Das Versagen des Spielejournalismus an einem konkreten historischen Beispiel aufarbeiten
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- bluttrinker13
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Re: Das Versagen des Spielejournalismus an einem konkreten historischen Beispiel aufarbeiten
Wie das?Elb356 hat geschrieben: 16. Mär 2026, 15:30 Bei Videospielen ist es aber besonders tragisch, weil das eigentliche Alleinstellungsmerkmal der Interaktivität damit korrumpiert wird.
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BärmitgutemGeschmack
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Re: Das Versagen des Spielejournalismus an einem konkreten historischen Beispiel aufarbeiten
Merkst Du eigentlich, dass Du wirklich ALLE Argumente, warum Mikrotransaktionen auch positive Aspekte haben können, einfach ignorierst?Elb356 hat geschrieben: 16. Mär 2026, 15:30Doch, das erwarte ich. In anderen Medien gibt es bei so etwas viel mehr Gegenwehr - vor allem auf einer fundamentalen Mediumsebene und nicht auf einer "sind die Preise fair"-Ebene.
Bei Videospielen ist es aber besonders tragisch, weil das eigentliche Alleinstellungsmerkmal der Interaktivität damit korrumpiert wird.
Es ist am ehesten noch vergleichbar mit KI, bei der auf einer grundlegenden Ebene das angegriffen wird, was Kunst und Kultur ausmacht
Microtransaktionen machen einen derart großen Teil von Videospielen aus (wirtschaftlich gesehen sogar den größten je nach Statistik), dass Spieler es als einen integralen Bestandteil des Mediums begreifen und sich sogar damit identifizieren, was ich für einen Fehler halte.
Re: Das Versagen des Spielejournalismus an einem konkreten historischen Beispiel aufarbeiten
Wirkt auf mich inzwischen eher wie Trolling und / oder ... wie @bluttrinker13 schon sagte ... wie Ragebait. Don't feed the trolls!BärmitgutemGeschmack hat geschrieben: 16. Mär 2026, 16:36Merkst Du eigentlich, dass Du wirklich ALLE Argumente, warum Mikrotransaktionen auch positive Aspekte haben können, einfach ignorierst?
guthwulf04 (Steam) Guthwulf06 (XBox/Microsoft)
Re: Das Versagen des Spielejournalismus an einem konkreten historischen Beispiel aufarbeiten
Was unterscheidet Videospiele vom Film oder der Musik? Das interaktive Element.
Dieses Element wird bei MTX nun hergenommen und dem kommerziellen Zweck untergeordnet. Oft findet sogar eine Vermischung statt, indem man nicht direkt bezahlt, sondern ingame-Währungen kauft oder es keinen gesonderten Menü-Bereich für MTX gibt.
Anders als beispielweise der Preis, den man im Geschäft für eine pysische Version zahlt, sind MTX fester Bestandteil des Spiels. Eine physische Disc, die man geschenkt bekommt oder klaut, verändert nicht die Inhalte des Spiels. Das ist bei MTX anders.
MTX sind nie nur optional. Jede Option in einem Videospiels ist ein fester Bestandteil des Werks. Eine Option nicht auszuwählen ist genauso Teil der Spielerfahrung, wie die bewusste Auswahl einer Option. Das ist je nach Spiel unterschiedlich offensichtlich und manchmal merkt man es gar nicht.
Bei MTX kommt noch hinzu, dass diese manipulativ sind und alle Mechaniken im Spiel darauf hin designed wurden. Man nutzt jeden psychologischen Trick aus.
Deswegen ist der Begriff des "Free2Play" mehr als fragwürdig, da es außer ein paar Ausnahmen keine "kostenlosen" Spiele gibt. Es gibt einen Geldbetrag, den jeder Spieler im Durchschnitt einbringen muss, ansonsten geht die Rechnung der Betreiber nicht auf. Und das gelingt am effektivsten durch Manipulation.
