Präsident Trump

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Dober
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Dober »

Rince81 hat geschrieben:
12. Feb 2020, 12:53


Ich weiß das ist vier Jahre her - entspricht aber nicht der Realität. Clinton war klare Favoritin und hat auch in den Vorwahlen klar gewonnen. Hier ist Sanders zu lange im Rennen geblieben und auch dann noch als längst klar war, dass er keine Chance mehr auf die Nominierung hat. Das dürfte Clinton am Ende auch in den "echten" Wahlen viele Stimmen gekostet haben weil sich die Demokraten damals wesentlich länger als Notwendig selbst mit Dreck beworfen haben und als es dann um alles ging tief gespalten waren statt klar hinter Clinton zu stehen...
Und was entspricht dann nicht der Realität?

Du sagst es doch selber - die Demokraten haben zu lange Wahlkampf gegeneinander betrieben. Das war imho aber wiederum so, weil es eben nicht klar für Hillary war und sich Bernie noch Chancen auf die Kandidatur ausgerechnet hatte. Mit der Zeit wurde der Druck aus der Partei auf ihn dann aber so groß dass er letztenendes einsehen musste, Hillary doch nicht mehr überholen zu können ... und musste des Weg frei machen. Zu der Zeit stand Trump dann schon recht lange für die Republikaner fest.

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bluttrinker13
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Re: Präsident Trump

Beitrag von bluttrinker13 »

Rince81 hat geschrieben:
12. Feb 2020, 12:53

Was das "gut für die Welt" angeht. Da wäre ich extrem vorsichtig.
Zumindest scheint Sanders einer progressiven Klimaschutzpolitik gegenüber aufgeschlossen.

Aber ansonsten gebe ich dir da vollkommen recht. Da ist immer viel Illusion und Projektion im Spiel, hat man schon bei Obama gesehen. Lustigerweise belegt das, wie geschliffen und gut dieser personenzentrierte Wahlkampf in Amerika aufgebaut ist und funktioniert, wenn er sogar bei uns über den Teich hinweg so starke Effekte zeigt.

Rince81
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Rince81 »

Dober hat geschrieben:
12. Feb 2020, 13:32
Und was entspricht dann nicht der Realität?
Deine Aussage, dass Sanders den Weg freimachen musste. Ja, es gab einen Hype um ihn - Clinton hat die Primaries aber klar gewonnen, was Sanders Lager sehr lange - viel zu lange - nicht eingesehen hat und noch im Rennen blieb als es realistisch keine Chance mehr für eine Nominierung gab. Deine Aussage klingt nach er wurde zugunsten Clintons gezwungen zur Seite zu treten.
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biaaas
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Re: Präsident Trump

Beitrag von biaaas »

Im Moment sehe ich Sanders auch als den aussichtsreichen Kandidaten an. Warren, finde ich, ist seit ihren native american Skandal verbrannt.
Sanders große Nachteile sind sein Alter und Gesundheit, sowie seine für amerikanische Verhältnisse extrem linke Politik.Ich könnte mir vorstellen das er viele Rechte und Konservative für Trump mobilisiert.
Mit Buttigieg habe ich mich noch nicht wirklich beschäftigt.

Rince81
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Rince81 »

biaaas hat geschrieben:
12. Feb 2020, 16:05
Warren, finde ich, ist seit ihren native american Skandal verbrannt.
Sanders große Nachteile sind sein Alter und Gesundheit, sowie seine für amerikanische Verhältnisse extrem linke Politik.
Wobei man bei Warren immer sagen muss, dass dieser "Skandal" extrem viel heiße Luft war und außerhalb des Trumplagers keine Rolle spielt.
https://edition.cnn.com/2016/06/29/poli ... index.html

