Unter der Lupe: Gamestar.de-Startseite

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zollern
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Unter der Lupe: Gamestar.de-Startseite

Beitrag von zollern »

Was macht man mit zu viel Zeit? Man schaut sich nach Jahren das erste Mal die Gamestar.de-Startseite an und überlegt sich, was das über den Spielejournalismus in Deutschland aussagt. Natürlich. Welche Inhalte werden in welcher Reihenfolge gezeigt? Was für Inhalte gibt es überhaupt? Ich find die zum Teil bemerkenswert(TM), was da vor meinen Augen so angezeigt wurde.

Ein paar Informationen vorab:
  • Ich habe auf meinem Handy geschaut und nur die Startseite, ohne irgendwo zur Seite zu wischen.
  • Ich habe einen Adblocker benutzt, was ggf. dazu führt, dass ich einige Inhalte nicht gesehen habe.
  • Ich war nicht eingeloggt.
  • Ich habe nur ein einziges Mal am 12. Mai die Seite geöffnet, Screenshots gemacht und dann diese Screenshots ausgewertet.
  • Hier geht es nicht ums Bashing der Gamestar. Ich erwarte ähnliche Ergebnisse für alle anderen Online-Spiele-Magazine. Ich habe hier kein Interesse an Flaming am Magazin oder an den Autoren dort. Wir können uns gerne darüber unterhalten, warum gewisse Beobachtungen so sind und dass Clickbait doof ist oder so, aber von Aussagen wie "Erika Musterfrau hat schon immer nur Mist geschrieben" oder dergleichen sollte hier denke ich abgesehen werden.
  • Ich habe in keinen Artikel reingeklickt, sondern nur seinen Anschein auf der Startseite ausgewertet.
Hier die Ergebnisse:
  • Ich habe insgesamt 84 Inhalte gezählt. Als Inhalt bezeichne ich hier im
    Wesentlichen etwas, mit dem ich interagieren kann und das mir etwas vermitteln
    möchte. Ein Artikel ist ebenso ein Inhalt wie Werbung für Gamestar Plus oder
    eine Umfrage. Ein Inhalt kann in mehrere Kategorien in der Auswertung
    auftauchen, ein Video kann bspw. Clickbait sein.
  • Die Spiele mit den meisten Inhalten sind BG3 (8), Clair Obscur (5) und GTA6 (3)
  • 19 Inhalte sind Clickbait, 4 direkte Werbung, 27 sind Listenartikel, 23 nur für Plus-Mitglieder
  • Es gibt 7 Tests und 2(?) Vorschauen
Welches Spiel wann wie auf der Webseite platziert ist. Spiele, die ich als "modern" betrachte, habe ich bepunktet. Die x-Achse zeigt an, um den wievielten Inhalt auf der Webseite es sich handelt. "mult" bedeutet, dass mehrere Spiele in dem Inhalt referenziert werden (bspw. Listenartikel), "unknown" bedeutet, dass anscheinend ein Spiel referenziert wird, ich aber von der Startseite aus nicht erkennen konnte, welches:
games.png
games.png (66.88 KiB) 5419 mal betrachtet
Wie sich entwickelt, welche Inhalte sich wie mit Spielen auseinandersetzen:
game_ratios.png
game_ratios.png (30.03 KiB) 5419 mal betrachtet
Was für unterschiedliche Medien genutzt werden:
media_categories.png
media_categories.png (10.04 KiB) 5419 mal betrachtet
Was ich nicht gedacht hätte:
  • Tests sind selten. Ich vermute mal, dass die Gamestar hier keine Laufkundschaft mehr für kriegt.
  • Es werden nur echt wenige Spiele, und auch nur sehr wenige moderne Spiele, besprochen. Anscheinend ist die Zielgruppe nur an wenigen Spielen/Genres interessiert. Die werden dann aber auch ausführlich und immer wieder bedient.
  • Die Kategorien auf der Webseite sind kreuz und quer. Drei Mal gibt es extra Elemente für Plus-Artikel. Es ist nicht klar, was wann warum wie dort angezeigt wird. Ich hatte da ein konsistenteres Design erwartet.
  • Die Anzahl an Videos war überraschend niedrig.
  • Es geht bei der Gamestar nur zu knapp 60 % um Spiele. Und gerne werden einfach Listenartikel erstellt.
  • Gamestar Talks scheinen eine wichtige Marke zu sein. Hier ist mir ins Auge gesprungen, dass auf allen Thumbnails eine Frau im Vordergrund ist, selbst wenn es ein Spielecharakter ist. Vielleicht ist es Zufall, aber es war für mich augenfällig.
  • Audio spielt eine stark untergeordnete Rolle.
  • Einige Clickbait- und Werbebeschriftungen find ich echt hart. Beispiel: "65-Zoll-4K-Fernseher mit PS5 ksotet gerade weniger als GTA 6 kosten wird!" als Werbung für ein Handyabo. Mit verschwindend kleinem "Anzeige"-Text im Bild.
Was haltet ihr von diesen Ergebnissen? Habt ihr vielleicht noch andere Fragen? Wundert euch irgendwas daran?
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tsch
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Re: Unter der Lupe: Gamestar.de-Startseite

