US-Politik

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habla2k
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Re: US-Politik

Beitrag von habla2k »

BärmitgutemGeschmack hat geschrieben: 9. Jan 2026, 11:46 dass die USA noch dieses Jahr in den Bürgerkrieg schlittern.
Hm, ich weiß nicht, dafür bräuchte es ja eine kampf- und gewaltbereite Gegenseite, aber aktuell kommt ja quasi nichts von der Gegenseite, wie sich hier ja schon gewundert wird. Wenn überhaupt, scheint man sich seinem Schicksal eher zu ergeben. Da geschieht eher eine Übernahme. Nicht, dass ich einen Bürgerkrieg gut fände.
Carlos
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Re: US-Politik

Beitrag von Carlos »

BärmitgutemGeschmack hat geschrieben: 9. Jan 2026, 11:46 Nach gestern bin ich überzeugt davon, dass die USA noch dieses Jahr in den Bürgerkrieg schlittern.
Das setzt voraus dass es Gegenwehr gibt. Davon bin ich mittlerweile nicht mal mehr überzeugt
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bluttrinker13
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Re: US-Politik

Beitrag von bluttrinker13 »

Carlos hat geschrieben: 9. Jan 2026, 11:51
BärmitgutemGeschmack hat geschrieben: 9. Jan 2026, 11:46 Nach gestern bin ich überzeugt davon, dass die USA noch dieses Jahr in den Bürgerkrieg schlittern.
Das setzt voraus dass es Gegenwehr gibt. Davon bin ich mittlerweile nicht mal mehr überzeugt
Unwahrscheinlich @Bär, denn Bürgerkrieg bedeutet ja wirklich Krieg. Also nicht Demonstrationen oder Aufstände die aus dem Ruder laufen und niedergeschlagen werden, sondern wirklich auch neue politische Machtblöcke die sich organisieren und bewaffnen. So wie in bspw. "Civil War" letztens. Oder wie in Syrien, wo es organisierte bewaffnete Gruppen gab, die quasi kleine Militärs darstellten aber auch ne politische Komponente hatten.

Sowas sehe ich in den USA nicht mal im Ansatz, oder hast du da konkrete Vermutungen @BärmitgutemGeschmack von wem das ausgehen sollte?
Carlos
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Re: US-Politik

Beitrag von Carlos »

https://abcnews.go.com/US/2-shot-federa ... =129038573

Und es geht weiter. Also merke immer schön vor das Auto stellen beim Einsatz dann ist der Waffeneinsatz frei haus.
Zuletzt geändert von Carlos am 9. Jan 2026, 12:06, insgesamt 1-mal geändert.
OlliF
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Re: US-Politik

Beitrag von OlliF »

bluttrinker13 hat geschrieben: 9. Jan 2026, 11:58 Sowas sehe ich in den USA nicht mal im Ansatz, oder hast du da konkrete Vermutungen @BärmitgutemGeschmack von wem das ausgehen sollte?
Ich sehe das zugegeben momentan auch nicht. Aber auch wenn man Trump zuschreibt einen Plan zu haben und nicht verrückt zu sein verhält er sich taktisch mitunter ungeschickt, weil er irgendwelchen Deals hinterherläuft. Ich halte es für möglich, dass er sich da irgendwann mal mit der falschen Gruppe anlegt, bzw irgendwenn eine kritische Masse von enttäuschten erreicht ist.
BärmitgutemGeschmack
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Re: US-Politik

Beitrag von BärmitgutemGeschmack »

habla2k hat geschrieben: 9. Jan 2026, 11:51
Hm, ich weiß nicht, dafür bräuchte es ja eine kampf- und gewaltbereite Gegenseite, aber aktuell kommt ja quasi nichts von der Gegenseite, wie sich hier ja schon gewundert wird. Wenn überhaupt, scheint man sich seinem Schicksal eher zu ergeben. Da geschieht eher eine Übernahme. Nicht, dass ich einen Bürgerkrieg gut fände.
Carlos hat geschrieben: 9. Jan 2026, 11:51

Das setzt voraus dass es Gegenwehr gibt. Davon bin ich mittlerweile nicht mal mehr überzeugt
Trump und Co. tun alles dafür. Lasst die Nachricht "ICE richtet amerikanische Mutter hin" mal noch paar Tage einsickern. Und ich schrieb bewusst 2026 - in den nächsten 356 Tagen wird noch viel passieren.