Ich bin wirklich überrascht, wie wenig Sanders Alter (bisher) thematisiert wird. Sollte er gewählt werden ist er bei der Vereidigung 79 Jahre alt und am Ende der Amtszeit dann 83. Normalerweise haben Staatsoberhäupter so ein Alter nur wenn es sich primär um einen repräsentativen Job handelt wie z.b. unser Bundespräsident oder die europäischen Monarchien oder wenn sich irgendwelche Diktatoren in Afrika oder Asien an die Macht klammern. Nur wäre Biden zur Amtseinführung auch bereits 78, Bloomberg 78 und Warren 71. Nur zum Vergleich Obama ist jetzt 58 und George W. Bush gerade mal 73... :ugly:
Als Kontrastprogramm haben die Demokraten eigentlich nur Buttigieg anzubieten, der ist zwar jung, seine politische Erfahrung beschränkt sich aber darauf mal Bürgermeister eine 100.000 Einwohner Stadt gewesen zu sein. Gut, immer noch mehr Erfahrung als Trump zu bieten hatte (und hat) aber trotzdem. Als Europäer schüttelt man da irgendwie nur den Kopf...
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kami
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Re: Präsident Trump

Beitrag von kami »

Rince81 hat geschrieben:
12. Feb 2020, 17:05
Gut, immer noch mehr Erfahrung als Trump zu bieten hatte (und hat) aber trotzdem. Als Europäer schüttelt man da irgendwie nur den Kopf...
Sich nicht in einer Parteihierarchie hocharbeiten zu müssen, hat halt viele Vorteile, aber auch Nachteile. Man bekommt im Zweifel authentischere Kandidaten mit diversen Backgrounds, aber halt auch schillernde Gestalten und Hochstapler.

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Leonard Zelig
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Leonard Zelig »

Rince81 hat geschrieben:
12. Feb 2020, 12:53
Dober hat geschrieben:
12. Feb 2020, 12:08
lnhh hat geschrieben:
12. Feb 2020, 09:01
Wuerde da mal abwarten. Sanders waere ja vermutlich gut fuer die Welt, aber vor 4 Jahren hatte der auch schon so nen Hype ist dann aber komplett abgesoffen.
Weil er für Hillary den Weg frei machen musste ...
Ich weiß das ist vier Jahre her - entspricht aber nicht der Realität. Clinton war klare Favoritin und hat auch in den Vorwahlen klar gewonnen. Hier ist Sanders zu lange im Rennen geblieben und auch dann noch als längst klar war, dass er keine Chance mehr auf die Nominierung hat. Das dürfte Clinton am Ende auch in den "echten" Wahlen viele Stimmen gekostet haben weil sich die Demokraten damals wesentlich länger als Notwendig selbst mit Dreck beworfen haben und als es dann um alles ging tief gespalten waren statt klar hinter Clinton zu stehen...
Lag das nicht hauptsächlich daran, dass die Superdelegierten alle auf Seiten von Clinton waren? 2008 haben übrigens 25% aller Clinton-Anhänger für McCain gestimmt, für Trump haben deutlich weniger Sanders-Anhänger gestimmt. Er hat auch viel mehr Wahlkampfauftritte für Clinton gemacht als diese 2008 für Obama.

Sie kommt immer noch extrem unsympathisch rüber, z.B. wenn sie sich über Sanders Forderung die Studiengebühren zu senken, lustig macht und behauptet niemand würde ihn leiden und er wäre ein "Karrierepolitiker".

Die Reaktionen auf die Siege von Sanders in Iowa und New Hampshire in den Medien und unter vielen Demokraten beschleichen bei mir das Gefühl, dass vielen Gutbetuchten eine weitere Präsidentschaft von Trump lieber wäre als ein Präsident Sanders. Wenn man einen beträchtlichen Teil seines Vermögens in Pharmazieunternehmen investiert hat, dann wirken die Vorschläge von Sanders wahrscheinlich sehr bedrohlich. Unter Trump könnte man sicher sein, dass die Preise für Medikamente weiter steigen werden.