Beitrag von tsch »

Was wundert dich denn hier? Ich verstehe nicht, was das Ergebnis sein soll. Gamestar liefert insbesondere Themen für ihre spezielle Zielgruppe (Kingdom Come, Gothic, Strategie, ... - das eklige Buzzword "Thought Leadership" hier), bzw. Textinhalte womit sie bei SEO erfolgreich sind (Leute lieben es nach "Beste XY" zu suchen, dementsprechend viele Listen). Die legen sich als Unternehmen genau in die Dinge, die bei denen nachweislich funktionieren. "Gut funktionieren" in diesem Fall getrackte Pageviews/Zeit, weil sie damit Werbekunden anlocken können.

Aber das ist doch nicht neu und deswegen sind wir ja z.B. auch hier gelandet? Hat mit der ehrbaren Definition von Journalismus dann vielleicht nichts mehr zu tun, aber so geht es allen Medien. Gamestar ist in dem Bereich nicht mal das schlimmste Unternehmen und die versuchen es zumindest noch mit dem Plus Angebot usw. Ansonsten empfehle ich mal, dass man sich die Entwicklung der Seiten Chip.de und Giga ansieht und worüber die alles so schreiben mittlerweile.

Vielleicht könnte sogar generative KI auf Dauer helfen, dass Websites diese Quatschinhalte nicht mehr auf ihre Seite setzen, weil die dann eh on-the-fly bei Suchanfrage neu generiert werden. Das könnte die Qualität (in einer positiven Auslegung) von so Expertenseiten wieder etwas in die richtige Richtung bringen - neue Erkenntnisse, Meinungen, Einordnungen von echten Personen, usw. Klingt aber auch eher nach "Auf ein Bier" als nach Gamestar mit 50+ Angestellten.
LimboJimbo
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Re: Unter der Lupe: Gamestar.de-Startseite

Beitrag von LimboJimbo »

tsch hat geschrieben: 14. Mai 2025, 13:55 Was wundert dich denn hier? Ich verstehe nicht, was das Ergebnis sein soll.
Man muss ja nun nicht überrascht sein, aber ich finde, man kann doch erstmal würdigen, dass sich hier jemand Mühe gemacht hat, diese Analyse zu machen und mit uns zu teilen. Man kann ja konstruktiv darüber reden, ob man anders hätte vorgehen können usw. (Für eine Inhaltsanalyse gibt es auch Kriterien zur Ziehung einer sinnvollen Stichprobe, ein bestimmter Tag ist da nach normalen Maßstäben nicht ausreichend - aber das wird ja auch klar so benannt - zudem bewerten wir hier keine Seminararbeit, sondern nur einen Post).

Sprich: Auch wenn es kein Hot Take / brandneue Nachricht ist, dass der Spielejournalismus stark reichweitegetrieben ist und diese ökonomische Rahmenbedingung auch Inhalte stark prägt, finde ich es durchaus sinnvoll, mal hinzuschauen, wie genau denn die Inhalte bei z.B. gamestar.de strukturiert sind. An einer umfangreicheren Analyse mit überarbeitetem methodischen Konzept hätte ich z.B. durchaus Interesse.

Also @ zollern: Danke, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, das durchzuführen und aufzubereiten.