Re: Das Versagen des Spielejournalismus an einem konkreten historischen Beispiel aufarbeiten
Geht's noch? Nur weil du mit einer anderen Sichtweise nicht klar kommst, musst du anderen Leiten nicht solche Dinge an den Kopf werfen. Hier scheinen einige tatsächlich persönlich gekränkt zu sein, weil sie sich so stark mit Microtransaktionen identifizieren. Ehrlich gesagt ist das ziemlich traurig.Guthwulf hat geschrieben: 16. Mär 2026, 16:44Wirkt auf mich inzwischen eher wie Trolling und / oder ... wie @bluttrinker13 schon sagte ... wie Ragebait. Don't feed the trolls!BärmitgutemGeschmack hat geschrieben: 16. Mär 2026, 16:36Merkst Du eigentlich, dass Du wirklich ALLE Argumente, warum Mikrotransaktionen auch positive Aspekte haben können, einfach ignorierst?![]()
Zuletzt geändert von Elb356 am 16. Mär 2026, 17:14, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Das Versagen des Spielejournalismus an einem konkreten historischen Beispiel aufarbeiten
Ich bin hier auf ziemlich viel eingegangen. Wenn du das ignorieren willst, ist das dein persönliches Problem.BärmitgutemGeschmack hat geschrieben: 16. Mär 2026, 16:36Merkst Du eigentlich, dass Du wirklich ALLE Argumente, warum Mikrotransaktionen auch positive Aspekte haben können, einfach ignorierst?Elb356 hat geschrieben: 16. Mär 2026, 15:30Doch, das erwarte ich. In anderen Medien gibt es bei so etwas viel mehr Gegenwehr - vor allem auf einer fundamentalen Mediumsebene und nicht auf einer "sind die Preise fair"-Ebene.
Bei Videospielen ist es aber besonders tragisch, weil das eigentliche Alleinstellungsmerkmal der Interaktivität damit korrumpiert wird.
Es ist am ehesten noch vergleichbar mit KI, bei der auf einer grundlegenden Ebene das angegriffen wird, was Kunst und Kultur ausmacht
Microtransaktionen machen einen derart großen Teil von Videospielen aus (wirtschaftlich gesehen sogar den größten je nach Statistik), dass Spieler es als einen integralen Bestandteil des Mediums begreifen und sich sogar damit identifizieren, was ich für einen Fehler halte.![]()
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BärmitgutemGeschmack
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Re: Das Versagen des Spielejournalismus an einem konkreten historischen Beispiel aufarbeiten
Hm. Deine Gegenargumente zu "Quersubventionierung", "Zugang für Spieler:innen, die nicht 60 Euro oder noch mehr für Spiele ausgeben können" und "Path of Exile ist ein sehr gutes Spiel" müssen mir irgendwie durchgerutscht sein. Sicher mein Fehler.Elb356 hat geschrieben: 16. Mär 2026, 16:58Ich bin hier auf ziemlich viel eingegangen. Wenn du das ignorieren willst, ist das dein persönliches Problem.BärmitgutemGeschmack hat geschrieben: 16. Mär 2026, 16:36Merkst Du eigentlich, dass Du wirklich ALLE Argumente, warum Mikrotransaktionen auch positive Aspekte haben können, einfach ignorierst?Elb356 hat geschrieben: 16. Mär 2026, 15:30
Doch, das erwarte ich. In anderen Medien gibt es bei so etwas viel mehr Gegenwehr - vor allem auf einer fundamentalen Mediumsebene und nicht auf einer "sind die Preise fair"-Ebene.
Bei Videospielen ist es aber besonders tragisch, weil das eigentliche Alleinstellungsmerkmal der Interaktivität damit korrumpiert wird.
