interessiert haben als gehört markiert habe. Waren aber auch damals höchsten 25 eher weniger.

Und ja ich hab immer meine Probleme mit neuen Leuten und teilweise sind diese auch geblieben trotzdem höre ich’s normal weil es immernoch informativ ist. Manchmal Augen rollend manchmal erstaunt. Doch vielleicht hab ich genau so genug Abwechslung, statt immer nur die Sachen zu hören die ich absolut mag und diesen irgendwann überdrüssig zu werden.

Dennoch unterschreibe ich ja vieles der Kritik, aber gerade rutscht es mir hier zu sehr in Detail Diskussionen um die eigenen Vorlieben ab. Brauche ein aufgezwungenes der muss mal mit dem casten, oder wer hat zuviele/zuwenige sonntags folgen gemacht.

dadadave
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Re: Meine aktuellen Probleme mit The Pod

Beitrag von dadadave » 11. Nov 2019, 21:32

Mini-Feedback, weil das irgendwo erwähnt wurde:

"Wer macht denn sowas?" find ich ein super Konzept und Sebastian mit seiner angenehmen und aufgeschlossenen Art ist ideal dafür! Gerne öfters (ist natürlich sicher nicht ganz leicht, da die Themen und Gesprächspartner zu finden, und ich verstehe, dass Formate mit Gästen immer ein bisschen das Risiko bergen, dass da mal jemand dabei ist, dessen Talente anders gelagert sind, als unterhaltsame Interviews zu geben).

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