An sich hätte ich viele Fragen (habe sowohl einen Bezug zur Medien-/Inhaltsanalyse durch mein Studium, zu empirischer Forschung durch meinen Beruf), aber leider nicht die Zeit, mehr nachzufragen (momentan, in ein paar Tagen vllt.). Finde ich aber schön, dass Du das gemacht hast :)
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tsch
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Re: Unter der Lupe: Gamestar.de-Startseite

Beitrag von tsch »

LimboJimbo hat geschrieben: 14. Mai 2025, 14:16 Man muss ja nun nicht überrascht sein, aber ich finde, man kann doch erstmal würdigen, dass sich hier jemand Mühe gemacht hat, diese Analyse zu machen und mit uns zu teilen. Man kann ja konstruktiv darüber reden, ob man anders hätte vorgehen können usw. (Für eine Inhaltsanalyse gibt es auch Kriterien zur Ziehung einer sinnvollen Stichprobe, ein bestimmter Tag ist da nach normalen Maßstäben nicht ausreichend - aber das wird ja auch klar so benannt - zudem bewerten wir hier keine Seminararbeit, sondern nur einen Post).
Wenn mein Text so rüberkommt, dann entschuldige ich mich :). Das war nicht der Ton, wie ich das in echt ausgesprochen hätte :D. Ich finde das Thema nur selbst super interessant und habe mich probiert reinzudenken, was man daraus jetzt ableiten kann - auch als ernst gemeinte Frage an den Ersteller. Das ist bei Analysen durchaus manchmal der Fall, dass man seine Annahmen nur bestätigt sieht, aber vielleicht stecke ich dafür auch schon zu weit im Thema und hätte mir tiefgreifendere Betrachtungen gewünscht. Wie gesagt, spannend ist diese Entwicklung der Onlinepresse ja ohne Frage.
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Alienloeffel
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Re: Unter der Lupe: Gamestar.de-Startseite

Beitrag von Alienloeffel »

Schön, sowas mal in Diagrammen zu sehen. Mal ganz vom oft fehlenden Bezug zu Spielen zu schweigen, finde ich diese clickbait headlines sowas von abstoßend. Die Website empfinde ich als nicht plus User als völlig unbrauchbar.

Gamestar talk finde ich hingegen meist sehr interessant und auch Couch co-op mit Felix Rick war eine angenehme Überraschung.
LimboJimbo
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Re: Unter der Lupe: Gamestar.de-Startseite

Beitrag von LimboJimbo »

tsch hat geschrieben: 14. Mai 2025, 14:19
LimboJimbo hat geschrieben: 14. Mai 2025, 14:16 Man muss ja nun nicht überrascht sein, aber ich finde, man kann doch erstmal würdigen, dass sich hier jemand Mühe gemacht hat, diese Analyse zu machen und mit uns zu teilen. Man kann ja konstruktiv darüber reden, ob man anders hätte vorgehen können usw. (Für eine Inhaltsanalyse gibt es auch Kriterien zur Ziehung einer sinnvollen Stichprobe, ein bestimmter Tag ist da nach normalen Maßstäben nicht ausreichend - aber das wird ja auch klar so benannt - zudem bewerten wir hier keine Seminararbeit, sondern nur einen Post).
Wenn mein Text so rüberkommt, dann entschuldige ich mich :). Das war nicht der Ton, wie ich das in echt ausgesprochen hätte :D. Ich finde das Thema nur selbst super interessant und habe mich probiert reinzudenken, was man daraus jetzt ableiten kann - auch als ernst gemeinte Frage an den Ersteller. Das ist bei Analysen durchaus manchmal der Fall, dass man seine Annahmen nur bestätigt sieht, aber vielleicht stecke ich dafür auch schon zu weit im Thema und hätte mir tiefgreifendere Betrachtungen gewünscht. Wie gesagt, spannend ist diese Entwicklung der Onlinepresse ja ohne Frage.
Letztlich muss das ja der Threadersteller selbst sagen - auf mich wirkte es ein wenig so, aber in einem schnell geschriebenen Post ist der Ton, den man da rausliest natürlich auch immer vom Leser abhängig ;-)

Die meisten Ableitungen, die mir einfielen, sind erstmal auch nicht neu - aber dennoch interessant zu sehen, wie genau die Verteilung aussieht. Auch tatsächlich die Anordnung der Artikel auf der Startseite ist spannend: Man fängt mit klarerem Spielebezug an, der fasert dann aber aus - weil man die Aufmerksamkeit schon noch über Spiele bindet, dann aber etwas weniger prominent durchaus auch diversifiziert. Vermutlich weil man so Verweildauer und Page Impressions dadurch erhöhen kann, auf andere Themen weiterzuleiten, bzw diese beim Scrollen langsam verstärkt reinzufaden. Da sind ja oft auch Affiliate Links dabei - man traut sich vermutlich (noch) nicht, die so weit oben zu platzieren, aber gut.