Es ist am ehesten noch vergleichbar mit KI, bei der auf einer grundlegenden Ebene das angegriffen wird, was Kunst und Kultur ausmacht
Microtransaktionen machen einen derart großen Teil von Videospielen aus (wirtschaftlich gesehen sogar den größten je nach Statistik), dass Spieler es als einen integralen Bestandteil des Mediums begreifen und sich sogar damit identifizieren, was ich für einen Fehler halte.![]()
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BärmitgutemGeschmack
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Re: Das Versagen des Spielejournalismus an einem konkreten historischen Beispiel aufarbeiten
Und andere würden vermutlich sagen, Du scheinst persönlich gekränkt zu sein, weil Du Widerspruch nicht erträgst.Elb356 hat geschrieben: 16. Mär 2026, 16:56Geht's noch? Nur weil du mit einer anderen Sichtweise nicht klar kommst, musst du anderen Leiten nicht solche Dinge an den Kopf werfen. Hier scheinen einige tatsächlich persönlich gekränkt zu sein, weil sie sich so stark mit Microtransaktionen identifizieren. Ehrlich gesagt ist das ziemlich traurig.Guthwulf hat geschrieben: 16. Mär 2026, 16:44Wirkt auf mich inzwischen eher wie Trolling und / oder ... wie @bluttrinker13 schon sagte ... wie Ragebait. Don't feed the trolls!BärmitgutemGeschmack hat geschrieben: 16. Mär 2026, 16:36Merkst Du eigentlich, dass Du wirklich ALLE Argumente, warum Mikrotransaktionen auch positive Aspekte haben können, einfach ignorierst?![]()
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Ernsthaft. Die Absolutheit, mit der Du einige Dinge, zu denen man unterschiedlicher Auffassung sein kann, einfach mal als gegeben festsetzt und dann Erwartungen an "alle Spieler" formulierst, macht es echt schwierig, eine konstruktive Diskussion mit Dir zu führen.
Re: Das Versagen des Spielejournalismus an einem konkreten historischen Beispiel aufarbeiten
Wäre ich drauf eingegangen, wenn du freundlich gefragt hättest. Vielleicht mach ich das auch noch. Ich habe nicht unbegrenzt Zeit auf alles einzugehen (bist du bei mir ja auch nicht).BärmitgutemGeschmack hat geschrieben: 16. Mär 2026, 17:10Hm. Deine Gegenargumente zu "Quersubventionierung", "Zugang für Spieler:innen, die nicht 60 Euro oder noch mehr für Spiele ausgeben können" und "Path of Exile ist ein sehr gutes Spiel" müssen mir irgendwie durchgerutscht sein. Sicher mein Fehler.Elb356 hat geschrieben: 16. Mär 2026, 16:58Ich bin hier auf ziemlich viel eingegangen. Wenn du das ignorieren willst, ist das dein persönliches Problem.BärmitgutemGeschmack hat geschrieben: 16. Mär 2026, 16:36
Merkst Du eigentlich, dass Du wirklich ALLE Argumente, warum Mikrotransaktionen auch positive Aspekte haben können, einfach ignorierst?![]()
Der Diskussionskultur hier würde weniger von diesen persönlichen Vorwürfen sicher gut tun. Wie gesagt, das fiel mir schon bei der Diskussion rund um Anno auf.
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BärmitgutemGeschmack
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Re: Das Versagen des Spielejournalismus an einem konkreten historischen Beispiel aufarbeiten
Okay. Du beschimpfst einfach mal generell wiederholt Spieler:innen und Spielepresse, gehst aber umgekehrt auf Argumente nur ein, wenn sie freundlich vorgetragen werden. Und hast zwar ziemlich viel Zeit, hier immer wieder zornige Pamphlete zu schreiben, aber nicht, um auf Argumente einzugehen.Elb356 hat geschrieben: 16. Mär 2026, 17:19Wäre ich drauf eingegangen, wenn du freundlich gefragt hättest. Vielleicht mach ich das auch noch. Ich habe nicht unbegrenzt Zeit auf alles einzugehen (bist du bei mir ja auch nicht).BärmitgutemGeschmack hat geschrieben: 16. Mär 2026, 17:10Hm. Deine Gegenargumente zu "Quersubventionierung", "Zugang für Spieler:innen, die nicht 60 Euro oder noch mehr für Spiele ausgeben können" und "Path of Exile ist ein sehr gutes Spiel" müssen mir irgendwie durchgerutscht sein. Sicher mein Fehler.Elb356 hat geschrieben: 16. Mär 2026, 16:58
Ich bin hier auf ziemlich viel eingegangen. Wenn du das ignorieren willst, ist das dein persönliches Problem.