Ich geb zu - ich freu mich mittlerweile richtig auf die WM. Meinem schwarzen Humor dürfte diese Veranstaltung durchaus zusagen.

@bluttrinker13 Ich gehe einfach davon aus, dass ein Land, in dem jeder zweite bewaffnet ist und das in der Verfassung die Verpflichtung stehen hat, sich Diktatoren vom Hals zu schaffen, genügend Sprengstoff besitzt. In "Apokalypse und Filterkaffee" heute wurde schon die These geäußert, dass die hingerichtete Frau wirklich ein Scheidepunkt sein dürfte - weil für viele plötzlich "das betrifft ja nur andere, nicht mich" ins Wanken geraten könnte. Und ja, an "Civil War" denke ich seit einigen Wochen regelmäßig.

Ich bin sehr gespannt darauf, wie "OK America" das ganze einordnen wird. Auch, wenn die vermutlich fluchen, weil sie jetzt schon wieder eine Sondersendung machen müssen.
Griese
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Re: US-Politik

Beitrag von Griese »

Andre Peschke hat geschrieben: 9. Jan 2026, 09:10 Es ist inzwischen echt nicht mehr strittig, dass da ein autoritäres Regime im Aufbau ist. Was bekloppt erscheint ist, wie wenig Gegenwehr sich da regt in einem Land, das "Freedom" zu seinem ideelen Kern erklärt hat. Aber schlussendlich ist der normale Bürger mit solchen Entwicklungen vermutlich immer überfordert, egal wo und zu welcher Zeit.
Das hat wenig mit Überforderung zu tun. Aber wenn zum Beispiel irgendwelche ICE-Leute Zivilisten auf offene Straße abknallen, da schreckt das natürlich ab. Denn am Ende will jeder überleben und das es der eigenen Familie und den eigenen Freunden gut geht. Deswegen gibt es in Diktaturen eben auch keine offenen Demonstrationen. Würde in Russland nicht jede Kritik sofort niedergeknüppelt werden, würde man von dort auch einiges an öffentlicher Kritik zum Angriffskrieg wahrnehmen. Es ist aber eine Diktatur. Genauso wie in den USA eine Diktatur aufgebaut wird.
Morales17
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Re: US-Politik

Beitrag von Morales17 »

Wenn Trump für sich das Jus primae noctis einfordert, dürfte es zu ersten Empörungen kommen und die Gesellschaft zumindest in m/w spalten.

Bis dahin allerdings sehe ich ebenfalls kein Lüftchen der Revolution.

(Derer es auch eines Anführers bedarf)
Yojoza
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Re: US-Politik

Beitrag von Yojoza »

Andre Peschke hat geschrieben: 9. Jan 2026, 10:50
Yojoza hat geschrieben: 9. Jan 2026, 10:26 Sorry aber versteh echt nicht wie man hier von Mord reden kann, sie wird erschossen nachdem sie aufs Gas drückt während ein ICE Agent vor dem Auto steht, sie überfährt ihn nur nicht weil die Räder durchdrehen. Heißt nicht dass sie es verdient hat zu sterben, aber es kann passieren in so einer Situation
1. Die Räder drehen zu keinem Zeitpunkt vor dem Schuss durch. Das ist einfach falsch. Siehe: https://www.nytimes.com/video/us/100000 ... video.html

2. Dem Agenten ist es gelungen aus dem Weg zu gehen. Es gibt maximal noch Zweifel, ob das Auto ihn vielleicht am Bein trifft/streift (wenn das Video anschaut, ist eine erhebliche Kollision da auch ausgeschlossen. Seine Füße sind ja teilweise sichtbar.). Es ist in jedem Fall völlig ausgeschlossen, dass er hier angemessen reagiert hat. In der Zeit, in der er seine Waffe zieht, hätte er auch die entscheidenden Zentimeter aus dem Weg gehen können. Wie man im Video sieht, ist sein gewähltes Mittel "erschießen" noch nichtmal geeignet die Bedrohung abzuwenden, denn nach den tödlichen Schüssen beschleunigt der Wagen ja erst richtig, vermutlich weil die Leiche der Getöteten das Gaspedal nun unkontrolliert herabdrückt.