Richtig spannend wäre es, mal wirklich langfristige Zeitreihendaten zu haben, als einzelne Messpunkte vielleicht künstliche Wochen aus 2+2+2+1 Tag aus 4 aufeinanderfolgenden Wochen, die dann einen Monat repräsentieren, in wechselnder Zusammenstellung der Montage, Dienstage, Mittwoche, usw).

Ich selbst habe GameStar Plus seit einigen Monaten. Wollte es mal ausprobieren, aber mittlerweile überlege ich jeden Monat, doch zu kündigen. Ich bin bisher dabei geblieben, aus so einer Mischung aus alter Verbundenheit (War seit 12/97 dabei, dann für um die 15 Jahre quasi durchgängig dabei, ab ich glaube irgendwann '98 oder '99 als Abonnent) und der Tatsache, dass ab und zu dann doch mal ein super Report dabei ist.

Vor allem mit Hinblick auf GameStar Tech schwillt mir dann aber manchmal auch der Kamm. Ich verstehe, warum ein (freier) Mitarbeiter wie Sascha Penzhorn das nicht öffentlich aussprechen darf und man hätte den Ton auch etwas mäßigen können, aber in der Sache war seine Kritik ja vollkommen zutreffend (wenn das Thema nicht bekannt, einfach mal "Penzhorn Kritik Gamestart" googeln, ist Dir aber ja vermutlich bekannt).

Man merkt einfach, wie sehr die Seite zwischen den Stühlen steht: Man möchte den Plus Abonnenten etwas bieten, dafür gibt es aber auch nur begrenzt Mittel, weshalb man so halb-motiviert immer noch ne Vollversion dazu schmeißt, zu 70% aber eine, die eh schonmal gratis bei Epic, semi-gratis bei Prime oder sehr günstig im HumbleBundle war, ab und zu mal einen Report veröffentlicht und ansonsten einen wilden Mix aus Plus-Inhalten, ab und zu mal einen Test, okaye News, aber auch Clickbait, Affiliate-GameStar-Tech-Quatsch anbietet.

Ich wünsche der GameStar aus o.g. alter Verbundenheit alles Gute, viele der Redakteure könnten auch mehr/anders, da bin ich mir sicher. Aber der Markt ist glaube ich mittlerweile einfach extrem schwierig geworden.
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Bonk
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Re: Unter der Lupe: Gamestar.de-Startseite

Beitrag von Bonk »

Ich dachte das Thema sei seit Jahren durch o.o

Keine Kritik, falls jemand Zeit reinsteckt, um das zu untersuchen. Aber löst jetzt keine großen Gedanken bei mir aus.
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Jon Zen
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Re: Unter der Lupe: Gamestar.de-Startseite

Beitrag von Jon Zen »

Danke für die Analyse!
Zu den Tests: Ob sie nun wirklich weniger geworden sind, könnte man die Tests für z.B. 3 Monate nachzählen und dann vergleichen zu älteren Zeiten (z.B. vs. 2020, 2015, 2010, 2005, 2000). Wer die Hauptseite aufruft, der möchte nicht 14 Tage lang den gleichen Test sehen, daher werden sie verwässert mit den täglichen, leichter und schneller zu erstellenden Artikeln.
Mein Eindruck wäre, dass es nicht viel weniger Tests gibt, aber das Verhältnis in der Gesamtzahl der Artikel immer niedriger wird. Wer noch das Heft bezieht, bekommt vermutlich nur einen kleinen Teil der täglichen Filler-Artikel abgedruckt.
Was mich auf der Seite aktuell ebenfalls besonders stört, sind die Werbeartikel, wo nur hauchdünn und klein "Anzeige" steht.
Beispiel (gerade gibt's natürlich keine bessere :ugly: ):
Spoiler
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zollern
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Re: Unter der Lupe: Gamestar.de-Startseite

Beitrag von zollern »

tsch hat geschrieben: 14. Mai 2025, 13:55 Aber das ist doch nicht neu und deswegen sind wir ja z.B. auch hier gelandet?
Bonk hat geschrieben: 14. Mai 2025, 15:42 Ich dachte das Thema sei seit Jahren durch o.o
Meines Wissens nach haben unsere Podcaster das letzte Mal die Spielepresse vor knapp zwei Jahren im Feierabendbier: Gedanken zur Spielepresse angeschaut und wie sie da schreiben, haben sie das regelmäßig gemacht. Vielleicht, dachte ich, hat sich in den letzten Jahren was geändert, wie diese Seiten aufgebaut sind. Vorab war ich davon ausgegangen, dass es viel mehr Tests gäb und Videos viel stärker platziert würden. Wie könnte sich SEO die letzten Jahre geändert haben?