Konrad Adenauer ist mit 73 Jahren Bundeskanzler geworden und hat das Amt 14 Jahre innegehabt. Natürlich wäre es besser wenn es jemanden wie Sanders gäbe, nur 30 Jahre jünger, aber das ist aktuell leider nicht der Fall. Ich denke die erste Amtszeit wird kein Problem darstellen und dann muss er 2024 neu bewerten, ob er nochmal antritt. Wobei ich sagen muss, dass man Sanders anders als Biden das Alter nicht anmerkt. Er wirkt immer noch sehr klar im Kopf.
"The whole problem with the world is that fools and fanatics are always so certain of themselves, but wiser people so full of doubts."

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Feamorn
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Feamorn »

Leonard Zelig hat geschrieben:
13. Feb 2020, 14:06
Natürlich wäre es besser wenn es jemanden wie Sanders gäbe, nur 30 Jahre jünger, aber das ist aktuell leider nicht der Fall. Ich denke die erste Amtszeit wird kein Problem darstellen und dann muss er 2024 neu bewerten, ob er nochmal antritt. Wobei ich sagen muss, dass man Sanders anders als Biden das Alter nicht anmerkt. Er wirkt immer noch sehr klar im Kopf.
Ich bin ja mal gespannt, wie sich das mit Alexandria Ocacio-Cortez in Zukunft noch so entwickeln wird, die ist ja zur Zeit ein ziemlicher "Shooting Star" bei der Sanders-Clientel, nur eben noch zu jung für das Amt. (...Und in Sachen Politik noch ziemliche Anfängerin, aber wenn die sich weiterhin gut entwickelt und in der Politik in Washington behaupten kann, könnte ich mir gut vorstellen, dass die irgendwann als aussichtsreiche Kandidatin der Demokraten auftauchen wird.)

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DexterKane
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Re: Präsident Trump

Beitrag von DexterKane »

Halte ich ehrlich gesagt nicht viel von.
So sympathisch AOC mir als Mensch ist, so wenig mehrheitsfähig ist sie mMn.

Mit der mobilisierst Du die hippe Twitter crowd und die städtischen Minderheiten, also genau die Teile der Bevölkerung, die eh mehrheitlich Dems wählt.
In den klassischen Midwest Swing States gewinnt man damit keinen Blumentopf.

Generell tu ich mich aber mit der Einschätzung dieses Jahr schwer, ich kann mir bis heute nicht erklären, wie man sich den autokratischen Muppet mit Großmannssucht angucken kann und auf die Idee kommt, gerade der könne irgendwelche Probleme lösen.
Relax, it's North-Korea. The nation state equivalent of the short-bus. - Sterling Archer

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Osker
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Osker »

Posting durch Moderation gelöscht. Bitte schau, dass du konstruktiv und mit dem nötigen Ernst an den Diskussionen teilnimmst. Nichts gegen Späßchen etc, aber das wirkt alles als würdest du die Diskussion nicht ernstnehmen

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Osker
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Osker »

Osker hat geschrieben:
14. Feb 2020, 11:52
Posting durch Moderation gelöscht. Bitte schau, dass du konstruktiv und mit dem nötigen Ernst an den Diskussionen teilnimmst. Nichts gegen Späßchen etc, aber das wirkt alles als würdest du die Diskussion nicht ernstnehmen
Lieber Moderator X,
ich soll mir in Zukunft also Gedanken machen wie etwas bei dir ankommen könnte, oder wirkt? <--Lass den Satz ruhig mal wirken. ;)

Vielleicht solltest du die Zeichen erkennen und von dir aus die Moderationsrechte für eine gewisse Zeit zur Seite legen.
Du befindest dich nämlich nicht in der Position der absoluten Deutungshoheit? Richtig?

Der thread nennt sich Präsident Trump.
Ich brachte 3 Beispiele die direkt mit Trump etwas zu tun hatten.
Niemanden hatte ich angesprochen, nicht mit irgendwem diskutiert, niemanden beleidigt. Du hast praktisch eine Diskussion, falls diese überhaupt zustande gekommen wäre, von vornherein abgewürgt.

