Also, dass der prozentuale peak relativ früh erreicht wird ist mir klar, aber die Behauptung war ja, dass man "VIEL" weniger Angaben zahlen würde, dabei zeigen alle mir bekannten Graphen, dass der Peak nur ein paar Prozent über dem Spitzensteuersatz liegen (IIRC knapp unter 50%) und sich dann diesem dann ganz, ganz langsam von oben annähern.Voigt hat geschrieben: ↑11. Feb 2026, 20:23 Aufgrund von Spitzensteuersarz und Beitragsbemessungsgrenze sinkt dein gesamt Abgabensatz nach einem gewissen Einkommen wieder.
Aber natürlich nur der prozentualle Satz an deinem Einkommen, zahlst irgendwann quasi auf gesamtes Einkommen den Spitzensteuersatz, da bei 10 Millionen die ersten 100k kaum was ausmachen.
Das ist das Steuersystem systematische.
Sprich anteilig steigen die Abgaben irgendwo zwischen 50k und 100k in die Nähe der 50% Marke und bleiben dann da.
Dass wirklich reiche Leute, die ihr Geld über Zinsen, Dividenden, Aktienverkäufe und andere investments verdienen weniger Angaben zahlen stimmt natürlich - daran hatte ich nicht gedacht.Voigt hat geschrieben: ↑11. Feb 2026, 20:23 On top kommt halt noch hinzu das bei der richtigen Spitzenverdienern das reine Einkommensteuerpflichte Gehalt immer weniger ausmacht und das meiste dann über Kapitalertratssteuerpflichtige Aktien und Optionen als Kompensationen reinkommt, wo der Satz ja um einiges niedriger ist. Auch dadurch kann die Abgabenlast bezüglich erhaltener Kompensation nach unten gehen.
Was Aktienpakete und ähnliches angeht sind das aber meines Wissens geldwerte Vorteile, die ganz normal mit dem Einkommensteuersatz besteuert werden (da kenn ich mich aber nicht aus)