Ich habe kein größeres Ziel, war aber einfach überrascht, dass ich zuerst von einem Bild vom alten Gordon Freeman zu einem Listenartikel begrüßt werde. Danach wollte ich dann einfach das alles quantifizieren.

Auf mich macht die Startseite den Eindruck, insbesondere mit der "Tech"-Kategorie, einer typischen Lifestyle-Zeitschrift. Das "Zocken" ist wohl für die Besucher der GameStar eine Einstellung, die vom Verlag dann monetarisiert wird. Es geht nicht in erster Linie ums Spielen selbst.
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tsch
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Re: Unter der Lupe: Gamestar.de-Startseite

Beitrag von tsch »

zollern hat geschrieben: 14. Mai 2025, 16:49 Auf mich macht die Startseite den Eindruck, insbesondere mit der "Tech"-Kategorie, einer typischen Lifestyle-Zeitschrift. Das "Zocken" ist wohl für die Besucher der GameStar eine Einstellung, die vom Verlag dann monetarisiert wird. Es geht nicht in erster Linie ums Spielen selbst.
Ich glaube, dass dieser neue Tech Bereich die Antwort auf Chip.de und Giga ist, die das schon vor Jahren angefangen haben. Chip.de war ja auch mal ausschließlich Tech (habe ich vor vielen Jahren echt gerne mal angeschaut), aber irgendwann hat man seinen SEO-Markt halt abgegrast und man öffnet die Büchse der Pandora für neues Wachstum - erstmal irgendwelche Haushaltsgeräte, die noch entfernt verwandt sind, aber mit steigendem Erfolg landet man irgendwann auch bei "Wie macht man seine Steuererklärung?".

Michael Graf erzählt mittlerweile in so gut wie jedem Video von ihren Keyword Tools, wo sie sich das Suchvolumen der unterschiedlichen Themen ansehen. Mit dem Ansatz macht es für sie keinen Sinn, dass sie den coolen Geheimtipp auf die Startseite setzen, oder eine Themenwoche starten, wo vorher auswertbar ist, dass sich die Kosten niemals rentieren werden. Ich denke an so Formate von Dom, wo es um Archäologie in Spielen oder so geht. Das kann durchaus cool werden, aber weil das niemand vorher weiß (= niemand bei Google sucht), kann das kein Mensch seinem Vorgesetzten plausibel argumentieren.

Sie spielen einfach das SEO-Spiel aktiv mit (Aufwand und SEO-Potential lassen sich gegenüberstellen), was inhärent diese Probleme verursacht. Für SEO zählen einzelne Artikel mit Aufrufzahlen und kein Gesamtpaket, was für einen klassischen Gamestar-Leser sinnvoll aufgebaut ist.

Ich kann mir jedenfalls schwer vorstellen, dass jemand die Seite Giga wie ein Magazin von früher öffnet und das nicht als Schund empfinden kann - also als ein in sich stimmiges Angebot von hochwertigen Inhalten für klar definierte Zielgruppen. Das ist ein Sweatshop für Content.

(Ich formuliere hier etwas absolut, aber vermute schon, dass die sich auch mal was "gönnen" - für ihre Stammleser bzw. Plus oder halt nur die Zufriedenheit der Redakteure, wo so KPIs dann keine Rolle spielen)
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Jochen Gebauer
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Re: Unter der Lupe: Gamestar.de-Startseite

Beitrag von Jochen Gebauer »

Sebastian hat mir neulich einen klugen Newsletter von Christopher Dring zu diesem Thema gezeigt. Da ging es unter anderem um Google und Gamesmedien und was englische/amerikanische Gamesmedienhäuser und -unternehmer darüber denken . Tenor: Wer jetzt (noch) alleine/hauptsächlich das Google-Spiel spielt, wartet nur drauf, dass ihm die Blase ins Gesicht platzt. Man könne massiv "overexposed" bei Google sein; "platforms are not strategies".