3. Er war in keinerlei Hinsicht legitimiert. Die Frau war nicht Gegenstand seines Auftrags. Es gibt klare Bestimmungen, dass auf Flüchtende nicht geschossen werden darf, solange sie nicht eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen. Es gab keine erhebliche Gefahrenlage.

4. Es gibt außerdem Bestimmungen, dass ein Polizist der sich vor ein Fahrzeug stellt um es zu blockieren, damit ein Risiko eingeht das er nicht benutzen darf, um damit dann tödliche Gewalt zu rechtfertigen. Hier ist aber unklar, ob diese auch für ICE-Agenten gelten (vermutlich nicht).

Es war vermutlich eher Totschlag, als Mord. Aber die Menschen reden halt umgangssprachlich und nicht in rechtlichen Definitionen.

PS: Da aber in der rechtlichen Bewertung hinterher stark darauf abgestellt wird, ob der Beamte subjektiv wirklich Angst um sein Leben hatte, ist es nicht völlig unwahrscheinlich, dass er nicht verurteilt wird. Die Gesetze sind da sehr stark auf Seiten der Beamten. Aber rational, aus der Perspektive eines Bürgers, kann ich hier nichts anderes als völlig überschießende Reaktion erkennen, die unbedingt bestraft werden muss.
Sorry aber 1) stimmt einfach nicht, man sieht ganz klar dass das linke vordere rad durchdreht noch bevor es überhaupt nach rechts ausgerichtet ist, in dem YouTube Video der NYT bei Sekunde 9.
Dass die Agenten Mitschuld sind dass es zu der Situation gekommen ist ist klar, und ja er hätte anders reagieren sollen, aber in so einer Situation zu schießen ist halt einfach nicht so abwegig.
Ne die Menschen meinen schon Mord, wenn davon geredet wird dass die Frau hingerichtet wurde ist damit nicht Totschlag gemeint, was hier passiert ist, sondern Mord, was hier nicht passiert ist.

Rince81 hat geschrieben: 9. Jan 2026, 10:44
Yojoza hat geschrieben: 9. Jan 2026, 10:26 Sorry aber versteh echt nicht wie man hier von Mord reden kann, sie wird erschossen nachdem sie aufs Gas drückt während ein ICE Agent vor dem Auto steht, sie überfährt ihn nur nicht weil die Räder durchdrehen. Heißt nicht dass sie es verdient hat zu sterben, aber es kann passieren in so einer Situation
Darf es nicht. Erstens stand er nicht vor dem Fahrzeug, sondern schräg daneben, die erste Kugel ging gerade noch s durch die Windschutzscheibe, die beiden folgenden durchs Seitenfenster. Und selbst wenn - ICE hat keinerlei Autorität gegenüber US-Bürgern.
Als die Frau Gas gegeben hat Stand er sehr wohl vor dem Auto. Und ICE hat sehr wohl Autorität gegenüber US Bürgern
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habla2k
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Re: US-Politik

Beitrag von habla2k »

Griese hat geschrieben: 9. Jan 2026, 12:05 Deswegen gibt es in Diktaturen eben auch keine offenen Demonstrationen.
Also in Belarus gab es die sehr wohl und auch sehr groß, aber es half am Ende nix.
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BuIIetRide
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Re: US-Politik

Beitrag von BuIIetRide »

Yojoza hat geschrieben: 9. Jan 2026, 12:32 Als die Frau Gas gegeben hat Stand er sehr wohl vor dem Auto. Und ICE hat sehr wohl Autorität gegenüber US Bürgern
https://www.reddit.com/r/immigration/s/YNfRicywAO
Aber nicht als er abgedrückt hat. Im Moment des Schießens war er in keiner Gefahr.
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Re: US-Politik

Beitrag von Rince81 »