Der Diskussionskultur hier würde weniger von diesen persönlichen Vorwürfen sicher gut tun. Wie gesagt, das fiel mir schon bei der Diskussion rund um Anno auf.
Ich unterstell Dir nicht, ein Troll zu sein - dafür bist Du schon zu lang im Forum, ja auch in anderen Threads unterwegs. Aber Du scheinst Dich hier in irgendwas verrannt zu haben. Weshalb ich an der Stelle den Austausch jetzt für mich beende.
Re: Das Versagen des Spielejournalismus an einem konkreten historischen Beispiel aufarbeiten
Gibt es bei anderen Medien so viel Gegenwehr wie du behauptest?Elb356 hat geschrieben: 16. Mär 2026, 15:30Doch, das erwarte ich. In anderen Medien gibt es bei so etwas viel mehr Gegenwehr - vor allem auf einer fundamentalen Mediumsebene und nicht auf einer "sind die Preise fair"-Ebene.
Bei Videospielen ist es aber besonders tragisch, weil das eigentliche Alleinstellungsmerkmal der Interaktivität damit korrumpiert wird.
Es ist am ehesten noch vergleichbar mit KI, bei der auf einer grundlegenden Ebene das angegriffen wird, was Kunst und Kultur ausmacht
Microtransaktionen machen einen derart großen Teil von Videospielen aus (wirtschaftlich gesehen sogar den größten je nach Statistik), dass Spieler es als einen integralen Bestandteil des Mediums begreifen und sich sogar damit identifizieren, was ich für einen Fehler halte.
Lassen wir das Thema KI weg, da es beim Gaming, Film, Musik und Kunst heftige Gegenwehr gibt. Schauen wir an ob es bei anderen Medien mehr Gegenwehr gibt?
Gibt es bei der Musik Gegenwehr gegen Spotify und sein Algorithmus? Nein! Vielleicht kritische Stimmen, aber die meisten Musiker haben sich angepasst: Songs werden immer Freitags veröffentlicht für die neue Playlist, kurze Songs, nur Singles, Catchy und schnell zum Refrain.
Sowas wie Bohemian Rhapsody von Queen gibt es kaum noch. Wo ist die große Gegenwehr der Musikindustrie von der hier sprichst?
Gibt es Gegenwehr in der Filmindustrie? Nein! 3D, unnötige Überlänge von Filmen damit das Kinoticket extra kostet, Produktplatzierungen in Filmen, unnötige Sequels, etc. etc. Bei Serien ist es genauso.
Es wird alles gemacht um vom Kunden auch noch das letzte Cent rauszudrücken. Wo ist die große Gegenwehr der Filmindustrie von der hier sprichst?
Kannst du Beispiele nennen für diese Gegenwehr? Ich meine damit nicht Gegenwehr gegen den Verlust des Jobs, wie es bei KI der Fall wäre, sondern Gegenwehr gegen höhere Einnahmen. Etwas was der Industrie mehr Geld verschaffen könnte.
Edit: ergänzend auch hier: Gegenwehr der Literatur gegen diese Überflutung an Krimisserien, Sachbücher über persönliche Entwicklung, Fantasy-Romance?
Gibt es hier Gegenwehr in der Literaturbranche? Weigert sich eine Frankfurter und Leipziger Buchmesse solche Bücher auszustellen, da man nicht den 1000sten Ostfrieslandkrimi braucht?
Es kommt mir so vor, als ob viele Autoren und Verlage gar nicht mehr Bücher schreiben aus Liebe zur Literatur wie Kafka, sondern mehr um mehr Geld damit zu verdienen.