Ich dachte, ich lasse das mal hier. Habe nämlich sehr oft genickt beim Lesen.

(Ich habe übrigens keine Ahnung, was die Strategie der GameStar ist. Ich lese sie schon länger nicht mehr; der Content ist einfach erkennbar nicht für mich gedacht und gemacht, und das ist völlig ok. Ich würde hoffen/annehmen, dass sie zu klug dafür sind, immer noch das Google-Spiel in dem Umfang zu spielen, wie man das vor ein paar Jahren überall getan hat. Aber wissen tu ich es nicht)

Edit: Auslöser des Gesprächs zwischen Sebbe und mir war übrigens die Meldungen rund um Giant Bomb und Polygon und meine Prognose, dass noch viel, viel mehr Game-Magazine in nicht allzu ferner Zukunft den Laden dicht machen und/oder massiv runtergefahren werden, weil kein funktionierendes, nachhaltiges Geschäftsmodell mehr existiert. Vielleicht gibt's dazu irgendwann auch einen Podcast, wenn ich Zeit habe, meine These so zu substantieren, wie es für einen Podcast notwendig wäre ;)
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tsch
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Re: Unter der Lupe: Gamestar.de-Startseite

Beitrag von tsch »

Denke ich auch, dass das ein Spiel auf Zeit ist. Generative KI wird diese informativen Artikel auf Dauer übernehmen und Google hat ja erst vor ein paar Monaten die KI-Antworten auch in Deutschland freigeschalten - Klicks auf Suchergebnisse sind nicht mehr notwendig. Wenn sich das so weiterentwickelt, dann benötigt es einen Großteil der für SEO geschriebenen Inhalte der Gamestar nicht mehr.

Aber klar, man merkt ja an allen Stellen, dass Gamestar in neue Richtungen will, um sich abzusichern für die Zukunft - mehr Events auf Messen, Podcasts, Plus Angebot, Youtube, ...

Die werden also schon nicht ins Nichts fallen, sondern es wird eine erneute Transformation, wie wir es auch schon vom Heftmagazin kennen. Medien entwickeln sich weiter.
Zuletzt geändert von tsch am 14. Mai 2025, 17:57, insgesamt 1-mal geändert.
Maestro84
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Re: Unter der Lupe: Gamestar.de-Startseite

Beitrag von Maestro84 »

Ich hätte ja den Vorschlag zu einer kleinen Reihe in der Art "Spielejournalismus in Betrachtung seiner Zeit". Also z.B: SJ in den späten 80ern, frühe 90er, später 90er, etc. Es hat ja seinen Grund, wieso z.B. die Powerplay zu ihrer Zeit so eine Masse getestet hat und auch konnte.
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Leonard Zelig
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Re: Unter der Lupe: Gamestar.de-Startseite

Beitrag von Leonard Zelig »

zollern hat geschrieben: 14. Mai 2025, 13:38 Was ich nicht gedacht hätte:
  • Tests sind selten. Ich vermute mal, dass die Gamestar hier keine Laufkundschaft mehr für kriegt.
  • Es werden nur echt wenige Spiele, und auch nur sehr wenige moderne Spiele, besprochen. Anscheinend ist die Zielgruppe nur an wenigen Spielen/Genres interessiert. Die werden dann aber auch ausführlich und immer wieder bedient.
Das ist mir schon länger aufgefallen. Früher hatte die Gamestar den Claim "Die ganze Welt der PC-Spiele" und hat versucht jeden Monat eine Marktübersicht zu geben. Das ist offenbar nicht mehr gewünscht von der Zielgruppe. Aber das ist ja eigentlich überall so. Aufwand und Ertrag stehen bei einem Online-Test in keinem Verhältnis. Und die Printmagazine sind in der Regel nur eine Zusammenfassung der Website. Die M!Games mit ihren 40 bis 50 Tests pro Ausgabe ist da echt die Ausnahme. Die haben zwar auch eine Website, aber das Hauptaugenmerk liegt weiterhin auf dem Heft. Das ist sonst nur so bei der britischen EDGE, wobei die längst nicht so viele Tests pro Ausgabe bietet und einen etwas anderen Fokus hat. Das deckt sich auch gut mit den Aussagen von Ralf Adam in einem aktuellen Podcast. Gibt Bewerber in der Spielebranche, die nur eine Handvoll Titel selbst gespielt haben. Früher hat man einfach alles mal ausprobiert. Als ich mir 1999 F-1 World Grand Prix II für das N64 gekauft habe, hatte ich davor noch nie ein Formel-1-Rennen im Fernsehen gesehen. Wahrscheinlich sind auch so einige zum American Football oder Wrestling gekommen, da gab es ja auch etliche Spiele auf dem N64.
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Tommy123
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Re: Unter der Lupe: Gamestar.de-Startseite