Gruß
User Y

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Andre Peschke
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Andre Peschke »

Osker hat geschrieben:
14. Feb 2020, 20:42
Lieber Moderator X,
ich soll mir in Zukunft also Gedanken machen wie etwas bei dir ankommen könnte, oder wirkt? <--Lass den Satz ruhig mal wirken. ;)

Vielleicht solltest du die Zeichen erkennen und von dir aus die Moderationsrechte für eine gewisse Zeit zur Seite legen.
Du befindest dich nämlich nicht in der Position der absoluten Deutungshoheit? Richtig?

Und gesperrt.

Andre

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johnnyD
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Re: Präsident Trump

Beitrag von johnnyD »

"I love Trump - Warum Amerikaner ihren Präsidenten lieben" - aus der Reihe "Die Story" - Ein Film von Peter Onneken

https://www.wdr.de/programmvorschau/wdr ... ieben.html

Am Freitag durch Zufall über einen Stern Artikel aufmerksam geworden, nur weiß man nicht ob man lachen oder weinen soll :doh:
"Wenn man den Sumpf trocken legen will, darf man nicht die Frösche fragen!"

vicsbier
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Re: Präsident Trump

Beitrag von vicsbier »

johnnyD hat geschrieben:
15. Feb 2020, 11:57
"I love Trump - Warum Amerikaner ihren Präsidenten lieben" - aus der Reihe "Die Story" - Ein Film von Peter Onneken

https://www.wdr.de/programmvorschau/wdr ... ieben.html

Am Freitag durch Zufall über einen Stern Artikel aufmerksam geworden, nur weiß man nicht ob man lachen oder weinen soll :doh:
Interessante Doku, auch wenn der Reporter nicht begreift, dass der Hitlergruß wohl ihm als Deutschen galt. Das zeigt doch das Gefälle zwischen den Metropolen, wo man sich über Identifikationsprobleme und Genderismus unterhält und dem Land, wo man sich über Leistung, Gemeinschaft und Familie definiert. Es ist eine Auseinandersetzung über Werte.

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derFuchsi
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Re: Präsident Trump

Beitrag von derFuchsi »

Wenn ich Banalitäten erzähle dann ignoriert mich ruhig ;) aber ich bin über eine ältere Studie gestolpert die den Meisten vermutlich bekannt sein dürfte die sich mit den USA beschäftigen. Rein statistisch wären demnach ab 2042 die weiße "Europäisch-stämmige" Bevölkerung in der Minderheit. Solche Nachrichten rufen natürlich Reaktionen hervor. Immer wenn die aktuell dominierende Schicht ihren Status in Gefahr sieht, gibt es eine Reaktion und die fällt nunmal oft extrem aus. So lässt sich Trump unter Anderem wohl auch erklären.
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vicsbier
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Re: Präsident Trump

Beitrag von vicsbier »

derFuchsi hat geschrieben:
21. Feb 2020, 09:16
Wenn ich Banalitäten erzähle dann ignoriert mich ruhig ;) aber ich bin über eine ältere Studie gestolpert die den Meisten vermutlich bekannt sein dürfte die sich mit den USA beschäftigen. Rein statistisch wären demnach ab 2042 die weiße "Europäisch-stämmige" Bevölkerung in der Minderheit. Solche Nachrichten rufen natürlich Reaktionen hervor. Immer wenn die aktuell dominierende Schicht ihren Status in Gefahr sieht, gibt es eine Reaktion und die fällt nunmal oft extrem aus. So lässt sich Trump unter Anderem wohl auch erklären.
Es gab dazu auch mal einen Themenabend auf Arte: Die katholischen, spanischsprechenden Einwanderer aus Mexico stellen ab 2060 die Mehrheit oder so. Der Identitäsverlust durch Einwanderung von Fremden ist in allen westlichen Industriestaaten ein großes Thema und regt die Emotionen hervor.