Zuletzt geändert von tanair am 16. Mär 2026, 17:47, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Das Versagen des Spielejournalismus an einem konkreten historischen Beispiel aufarbeiten
Nein, mir geht es um die Sache. Ich habe hier niemanden persönlich angegriffen und sachlich argumentiert. Ich habe nichts als "gegeben festgesetzt" und niemandem seinen Standpunkt oder Meinung abgesprochen.BärmitgutemGeschmack hat geschrieben: 16. Mär 2026, 17:17Und andere würden vermutlich sagen, Du scheinst persönlich gekränkt zu sein, weil Du Widerspruch nicht erträgst.Elb356 hat geschrieben: 16. Mär 2026, 16:56Geht's noch? Nur weil du mit einer anderen Sichtweise nicht klar kommst, musst du anderen Leiten nicht solche Dinge an den Kopf werfen. Hier scheinen einige tatsächlich persönlich gekränkt zu sein, weil sie sich so stark mit Microtransaktionen identifizieren. Ehrlich gesagt ist das ziemlich traurig.Guthwulf hat geschrieben: 16. Mär 2026, 16:44
Wirkt auf mich inzwischen eher wie Trolling und / oder ... wie @bluttrinker13 schon sagte ... wie Ragebait. Don't feed the trolls!![]()
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Ernsthaft. Die Absolutheit, mit der Du einige Dinge, zu denen man unterschiedlicher Auffassung sein kann, einfach mal als gegeben festsetzt und dann Erwartungen an "alle Spieler" formulierst, macht es echt schwierig, eine konstruktive Diskussion mit Dir zu führen.
Du bist ziemlich absolut in deiner Meinung, dass meine Meinung falsch sei. Merkste selber oder?
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Re: Das Versagen des Spielejournalismus an einem konkreten historischen Beispiel aufarbeiten
Das ist richtig. Dein Vortrag ist aber ebenfalls zu absolut und polemisch und damit einer sachlichen Diskussion ebenso abträglich. Bitte bemüht euch hier alle um eine sachliche Diskussion, sonst mach ich den Thread einfach zu.Elb356 hat geschrieben: 16. Mär 2026, 17:19 Der Diskussionskultur hier würde weniger von diesen persönlichen Vorwürfen sicher gut tun. Wie gesagt, das fiel mir schon bei der Diskussion rund um Anno auf.
Re: Das Versagen des Spielejournalismus an einem konkreten historischen Beispiel aufarbeiten
Auf so welche Vorwürfe unterhalb der Gürtellinie habe ich keine Lust. Andere hier im Form bleiben auf einer sachlichen Ebene, auch wenn sie eine andere Meinung haben. So macht eine Diskussion keinen Sinn. Such dir einen anderen Gesprächspartner. Ich würde dich bitte mich nicht mehr zu zitieren. Danke.BärmitgutemGeschmack hat geschrieben: 16. Mär 2026, 17:23Okay. Du beschimpfst einfach mal generell wiederholt Spieler:innen und Spielepresse, gehst aber umgekehrt auf Argumente nur ein, wenn sie freundlich vorgetragen werden. Und hast zwar ziemlich viel Zeit, hier immer wieder zornige Pamphlete zu schreiben, aber nicht, um auf Argumente einzugehen.Elb356 hat geschrieben: 16. Mär 2026, 17:19Wäre ich drauf eingegangen, wenn du freundlich gefragt hättest. Vielleicht mach ich das auch noch. Ich habe nicht unbegrenzt Zeit auf alles einzugehen (bist du bei mir ja auch nicht).BärmitgutemGeschmack hat geschrieben: 16. Mär 2026, 17:10
Hm. Deine Gegenargumente zu "Quersubventionierung", "Zugang für Spieler:innen, die nicht 60 Euro oder noch mehr für Spiele ausgeben können" und "Path of Exile ist ein sehr gutes Spiel" müssen mir irgendwie durchgerutscht sein. Sicher mein Fehler.
Der Diskussionskultur hier würde weniger von diesen persönlichen Vorwürfen sicher gut tun. Wie gesagt, das fiel mir schon bei der Diskussion rund um Anno auf.
Ich unterstell Dir nicht, ein Troll zu sein - dafür bist Du schon zu lang im Forum, ja auch in anderen Threads unterwegs. Aber Du scheinst Dich hier in irgendwas verrannt zu haben. Weshalb ich an der Stelle den Austausch jetzt für mich beende.
