Jon Zen
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Wait, what? In-Ears haben besseren Klang als Over-Ears? Das höre ich jetzt wirklich zum ersten Mal. Das deckt sich weder mit meinen Erfahrungen noch allem, was man bisher darüber sonstwo mitbekommen hat. Von spezfisichen Präferenzen abgesehen: Selbst bei teuren In-Ears bekommst du nur guten, halbwegs ausgewogenen Klang, wenn der Sitz perfekt ist. Hast du was belegbares an der Hand oder einen ausführlichen Artikel oder ein Video dazu?
Ansonsten würde ich sagen, dass das mit den Over-Ears sicher nicht nur ein Hype war. Klar gibts da unendlich viel Hype-Kram in betstimmten Segmenten, aber gute In-Ears waren, die längste Zeit überhaupt nicht für kleines Geld verfügbar.
Kabellos sicher, aber normales Bluetooh? Never. Bei In-Ear-Monitoring für Musiker läuft das ja auch nicht über Bluetooth. Das wäre vollkommender Wahnsinn. Fast alle kabellosen Headsets zum Zocken nutzen einen eigenen Dongle für den Funk, weil Bluetooth für latenzfreies Audio nichts taugt. Bei Gaming-Headsets ist Bluetooth allenfalls alternativ verfügbar, wenns nicht eh Schrott ist. Aber will man eigentlich nicht. Und über den Standard-Bluetooth hast du immer spürbare Latenz.
Und das mit der Ortungs mag ja vielelicht sogar sein. Aber jeder kann ja sehen, wie absurd das Marketing bei Gaming-Peripherie bei allen anderen Produkten ist: Mäuse, Tastaturen, Gamingstühle usw. Wirkt auf mich eher so, als Gaming-In-Ears der nächste Hype ohne echtes Fundament sind.
Beim Kopfhörern für's Gaming kommt es nicht auf den besten Klang unter Studiobedingungen an, sondern in der Praxis. Klar, gehen wuchtige Strategiespiele mit orchestralem Sound eher in die Richtung Heimkino/Studio (mMn am besten mit einer Soundanlage spielbar), aber sobald es um präzisen Sound zur Orientierung und Unterscheidung von Tönen geht, sind In-Ears dominant. Aber auch unter den anderen Umständen, muss man viel mehr Geld ausgeben für gleichgute Over-Ears. Dachte bei den Musikhörern ist das Common Knowledge, siehe auch @Guthwulf s Beiträge.
Aber ich beziehe mich nicht auf In-Ears, die mehrere Hundert Euro kosten, sondern welche für den Standard-Gamer.
Wenn man auf Liquipedia auf die Seite der E-Sportler geht (quasi egal welches Spiel), sieht man immer ein zweites Kabel, was auf die In-Ears unter den Sponsoreship-Over-Ears hinweist:
Beispiele: https://liquipedia.net/counterstrike/File:Donk_at_BLAST_Open_Spring_2026.jpg
File:Curexi at PNC 22.png - Liquipedia PUBG Wiki
Von "Hype" zu sprechen ist vollkommen falsch, weil die meisten Leute, die sich wenig damit beschäftigen Over-Ears tragen. In-Ears werden unauffällig von den Profis verwendet, während sie Werbung für Over-Ears machen.
Klar, kann der Effekt bei mir persönlich größer sein, weil ich noch eine Sound BlasterX AE-5 verwende (und die SBX Profile pro Spiel verwende), anderseits könnte ich ohne nicht die Beyerdynamic MMX 300 hoch Ohm Variante nutzen.
Bluetooth/Wireless Headsets (wie das HyperX Cloud III S Wireless Gaming Headset, die haben, soweit ich weiß, meist beides integriert, sorry falls das ungenau war, habe keins) war eine Abbiegung in Richtung, was Spieler in der Realität wollen. Es geben immer mehr ein paar Prozent Soundqualität ab, zugunsten des Komforts sich nebenbei im Haus zu bewegen.
Latenz ist kein Problem, siehe auch aktuelle Bluetooth/Wireless Mäuse wie die Razer Viper Ultimate.
Razer gibt die Verzögerung seines neuesten kabellosen Headsets mit 10ms an, während sie der Konkurrenz 25-40ms attestiert.
Edit: Es kann sein, dass theoretisch die professionellen Spieler keine (meist verhältnismäßig günstigen) In-Ears nutzen würden, müssten sie nicht Noise-Canceling Over-Ears tragen. Aber das ist, soweit ich das sehe, nur eine Mutmaßung. Wären (teure) Over-Ears viel besser, würden andere Lösungen gefunden werden.
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