Beitrag von Tommy123 »

Die Startseite der Gamestar geht im Verhaltnis sogar noch. Richtig grusslig wird es wenn man auf die News-Seite schaut. Neben den obgliatorischen Werbeangeboten und Plus-Artikeln besteht das größtenteils aus teils Jahre alten aufgewärmten Twitter und Reddit-Beiträgen oder irgendwelcher anderer Trivia. Aktuelle News zu Spielen sucht man da vergeblich. Ich frag mich immer ob Gamestar noch Zuwächse bei ihrem Plus-Angebot kriegt, weil irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass sich jemand überzeugen lässt den Paid Content auszuprobieren wenn schon das Free-Angebot so mangelhaft ist.
zollern
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Re: Unter der Lupe: Gamestar.de-Startseite

Beitrag von zollern »

Leonard Zelig hat geschrieben: 14. Mai 2025, 18:20
zollern hat geschrieben: 14. Mai 2025, 13:38 ....
Das ist mir schon länger aufgefallen. Früher hatte die Gamestar den Claim "Die ganze Welt der PC-Spiele" und hat versucht jeden Monat eine Marktübersicht zu geben. Das ist offenbar nicht mehr gewünscht von der Zielgruppe. Aber das ist ja eigentlich überall so. Aufwand und Ertrag stehen bei einem Online-Test in keinem Verhältnis.
Das erzählte glaube ich auch Sebastian aus seiner Zeit erst bei der N-Zone und später bei der Gamestar, wie er da sich mit Achtelseitentests noch ärgern durfte (falls ich das jetzt falsch zugeordnet habe, Entschuldigung). Es gibt einfach so viele Spiele heutzutage und derart kurze Berichte haben auch keinen nennenswerten Informationsgehalt, dass viele Sachen da eben jetzt ignoriert werden (müssen).
Maestro84 hat geschrieben: 14. Mai 2025, 17:56 Ich hätte ja den Vorschlag zu einer kleinen Reihe in der Art "Spielejournalismus in Betrachtung seiner Zeit". Also z.B: SJ in den späten 80ern, frühe 90er, später 90er, etc. Es hat ja seinen Grund, wieso z.B. die Powerplay zu ihrer Zeit so eine Masse getestet hat und auch konnte.
Da gab es ein paar Folgen im Format "Heft in die Hand":

https://www.gamespodcast.de/podcast/hef ... n-schmidt/

https://www.gamespodcast.de/podcast/hef ... powerplay/
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Leonard Zelig
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Re: Unter der Lupe: Gamestar.de-Startseite

Beitrag von Leonard Zelig »

zollern hat geschrieben: 14. Mai 2025, 18:39
Leonard Zelig hat geschrieben: 14. Mai 2025, 18:20
zollern hat geschrieben: 14. Mai 2025, 13:38 ....
Das ist mir schon länger aufgefallen. Früher hatte die Gamestar den Claim "Die ganze Welt der PC-Spiele" und hat versucht jeden Monat eine Marktübersicht zu geben. Das ist offenbar nicht mehr gewünscht von der Zielgruppe. Aber das ist ja eigentlich überall so. Aufwand und Ertrag stehen bei einem Online-Test in keinem Verhältnis.
Das erzählte glaube ich auch Sebastian aus seiner Zeit erst bei der N-Zone und später bei der Gamestar, wie er da sich mit Achtelseitentests noch ärgern durfte (falls ich das jetzt falsch zugeordnet habe, Entschuldigung). Es gibt einfach so viele Spiele heutzutage und derart kurze Berichte haben auch keinen nennenswerten Informationsgehalt, dass viele Sachen da eben jetzt ignoriert werden (müssen).
Online hat man keine Platzprobleme und ich glaube nicht, dass bei Computec und Webedia aus Rücksicht auf die Printmagazine und ihre begrenzte Seitenanzahl weniger getestet wird.
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Krokettenkardinal
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Re: Unter der Lupe: Gamestar.de-Startseite

Beitrag von Krokettenkardinal »