Re: Das Versagen des Spielejournalismus an einem konkreten historischen Beispiel aufarbeiten
Wenn du den Threadverlauf verfolgst, bin ich die ganze Zeit sachlich gebelieben und habe nur persönlich auf die persönlichen Vorwürfe reagiert. Wie gesagt, ich ziehe mich aus der Diskussion jetzt zurück, die leider in diese Richtung abgedriftet ist.Andre Peschke hat geschrieben: 16. Mär 2026, 17:28Das ist richtig. Dein Vortrag ist aber ebenfalls zu absolut und polemisch und damit einer sachlichen Diskussion ebenso abträglich. Bitte bemüht euch hier alle um eine sachliche Diskussion, sonst mach ich den Thread einfach zu.Elb356 hat geschrieben: 16. Mär 2026, 17:19 Der Diskussionskultur hier würde weniger von diesen persönlichen Vorwürfen sicher gut tun. Wie gesagt, das fiel mir schon bei der Diskussion rund um Anno auf.
Re: Das Versagen des Spielejournalismus an einem konkreten historischen Beispiel aufarbeiten
Sicherlich trifft viel von dem, was du schreibst, auf viele Spiele zu. Aber z. B. an kosmetischen Bezahlitems kann ich nichts Verwerfliches entdecken. Die ändern am Gameplay rein gar nichts. Ich kann sie aus verschiedenen Gründen erwerben, aber es existiert kein zwingender Kaufgrund. Also sind sie sehr wohl optional.Elb356 hat geschrieben: 16. Mär 2026, 16:53 Was unterscheidet Videospiele vom Film oder der Musik? Das interaktive Element.
Dieses Element wird bei MTX nun hergenommen und dem kommerziellen Zweck untergeordnet. Oft findet sogar eine Vermischung statt, indem man nicht direkt bezahlt, sondern ingame-Währungen kauft oder es keinen gesonderten Menü-Bereich für MTX gibt.
Anders als beispielweise der Preis, den man im Geschäft für eine pysische Version zahlt, sind MTX fester Bestandteil des Spiels. Eine physische Disc, die man geschenkt bekommt oder klaut, verändert nicht die Inhalte des Spiels. Das ist bei MTX anders.
MTX sind nie nur optional. Jede Option in einem Videospiels ist ein fester Bestandteil des Werks. Eine Option nicht auszuwählen ist genauso Teil der Spielerfahrung, wie die bewusste Auswahl einer Option. Das ist je nach Spiel unterschiedlich offensichtlich und manchmal merkt man es gar nicht.
Bei MTX kommt noch hinzu, dass diese manipulativ sind und alle Mechaniken im Spiel darauf hin designed wurden. Man nutzt jeden psychologischen Trick aus.
Deswegen ist der Begriff des "Free2Play" mehr als fragwürdig, da es außer ein paar Ausnahmen keine "kostenlosen" Spiele gibt. Es gibt einen Geldbetrag, den jeder Spieler im Durchschnitt einbringen muss, ansonsten geht die Rechnung der Betreiber nicht auf. Und das gelingt am effektivsten durch Manipulation.
Re: Das Versagen des Spielejournalismus an einem konkreten historischen Beispiel aufarbeiten
Danke für den Kommentar. Ich werde die Tage darauf antworten (falls du dich wundern solltest warum ich nicht sofort antworte.tanair hat geschrieben: 16. Mär 2026, 17:26Gibt es bei anderen Medien so viel Gegenwehr wie du behauptest?Elb356 hat geschrieben: 16. Mär 2026, 15:30Doch, das erwarte ich. In anderen Medien gibt es bei so etwas viel mehr Gegenwehr - vor allem auf einer fundamentalen Mediumsebene und nicht auf einer "sind die Preise fair"-Ebene.
Bei Videospielen ist es aber besonders tragisch, weil das eigentliche Alleinstellungsmerkmal der Interaktivität damit korrumpiert wird.