Yojoza hat geschrieben: 9. Jan 2026, 12:32 Als die Frau Gas gegeben hat Stand er sehr wohl vor dem Auto. Und ICE hat sehr wohl Autorität gegenüber US Bürgern
https://www.reddit.com/r/immigration/s/YNfRicywAO
Nö. Nur wenn ein US Bürger sich beispielsweise in einen Arrest einmischt oder einen ICE Beamten angreift. Für nichts dafür gibt es Anzeichen.
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Heretic
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Re: US-Politik

Beitrag von Heretic »

Yojoza hat geschrieben: 9. Jan 2026, 12:32 Als die Frau Gas gegeben hat Stand er sehr wohl vor dem Auto. Und ICE hat sehr wohl Autorität gegenüber US Bürgern
https://www.reddit.com/r/immigration/s/YNfRicywAO
Selbst wenn das der Fall gewesen wäre: Was bringt es dann, die Fahrerin zu erschießen? Dann hätte sie ihn höchtswahrscheinlich mit Karacho über den Haufen gefahren, wie man am weiteren Verlauf ja deutlich erkennen konnte.

Wenn ein Auto auf mich zukommt, versuche ich so schnell wie möglich, mich aus der Gefahrenzone zu entfernen. Da hat man eher nicht die Zeit, noch drei Schüsse abzugeben.
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Re: US-Politik

Beitrag von Rince81 »

BärmitgutemGeschmack hat geschrieben: 9. Jan 2026, 12:03 Trump und Co. tun alles dafür. Lasst die Nachricht "ICE richtet amerikanische Mutter hin" mal noch paar Tage einsickern. Und ich schrieb bewusst 2026 - in den nächsten 356 Tagen wird noch viel passieren.
[...]
@bluttrinker13 Ich gehe einfach davon aus, dass ein Land, in dem jeder zweite bewaffnet ist und das in der Verfassung die Verpflichtung stehen hat, sich Diktatoren vom Hals zu schaffen, genügend Sprengstoff besitzt. In "Apokalypse und Filterkaffee" heute wurde schon die These geäußert, dass die hingerichtete Frau wirklich ein Scheidepunkt sein dürfte - weil für viele plötzlich "das betrifft ja nur andere, nicht mich" ins Wanken geraten könnte. Und ja, an "Civil War" denke ich seit einigen Wochen regelmäßig.
Sorry aber das ist Mumpitz. Allein schon die Idee, dass das "right to bear arms" he was mit der Verhinderung von "Tyrannei" zu tun hatte war ja eigentlich schon immer klar und wer wäre im Ernstfall so Irre, sich mit einer Knarre einer Reaper Drohne zu stellen...
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Andre Peschke
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Re: US-Politik

Beitrag von Andre Peschke »

HevyDevy hat geschrieben: 9. Jan 2026, 11:20 Es wäre doch auch eine Option gewesen auf die Reifen des Autos zu schießen oder einfach Warnschüsse abzugeben.
Tatsächlich ist das Abgeben von Warnschüssen in den USA den Beamten teilweise sogar untersagt (auch hier wieder: keine Ahnung, wie die Bestimmungen bei ICE sind). Und wenn ein Auto auf dich zu fährt ist das Schießen auf die Reifen bei dieser Distanz nicht geeignet, die Gefahr abzuwenden. Also, das sind keine wirklich passenden Alternativen.

Der Kern des ganzen ist und bleibt: Es bestand keine Gefahr für Leib und Leben des Beamten oder Dritter. Er hätte nicht schießen dürfen.
bluttrinker13 hat geschrieben: 9. Jan 2026, 11:26 deren Ausbildung dauert maximal ein paar Monate und letztlich ist da nur entscheidend, dass die das richtige Mindset haben (und das ist gruselig)..
Wurde bei ICE wegen des Einstellungs-Mandats gerade auf sechs Wochen verkürzt.
Yojoza hat geschrieben: 9. Jan 2026, 12:32 Sorry aber 1) stimmt einfach nicht, man sieht ganz klar dass das linke vordere rad durchdreht noch bevor es überhaupt nach rechts ausgerichtet ist, in dem YouTube Video der NYT bei Sekunde 9.
Für vielleicht eine Drittelsekunde, beim Richtungswechsel. Das ist doch kein Beleg dafür, dass die hart Gas gegeben hat und der Agent nur durch das Glück der vereisten Straße nicht ernsthaft in Gefahr gewesen ist. Mal abgesehen davon, dass er das nicht sehen konnte, aus seiner Perspektive also nur relevant ist, mit welcher Geschwindigkeit und in welche Richtung sich das Fahrzeug tatsächlich bewegt. Und auf den Videos ohne Voiceover hört man auch nicht einen Reifen durchdrehen oder sonst irgendein Indiz, dass da jemand auf's Gas tritt.