Leonard Zelig hat geschrieben: 14. Mai 2025, 20:00
zollern hat geschrieben: 14. Mai 2025, 18:39
Leonard Zelig hat geschrieben: 14. Mai 2025, 18:20

Das ist mir schon länger aufgefallen. Früher hatte die Gamestar den Claim "Die ganze Welt der PC-Spiele" und hat versucht jeden Monat eine Marktübersicht zu geben. Das ist offenbar nicht mehr gewünscht von der Zielgruppe. Aber das ist ja eigentlich überall so. Aufwand und Ertrag stehen bei einem Online-Test in keinem Verhältnis.
Das erzählte glaube ich auch Sebastian aus seiner Zeit erst bei der N-Zone und später bei der Gamestar, wie er da sich mit Achtelseitentests noch ärgern durfte (falls ich das jetzt falsch zugeordnet habe, Entschuldigung). Es gibt einfach so viele Spiele heutzutage und derart kurze Berichte haben auch keinen nennenswerten Informationsgehalt, dass viele Sachen da eben jetzt ignoriert werden (müssen).
Online hat man keine Platzprobleme und ich glaube nicht, dass bei Computec und Webedia aus Rücksicht auf die Printmagazine und ihre begrenzte Seitenanzahl weniger getestet wird.
Tests müßen Menschen schreiben, und das Spielen vorher auch. Kostet nur unnötig Geld. Das Clickbait schreiben kann die KI selbst.

Ich habe das damals im Gehaltsreportfaden zu dem Podcast geschrieben. Gut das die VG-Wort Ausschüttung immer weniger wird, für so einen Unsinn sollte die Allgemeinheit nicht bezahlen.
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Jochen Gebauer
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Re: Unter der Lupe: Gamestar.de-Startseite

Beitrag von Jochen Gebauer »

Leonard Zelig hat geschrieben: 14. Mai 2025, 20:00Online hat man keine Platzprobleme und ich glaube nicht, dass bei Computec und Webedia aus Rücksicht auf die Printmagazine und ihre begrenzte Seitenanzahl weniger getestet wird.
Zumindest in den mir bekannten Magazinen (mit der M Games hatte ich nie zu tun) fielen die Kurztests vor allem der tiefen Abneigung der Redakteure zum Opfer. Niemand wollte sie machen, alle hielten sie für sinnlos, nichtssagend, überflüssig und reine Zeitverschwendung. So einig wie bei dieser Frage waren sich Redakteure sonst nur sehr, sehr selten.
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Leonard Zelig
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Re: Unter der Lupe: Gamestar.de-Startseite

Beitrag von Leonard Zelig »

Jochen Gebauer hat geschrieben: 14. Mai 2025, 20:45
Leonard Zelig hat geschrieben: 14. Mai 2025, 20:00Online hat man keine Platzprobleme und ich glaube nicht, dass bei Computec und Webedia aus Rücksicht auf die Printmagazine und ihre begrenzte Seitenanzahl weniger getestet wird.
Zumindest in den mir bekannten Magazinen (mit der M Games hatte ich nie zu tun) fielen die Kurztests vor allem der tiefen Abneigung der Redakteure zum Opfer. Niemand wollte sie machen, alle hielten sie für sinnlos, nichtssagend, überflüssig und reine Zeitverschwendung. So einig wie bei dieser Frage waren sich Redakteure sonst nur sehr, sehr selten.
Online gibt es glaube ich gar keine Kurztests und heutzutage kommen die Tests meist von freien Redakteuren. Jörg Langer hat mal erzählt, dass sich Tests von kleineren Spielen einfach nicht lohnen, weil es für sehr viel Arbeitszeit relativ wenige Klicks und Views gibt. Das kann man sich eigentlich nur leisten, wenn man genügend Abo-Einnahmen hat. Von daher wird da bei der Gamestar einfach wirtschaftliches Kalkül hinter stecken, dass es deutlich weniger Tests gibt als früher.

Ich als ehemaliger Gamestar-Leser habe die Verrisse inmer geliebt. Hätte gedacht, dass vor allem das Schreiben von Komplettlösungen bei den Redakteuren eher unbeliebt war. Ralf hat ja richtig festgestellt, dass man als erfahrener Redakteur ein Spiel nach ein paar Stunden gut einschätzen kann, aber bei einer Lösung muss man anders als bei einem Kurztest zwingend das ganze Spiel durchspielen.
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