Es ist am ehesten noch vergleichbar mit KI, bei der auf einer grundlegenden Ebene das angegriffen wird, was Kunst und Kultur ausmacht
Microtransaktionen machen einen derart großen Teil von Videospielen aus (wirtschaftlich gesehen sogar den größten je nach Statistik), dass Spieler es als einen integralen Bestandteil des Mediums begreifen und sich sogar damit identifizieren, was ich für einen Fehler halte.
Lassen wir das Thema KI weg, da es beim Gaming, Film, Musik und Kunst heftige Gegenwehr gibt. Schauen wir an ob es bei anderen Medien mehr Gegenwehr gibt?
Gibt es bei der Musik Gegenwehr gegen Spotify und sein Algorithmus? Nein! Vielleicht kritische Stimmen, aber die meisten Musiker haben sich angepasst: Songs werden immer Freitags veröffentlicht für die neue Playlist, kurze Songs, nur Singles, Catchy und schnell zum Refrain.
Sowas wie Bohemian Rhapsody von Queen gibt es kaum noch. Wo ist die große Gegenwehr der Musikindustrie von der hier sprichst?
Gibt es Gegenwehr in der Filmindustrie? Nein! 3D, unnötige Überlänge von Filmen damit das Kinoticket extra kostet, Produktplatzierungen in Filmen, unnötige Sequels, etc. etc. Bei Serien ist es genauso.
Es wird alles gemacht um vom Kunden auch noch das letzte Cent rauszudrücken. Wo ist die große Gegenwehr der Filmindustrie von der hier sprichst?
Kannst du Beispiele nennen für diese Gegenwehr? Ich meine damit nicht Gegenwehr gegen den Verlust des Jobs, wie es bei KI der Fall wäre, sondern Gegenwehr gegen höhere Einnahmen. Etwas was der Industrie mehr Geld verschaffen könnte.
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Re: Das Versagen des Spielejournalismus an einem konkreten historischen Beispiel aufarbeiten
Ich habe den Threadverlauf verfolgt und es ist einer guten Diskussion nicht zuträglich, wenn man direkt einen "plakativen Titel" wählt und auch sonst in der Ansprache bereits die Temperatur hochdreht. Das rechtfertigt nicht, wenn das Echo dann seinerseits überschießend ist. Aber du trägst durch deinen Tonfall und deine Bereitschaft auf Argumente einzugehen auch zur Gesprächsatmosphäre bei.Elb356 hat geschrieben: 16. Mär 2026, 17:34 Wenn du den Threadverlauf verfolgst, bin ich die ganze Zeit sachlich gebelieben und habe nur persönlich auf die persönlichen Vorwürfe reagiert.
Re: Das Versagen des Spielejournalismus an einem konkreten historischen Beispiel aufarbeiten
Ich bin eine der Personen die Videospiele als künstlerisch wertvoll betrachtet.Elb356 hat geschrieben: 15. Mär 2026, 17:51 Microtransaktionen halte ich für ein Krebsgeschwür, welches das Medium korrumpiert. Zumindest erwarte ich von jedem, der Videospiele als Kunstform oder als andersweitig kulturell wertvoll betrachtet, eine kategorische Ablehnung von MTX.
Ich mache den MTX-Käufern keinen Vorwurf (zumal diese sehr manipulativ funktionieren), aber das auch noch zu verteidigen um seinen eigenen Konsum zu rechtfertigen, kann ich nicht nachvollziehen. MTX können auch nicht "fair" sein, weil diese keinen Nutzen für das Medium oder den Spieler haben. Alle Mechaniken oder Inhalte sind und waren ohne Bezahlschranke möglich.
Was ist denn z.B. mit Spielen die Dota 2?
Das gibt es jetzt bereits seit über einem Jahrzehnt und es ist kostenlos. Es finanziert sich durch MTX in Form von Hero Skins, Announcern, Couriern, HUD skins etc.
Es gibt Spieler die keinen Cent in das Spiel stecken und es seit Jahren spielen. Es gibt Spieler die kaufen sich mal ein Item um ein Hero-Set zu vervollständigen. Edit: Satz vergessen. Es gibt natürlich auch die die sich Arcana-Skins für 25€ das Stück kaufen.
Die MTX sind alle kosmetischer Natur. Wo ist hier das Problem?