Und was mir gerade noch aufgefallen ist: Schau dir mal das Video an und drücke in dem Moment auf Stop, wenn du zum ersten Mal sehen kannst, dass sich das Fahrzeug nach dem Wenden in die entgegengesetzte Richtung bewegt. Da hat er bei mir zumindest die Waffe bereits halb aus dem Holster. Das geht schon erstaunlich schnell und ist IMO nicht möglich, wenn nicht der Entschluss zum Schusswaffengebrauch schon gefallen war. Und ein "wenn die jetzt vorwärts fährt, dann..." ist der Situation erstens bereits völlig unangemessen und zweitens bedeutet das, wenn er eine Vorahnung hatte, was als nächstes passieren könnte, dann hätte er sich stattdessen bereits schnell aus der Gefahrenzone entfernen müssen. Ja, theoretisch kann er der Lucky Luke unter den ICE-Agenten sein. Aber ich sehe nichts in dem Video, dass ein "kann schon passieren" hier rechtfertigt.
Carlos
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Re: US-Politik

Beitrag von Carlos »

Yojoza hat geschrieben: 9. Jan 2026, 12:32 Sorry aber 1) stimmt einfach nicht, man sieht ganz klar dass das linke vordere rad durchdreht noch bevor es überhaupt nach rechts ausgerichtet ist, in dem YouTube Video der NYT bei Sekunde 9.
Dass die Agenten Mitschuld sind dass es zu der Situation gekommen ist ist klar, und ja er hätte anders reagieren sollen, aber in so einer Situation zu schießen ist halt einfach nicht so abwegig.
Ne die Menschen meinen schon Mord, wenn davon geredet wird dass die Frau hingerichtet wurde ist damit nicht Totschlag gemeint, was hier passiert ist, sondern Mord, was hier nicht passiert ist.

Rince81 hat geschrieben: 9. Jan 2026, 10:44
Yojoza hat geschrieben: 9. Jan 2026, 10:26 Sorry aber versteh echt nicht wie man hier von Mord reden kann, sie wird erschossen nachdem sie aufs Gas drückt während ein ICE Agent vor dem Auto steht, sie überfährt ihn nur nicht weil die Räder durchdrehen. Heißt nicht dass sie es verdient hat zu sterben, aber es kann passieren in so einer Situation
Darf es nicht. Erstens stand er nicht vor dem Fahrzeug, sondern schräg daneben, die erste Kugel ging gerade noch s durch die Windschutzscheibe, die beiden folgenden durchs Seitenfenster. Und selbst wenn - ICE hat keinerlei Autorität gegenüber US-Bürgern.
Als die Frau Gas gegeben hat Stand er sehr wohl vor dem Auto. Und ICE hat sehr wohl Autorität gegenüber US Bürgern
https://www.reddit.com/r/immigration/s/YNfRicywAO
Quelle Reddit ok.
Komisch nur dass der State govenor und der Bürgermeister etwas anders behaupten. Also so juristisch ist das überhaupt nichts klar, vor allem über die Einsätze generell.

https://www.bbc.com/news/articles/c0jvnl4j1n4o
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bluttrinker13
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Re: US-Politik

Beitrag von bluttrinker13 »

Heretic hat geschrieben: 9. Jan 2026, 12:54
Wenn ein Auto auf mich zukommt, versuche ich so schnell wie möglich, mich aus der Gefahrenzone zu entfernen. Da hat man eher nicht die Zeit, noch drei Schüsse abzugeben.
Sich überhaupt vor das Auto zu stellen ist schon der erste Idioten-Fehler, null Beachtung von Eigensicherung und ein klares Zeichen von Inkompetenz.
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kami
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Re: US-Politik