Rince81
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Re: Präsident Trump

Beitrag von Rince81 »

vicsbier hat geschrieben:
21. Feb 2020, 13:08
Es gab dazu auch mal einen Themenabend auf Arte: Die katholischen, spanischsprechenden Einwanderer aus Mexico stellen ab 2060 die Mehrheit oder so. Der Identitäsverlust durch Einwanderung von Fremden ist in allen westlichen Industriestaaten ein großes Thema und regt die Emotionen hervor.
Die Ironie dieser Aussage ist grandios. :ugly:

Mal ganz abgesehen davon, dass die gesamte europäische Migration auf den amerikanischen Kontinent nicht in einen luftleeren Raum geschah sondern die Europäer dort die Fremden waren, kommt gerade bei den spanischsprachigen Einwanderern dazu, dass die Regionen die das betrifft - insbesondere natürlich Kalifornien, New-Mexiko und Texas bereits spanischsprachig waren eh die US-Amerikaner aus dem Osten gekommen sind.

Da jammern also die Fremden, dass sie sich in dem selbst angeeigneten Land nicht mehr heimisch fühlen...
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DexterKane
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Re: Präsident Trump

Beitrag von DexterKane »

Da fällt mir spontan wieder der alte Artikel von David Wong ein (dessen Bücher ich sehr mag), wo er versucht das Phänomen Trump zu erkunden:

https://www.cracked.com/blog/6-reasons- ... lks-about/

Ist 3 1/2 Jahre alt, richtet den Blick aber auf Dinge, die einem als Europäer wahrscheinlich nicht so bewusst sind.
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vicsbier
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Re: Präsident Trump

Beitrag von vicsbier »

Rince81 hat geschrieben:
21. Feb 2020, 13:17
vicsbier hat geschrieben:
21. Feb 2020, 13:08
Es gab dazu auch mal einen Themenabend auf Arte: Die katholischen, spanischsprechenden Einwanderer aus Mexico stellen ab 2060 die Mehrheit oder so. Der Identitäsverlust durch Einwanderung von Fremden ist in allen westlichen Industriestaaten ein großes Thema und regt die Emotionen hervor.
Die Ironie dieser Aussage ist grandios. :ugly:

Mal ganz abgesehen davon, dass die gesamte europäische Migration auf den amerikanischen Kontinent nicht in einen luftleeren Raum geschah sondern die Europäer dort die Fremden waren, kommt gerade bei den spanischsprachigen Einwanderern dazu, dass die Regionen die das betrifft - insbesondere natürlich Kalifornien, New-Mexiko und Texas bereits spanischsprachig waren eh die US-Amerikaner aus dem Osten gekommen sind.

Da jammern also die Fremden, dass sie sich in dem selbst angeeigneten Land nicht mehr heimisch fühlen...
Tja, arte war dies einen Themenabend wert. Ist aber schon Jahre her. Ich meine dazu im Census der USA auch schon mal interessante Daten zur Sprache der Amerikaner gesehen zu haben. Das sagt ja auch etwas über die Bildung in den USA und die Integration aus.

vicsbier
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Re: Präsident Trump

Beitrag von vicsbier »

DexterKane hat geschrieben:
21. Feb 2020, 13:50
Da fällt mir spontan wieder der alte Artikel von David Wong ein (dessen Bücher ich sehr mag), wo er versucht das Phänomen Trump zu erkunden:

https://www.cracked.com/blog/6-reasons- ... lks-about/

Ist 3 1/2 Jahre alt, richtet den Blick aber auf Dinge, die einem als Europäer wahrscheinlich nicht so bewusst sind.
Den Kampf Stadt gegen Land können wir überall sehen: Schau dir mal an, wie Schweden oder UK den Brexit gewählt hat. Die Leute haben immer brav gewählt und Steuern gezahlt und dann wird das Krankenhaus, die Kita, die Schule in der Nähe geschlossen. Die Leute verstehen es nicht und dann wählen sie halt radikal konservativ, zumal sie sich geschockt die Metropolen und Berichte im TV ansehen...

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