Beitrag von kami »

bluttrinker13 hat geschrieben: 9. Jan 2026, 11:58
Carlos hat geschrieben: 9. Jan 2026, 11:51
BärmitgutemGeschmack hat geschrieben: 9. Jan 2026, 11:46 Nach gestern bin ich überzeugt davon, dass die USA noch dieses Jahr in den Bürgerkrieg schlittern.
Das setzt voraus dass es Gegenwehr gibt. Davon bin ich mittlerweile nicht mal mehr überzeugt
Unwahrscheinlich @Bär, denn Bürgerkrieg bedeutet ja wirklich Krieg. Also nicht Demonstrationen oder Aufstände die aus dem Ruder laufen und niedergeschlagen werden, sondern wirklich auch neue politische Machtblöcke die sich organisieren und bewaffnen. So wie in bspw. "Civil War" letztens. Oder wie in Syrien, wo es organisierte bewaffnete Gruppen gab, die quasi kleine Militärs darstellten aber auch ne politische Komponente hatten.

Sowas sehe ich in den USA nicht mal im Ansatz, oder hast du da konkrete Vermutungen @BärmitgutemGeschmack von wem das ausgehen sollte?
Ich könnte mir eventuell vorstellen, dass nach noch mehr derartiger Vorfälle große Städte es nicht mehr einfach hinnehmen werden, wenn ICE oder die Nationalgarde einmarschiert, richterliche Verbote dieser Maßnahmen erwirken und dann vielleicht die Polizei und andere Kräfte heran ziehen, um diese Verbote durchzusetzen, was dann von Bundesseite mit Eskalation erwidert wird. So schnell, wie die Situation in den Staaten gerade entartet, halte ich nichts mehr für unmöglich, außer, dass Trump freiwillig Kompromisse eingeht.
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Re: US-Politik

Beitrag von Voigt »

Wegen Repressionen in autoritären Staaten, ich glaube ein Punkt da ist, ist das eigene Militär bereit auf die eigene Bevölkerung zu schießen.
Siehe 1953 in der DDR und 1968 in Prag wo die Sowjrts geholt wurden, um die Aufstände niederzuschlagen.
Als meine Mutter '89 auf die Straße ging, war die Hoffnung, dass ja Sowjet nicht intervenieren und dass DDR Soldaten und VoPo nicht schießen. Aber durch die Infos zum Platz des Himmlichen Frieden im Juni 1989 war gleichzeitig auch sehr große Angst, dass was ähnliches auch in der DDR passiert und man von eigenen Soldaten zerschossen wird.
Als das nicht in Leipzig passierte, war den Leuten klar, dass die sicher waren, und viel mehr Proteste kamen auf.

In USA zeigt sich, dass ICE grundsätzlich bereit ist zu schießen, aber ob auf Befehl in Menschenmassen rein mit scharfee Munition ist noch offen.

Wegen Bürgerkrieg, das sehe ich auch nur falls sich Militär spaltet durch irgendein Ereignis, durch "noch schlimmeren" illegalen Befehl. Eveeentuell Grönland Anmexion und dadurch Spaltung der NATO, und dann irgendwas zwischen Nato-treuen und Trump-treuen Generälen. Halte ich aber für unwahrscheinlich, dafür ist zuviel Zurückhaltung, sich ja nicht politisch zu äußern.
Am ehsten falls Grönland passiert, und zusätzlich noch eine Wahl nicht anerkannt wird, sei es Midterms oder Präsidentenwahl. Aber auch da beileibe nich garantiert.

Edit: Oder kombiniert Szenario von kami, dass staatliche Nationaogarde Befehle von Trump verweigert und stattdessen deren Governeur befolgt.
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Re: US-Politik

Beitrag von habla2k »

Voigt hat geschrieben: 9. Jan 2026, 13:52 Edit: Oder kombiniert Szenario von kami, dass staatliche Nationaogarde Befehle von Trump verweigert und stattdessen deren Governeur befolgt.
Ich hatte das eher so gelesen, dass irgendwann Armee (Trump) auf Polizei (Bundesstaat bzw. Stadt) trifft und man nicht weiß wie das dann eskaliert.
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